Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
zuallererst will ich euch ein frohes und glückliches Weihnachtsfest sowie ein gnadenreiches und erfolgreiches Neues Jahr wünschen. Gott ist unser Vater; wir sind seine Kinder. Jesus, der Sohn Gottes, ist uns geboren. Wir alle, die gesamte Menschheit und die ganze Schöpfung, gehören zu Gottes Familie. Weihnachten, das Kommen des vom Volk Gottes ersehnten Emmanuel, was „Gott mit uns“ bedeutet, ist ein Familienfest, eine Feier der gegenseitigen Liebe und Sorge. Indem wir unsere Freude mit unseren Familienmitgliedern und Freunden teilen, ist es auch eine gute Gelegenheit, an unsere Brüder und Schwestern zu denken, die weniger Glück hatten und unsere Hilfe und Unterstützung brauchen, besonders an die, die hoffnungslose Armut und tiefes Elend erleiden müssen. Indem wir unsere Mittel mit den Bedürftigen teilen, feiern wir und bekennen wir die Tatsache, dass wir alle zu Gottes Familie gehören.
Nachrichten aus dem Tschad und aus Kamerun
Die kürzlich errichtete „Delegation“ von Tschad-Kamerun macht weiterhin rapide Fortschritte, besonders auf dem Gebiet der Bildung und der sozialen Entwicklung. Die Schule in Ngaoundere in Kamerun und die drei Schulen in Bero und Doba bringen gute Ergebnisse. In Djalingo/Ngaoundere wurde der bestehenden Schule ein neues Gebäude angefügt. Die beiden Jungen-Internate in Bero und Doba versorgen 48 Kinder. Die neu gebaute Schule in Doba entwickelt sich zu einem großen Bildungskomplex, der eine Grundschule mit Kindergarten und eine Mittelschule für Jungen und Mädchen umschließt. Dazu gehört auch ein Jungen-Internat für Kinder aus weit entfernten Dörfern. Im laufenden Schuljahr besuchen 25 Kinder den Kindergarten, 45 Kinder die 7. Klasse und 15 Kinder das Jungen-Internat. Durch das Projekt der Stipendien erhalten viele Mädchen aus wirtschaftlich sehr schwachen Familien besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die Anzahl der Kinder, die durch die Schülerpatenschaften gefördert werden, ist auf mehr als 500 angestiegen, hauptsächlich in Indien und Afrika. Wir sind allen unseren Sponsoren dankbar für ihre Liebe und ihre Großzügigkeit gegenüber den wirtschaftlich benachteiligten Kindern in allen unseren Missionen. Das Trinkwasserprojekt im Tschad kann durch die Unterstützung unserer Freunde weitergeführt werden. Wir konnten vor kurzem einen Brunnen in Doba bohren.
Unglücklicherweise haben politische Auseinandersetzungen im englichsprachigen Bereich von Kamerun in den letzten Monaten große Angst und Furcht unter der Bevölkerung verbreitet. Auch die Missionare sind ins Kreuzfeuer geraten. Es wird von zunehmender Gewalt gegen die Missionszentren und von der Entführung einiger Missionare durch die Rebellen berichtet. Unsere Missionare vertrauen darauf, dass Gottes Pläne für uns sicher sind, und beten für den Frieden in der Region. Und so machen sie mutig und hoffnungsvoll weiter mit den Werken, die ihnen anvertraut sind. Ich bitte euch um eure freundlichen Gebete für unsere Missionare und die leidenden Menschen im Tschad und in Kamerun.
Naturkatastrohen in Südindien
In den vergangenen drei Monaten sind die südindischen Staaten Kerala, Karnataka und Tamil Nadu von einer bis dahin nie dagewesenen Zerstörung von Leben und Besitz durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Wirbelstürme in ungeheurem Ausmaß heimgesucht worden. Die drei Staaten haben zusammen über 180 Millionen Einwohner.
Kerala – von gewaltigen Fluten und Erdrutschen heimgesucht
Im Monat August 2018 war der kleine Staat Kerala von einer Tragödie in Form von unerwarteten Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Die Heftigkeit des Südwest-Monsuns war so stark, dass in Kerala 164 % mehr Niederschlag fiel als durchschnittlich, bedingt durch den heftigen und ununterbrochenen Regen. Fast den ganzen August hindurch kam es zu einem Stillstand des Landes. Eine Naturkatastrophe solchen Ausmaßes gab es in Kerala zuletzt 1924, also vor ungefähr 100 Jahren. Die wildgewordenen Fluten wüteten fast zwei Wochen lang und hinterließen eine Spur des Todes, der Obdachlosigkeit und der Zerstörung. Mehr als 450 Menschen kamen ums Leben. Über drei Millionen Menschen wurden obdachlos und mussten in Tausenden von Notunterkünften untergebracht werden. Fast 20.000 Häuser wurden völlig und über 100.000 teilweise zerstört. 10.000 km wichtiger Straßen wurden von den Fluten weggeschwemmt, und ungefähr 16.000 Hektar Land gingen verloren. Über 83.000 Straßenkilometer und mehr als 200 Brücken wurden erheblich beschädigt. Einige Distrikte des Landes waren aufgrund häufiger Erdrutsche nicht erreichbar. Das Ergebnis war eine Zerstörung von Leben und Eigentum in großem Ausmaß. Dazu kam noch eine akute Knappheit an sauberem Trinkwasser.
Heimsuchung des Kodagu-Distrikts von Karnataka
Kodagu, allgemein bekannt als Coorg, ist ein hügeliger Distrikt von Karnataka und grenzt an den Norden von Kerala. Es ist eine Region der Kaffee- und Pfefferplantagen. In diesem Distrikt verloren viele Bewohner ihr Eigentum wegen der unaufhörlichen Regenfälle, die die Region besonders Mitte August heimsuchten. Erdrutsche ergossen sich über die Region und zerstörten mehrere Dörfer. Sie verursachten großes Leid für Hunderte von Familien. Mehr als 20 Menschen starben. Über 40 Auffanglager wurden errichtet, und über 6000 Menschen brauchten Notunterkünfte.
Ein schwerer Wirbelsturm traf auf Tamil Nadu
Am Morgen des 16. November 2018 schlugen die Naturgewalten in Tamil Nadu erneut zu in Form eines schweren Wirbelsturmes. 45 Menschen verloren ihr Leben. Außerdem gab es eine massive Zerstörung an Häusern und Eigentum in mehreren Küsten-Distrikten des Staates. Ungefähr 250.000 Menschen wurden evakuiert. Tausende Häuser sind beschädigt. Das wahre Ausmaß des Schadens kann noch nicht ermessen werden. Hilfsmaßnahmen sind in vollem Gang.
Ein Aufruf zu dringend nötiger Hilfe
Eine menschliche Tragödie unermesslichen Ausmaßes hat sich in den drei Nachbarstaaten Kerala, Karnataka und Tamil Nadu ereignet. Diese fallen in das Territorium der Westindischen Provinz und Südostindischen Provinz der Missionare des hl. Franz von Sales. Die fransalianischen Gemeinschaften in Kerala, Karnataka und Tamil Nadu haben sofort einige Auffanglager für die betroffenen Menschen errichtet. Als unmittelbare
Antwort auf die Tragödie, die über Kerala, Karnataka und Tamil Nadu hereingebrochen ist, konnten „Vikasjyothi“, das Missions-Entwicklungs-Büro in Mysore, zusammen mit Amisales in Rom die Summe von 12.000 Euro aufbringen und sie den Spendenkonten der beiden Provinzen überweisen.
Vikasjyothi in Mysore ist weiterhin bestrebt, Gelder für die Hilfsmaßnahmen einzuwerben. Ich bin unseren Freunden und Wohltätern sehr dankbar, die sich an dieser Sache beteiligen. Es wird sehr lange dauern, bis die betroffenen Regionen wieder aufgebaut sind. Die Wiederherstellung der Lebensbedingungen ist die Aufgabe, die vor uns liegt. Die ganze Kongregation hat sich den Bedürftigen gegenüber großzügig erwiesen. Jetzt versuchen wir, denen, die am schwersten betroffen sind, ihre verlorenen Behausungen aufbauen zu helfen. Es ist geplant, mindestens 100 Familien unmittelbar mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen, ihre Häuser wieder zu errichten. Viel mehr kann getan werden, wenn wir mehr Geld zur Verfügung haben. Deswegen bitte ich unsere Freunde und alle, die uns wohlgesonnen sind, sich großzügig an dieser noblen Sache zu beteiligen. Mögen die Freude und der Frieden von Weihnachten uns alle motivieren, uns den Armen und Bedürftigen zuzuwenden.
Mit herzlichen Grüßen
Pater Dr. Thomas Cherukat
Direktor von Vikasjyothi
Grüße aus Tschad-Kamerun
Liebe Freunde und alle, die uns wohlgesonnen sind,
Grüße der Liebe und Freude aus dem Tschad und aus Kamerun! Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass die Tschad-Kamerun-Mission zu einer Delegation in unserer Kongregation erhoben wurde, und dass ich als der erste Delegations-Superior am 29. September 2018 eingesetzt wurde. Jeder weiß, dass es eine sehr schwierige Mission ist. Aber unser missionarischer Weg in diesem Teil von Afrika schenkt uns große Freude und Hoffnung, da wir jeden Tag die Wunder des Herrn erleben, die er in dieser Mission wirkt.
Die anfängliche Zurückhaltung, die Befürchtungen, Kämpfe, Herausforderungen und Schwierigkeiten haben die Begeisterung so vieler unserer jungen und dynamischen Missionare, die zu dieser Mission aus dem weit entfernten Indien gekommen sind, nicht geschmälert. Der gute Gott hat es uns klar gemacht, dass wir sein Werk tun. Und er wünscht, dass wir es weiterhin in diesem Teil der Welt tun. Neue Gruppen junger Missionare aus Indien kommen Jahr für Jahr, um in dieser Mission zu arbeiten. Die Aussichten auf einheimische Berufungen sind glänzend. Wir haben schon vier Priester aus Kamerun und mehr als 50 Seminaristen auf verschiedenen Ausbildungsstufen. Mit großer Demut und Dankbarkeit habe ich die Verantwortung übernommen, unsere neue Delegation zu leiten. Ich glaube daran, dass die größte Stärke unserer neuen Delegation die jungen und dynamischen Mitbrüder sind, welche diese großem Herausforderungen annehmen und ihr Bestes geben.
Wir drücken allen diesen Mitbrüdern, unseren Freunden und Wohltätern ein tief empfundenes Gefühl der Dankbarkeit aus. Ihr seid uns während der vergangenen Jahre eine ständige Quelle der Hilfe und Ermutigung für die Mission gewesen. Möge der gute Gott euch für eure Liebe und Großzügigkeit belohnen. Mit Freude erwarten wir euer treues Gebet und eure Unterstützung für das weitere Wachstum dieser Delegation. Ich nutze die Gelegenheit, euch allen frohe Weihnachten und ein vielversprechendes Neues Jahr zu wünschen. Möge Gott euch segnen.
Mit herzlichen Grüßen
P. Manoj Xavier Arackal
Delegationssuperior Tschad-Kamerun
Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
herzliche Grüße aus Vikasjyothi, Mysore. Es ist nun schon fast sechs Monate her, dass ich meine neue Verantwortung in Indien übernommen habe. Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass es mir gut geht und dass alle Projekte und Programme, die wir in die Wege geleitet haben, erfolgreich ausgeführt werden. Ich bin sehr dankbar für eure Gebete und für die treue finanzielle Unterstützung unserer Projekte.
Die Tschad-Kamerun-Mission wurde zu einer DELEGATION erhoben
Mit großer Freude teile ich euch die gute Nachricht mit, dass die Tschad-Kamerun-Mission zu einer Delegation erhoben wurde. P. Manoj Arackal, der gegenwärtige Missionsobere, wurde zum Delegationsoberen gewählt und ernannt. Die neue Rang der Delegation wird noch vor dem Ende des Jahres in Kraft treten, wenn der Obere offiziell bestätigt und in sein Amt eingeführt wird. Wir danken dem allmächtigen Gott für seine gütige Vorsehung und Sorge für diese schwierige Mission während der vergangenen 19 Jahre.
Wir erinnern uns dankbar der zahllosen Freunde und Wohltäter, die so viel zum Wachstum der Mission beigetragen haben. Trotz vieler Belastungen, durch die wir fast täglich herausgefordert werden, ist die Mission weit über unsere Erwartungen hinaus schnell gewachsen. Gott sein Dank. Wir wünschen P. Manoj, dem neuen Delegationsoberen und allen Mitgliedern der neuen Delegation viel Erfolg in ihrer edlen Aufgabe, der bettelarmen Bevölkerung in den entlegenen Dörfern des Tschad und Kameruns Erziehung und Entwicklung zu vermitteln.
Schülerpatenschaften
Die Schülerpatenschaften sind ein laufendes Projekt, das nun von Agape und Vikasjyothi gemeinsam weitergeführt wird. Dieses Programm versucht, die armen und benachteiligten Kinder in Afrika und Indien zu erreichen, um ihnen hauptsächlich zu einer Grundschulausbildung zu verhelfen. Dieses Projekt ist nun auf viele neue Gebiete und Regionen in Afrika und Indien ausgedehnt worden. Wir versuchen, dieses Programm nun zu erweitern, indem wir begabten Kindern, besonders Mädchen, ein Stipendium verschaffen, um ihnen zu helfen, ihre höhere Ausbildung bis hin zur Universität zu absolvieren.
Neben der Versorgung und Erziehung einer großen Anzahl armer Kinder in den vielen Waisenhäusern und Internaten unserer Mission in Afrika und Indien, hilft das Schülerpatenschaft-Programm auch vielen Kindern direkt, die in weit entfernten Dörfern leben.
Förderung der Mädchen
In zahlreichen Entwicklungsländern leiden die Mädchen am meisten auf Grund von Vorurteilen und Diskriminierung ihres Geschlechts. Ein Mädchen auszubilden, ist der sicherste Weg, ihm größere Chancen zu eröffnen und ihm die Entscheidungsfreiheit zu geben, damit es wirklich eine echte Wahl hat, wie es sein Leben gestalten möchte.
Vikasjyothi würde gerne Mädchen erreichen, besonders jene, die aus dem wirtschaftlich ärmsten Sektor unserer Mission kommen. Ich möchte unsere Freunde und Unterstützer einladen, großzügig zu diesem edlen Programm beizutragen, das von Agape und Vikasjyothi ins Leben gerufen wurde.
Euch allen möchte ich danken für euer fortgesetztes Interssse und für die Unterstützung unserer Werke in Afrika und in Indien. Mit großer Dankbarkeit stellen wir fest, dass die meisten unserer Projekte zur Bildung und Entwicklung in den Missionen beständige Fortschritte machen und ein Segen für Tausende von Menschen, besonders für viele arme und benachteiligte Kinder sind. Möge Gott euch segnen und reichlich belohnen.
Mit herzlichen Güßen
P. Thomas Cherukat
Grüße aus dem Tschad und aus Kamerun
Liebe Freunde der Fransalianer,
ich sende euch Grüße voll Freude und Frieden aus der Fransalianermission Tschad-Kamerun. Mit großer Freude teile ich euch mit, dass unsere Mission, die nun seit 19 Jahren besteht, kürzlich in den Rang einer Delegation in der Kongregation erhoben wurde. Das ist wirklich ein Zeichen des unglaublichen Wachstums und der Vitalität dieser Mission. Die Verantwortung, diese neue Delegation zu leiten, ist mir zugefallen. Mit aller Demut habe ich das Amt des Delegationsoberen für die nächsten drei Jahre angenommen.
Ich nütze diese Gelegenheit, euch allen gegenüber meine Dankbarkeit für eure fortgesetzte Unterstützung und Ermutigung während der zurückliegenden 19 Jahre auszudrücken. Wir stehen in eurer Schuld. Möge der gute Gott euch segnen und eure Großzügigkeit und Liebe den Armen gegenüber belohnen.
Die neue Schule in Doba wurde eingeweiht
Ich bin wirklich sehr glücklich, euch mitteilen zu können, dass wir den ersten Bauabschnitt der neuen S.F.S.-Schule (Franz-Sales-Schule) in Doba fertig gestellt haben. Am 25. Januar wurde das neue Gebäude vom Bischof von Doba eingeweiht und vom Provinzialoberen der Südwest-Indien-Provinz in Gegenwart sehr vieler Menschen eröffnet. Dies ist die dritte Schule der Fransalianer im Tschad. Das neue Schulgebäude verfügt über sieben Klasszimmer, ein Lehrerzimmer und ein Büro. Das Schuljahr beginnt im September, und mehr als hundert Kinder werden als erste Gruppe erwartet. Der Bau des Internats geht ebenfalls voran.
Die SFS-Schule in Bero ist die allererste Fransalianer-Schule im Tschad. Sie ist eine Grundschule mit über 200 Kindern in sechs Klassen.Ein Jungen-Internat ist der Schule angeschlossen, wo gut 40 Kinder aus den weit entfernten Dörfern neben hervorragendem Unterricht auch Kost und Logie bekommen. Mehr als 50 Mädchen aus den Dörfern werden direkt mit einem Stipendium unterstützt.
Die Comboni-Schule in Doba mit mehr als 1000 eingeschriebenen Schülern ist eine weitere Schule, die von den Fransalianern im Tschad geführt wird. Diese drei Schulen leisten der örtlichen Bevölkerung wirklich einen immensen Dienst, denn die meisten sind arm und Analphabeten. Die hervorragende Bildung, die in diesen Schulen vermittelt wird, macht es Kindern aus den ärmeren Gesellschaftsschichten möglich, Sekundarstufen zu besuchen und höhere Bildung anzustreben.
SFS-Schule in Ngaoundere
Dank der finanziellen Unterstützung, die wir von unseren Freunden und Wohltätern erhalten, konnten wir den Bau einer Kindergartenabteilung, dazu zwei Klasszimmer und ein Büro in der SFS-Schule Gada Mabanga Jallingo in Ngaoundere auf den Weg bringen. Zur Zeit hat diese Schule 254 Kinder in fünf Klassen.
Trinkwasserprojekte
Mit der großzügigen finanziellen Unterstützung einiger unserer guten Freunde konnten wir die Projekte des Brunnenbaus im Tschad und in Nordkamerun fortsetzen. Diese Brunnen wurden während der letzten paar Monate gegraben, zwei in Doha im Tschad, und ein weiterer in Ngaoundere in Nordkamerun. Die meisten Dörfer in dieser Region haben keinen Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Dank unserer Freunde und Wohltäter konnten wir während der letzten paar Jahre eine Anzahl von Dörfern mit mehr als 25 Brunnen versorgen.
Liebe Freunde der Fransalianer,
ich bin euch sehr dankbar für die beständige Unterstützung und Ermutigung der verschiedenen Bildungs- und Entwicklungswerken in unserer Mission. Wir sind unseren Freunden in Deutschland besonders dankbar, vor allem dem Freundeskreis im Kahlgrund und den Gläubigen der Pfarrei Frieden Christi in München. Wir sind auch unseren Freunden in Österreich Dank schuldig, welche uns weiterhin helfen durch die Agape Austria in Klosterneuburg. Möge Gott euch segnen und reichlich belohnen.
Mit herzlichen Grüßen
P. Manoj Arackal
Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
Grüße und gute Wünsche Euch allen aus Mysore, Indien. Mit großer Freude und Dankbarkeit grüße ich jeden von euch mit dieser Ausgabe von Agape, die diesmal aus Indien kommt. Zum ersten Mal schreibe ich euch seit meiner Abreise aus Rom. Bevor ich Rom verlassen habe, machte ich einen Besuch in unseren Missionen im Tschad und in Kamerun zusammen mit Herrn Bernhard Melchart aus Wien, der ein langjähriger Freund und Wohltäter unserer Missionen ist. Ich danke Herrn Melchart für die Bereitschaft, einen kurzen Bericht über unseren Besuch in den Missionen zu schreiben. Ich freue mich, diesen Bericht anfügen zu können.
Rom verließ ich am 28. Dezember 2017 und ich erreichte unsere Kommunität in Mysore am 1. Januar 2018. Es ist wirklich ein Neubeginn, obwohl ich hier schon 8 Jahre lang, von 1992 bis 2000, gelebt und gearbeitet habe. Nach 17 Jahren im Ausland habe ich jetzt die Gelegenheit, in Indien wieder neu zu beginnen. Ich wurde gebeten, hier ein neues Missionsbüro zu gründen im Hinblick auf die Unterstützung unserer Missionen in Indien und Afrika. Der Zuschnitt und die Art der Arbeit sind fast dieselben wie in Rom. Es muss jedoch eine Menge mehr getan werden, bevor dieses Projekt vollständig und richtig läuft.
VIKASJYOTHI
Das neue Missionsbüro, das in Mysore errichtet wird, trägt den Namen „Vikasjyothi“. Es wurde offiziell am 1. Februar 2018 errichtet. Der Name Vikasjyothi geht auf die zwei Sanskrit-Worte VIKAS und JYOTHI zurück. „Vikas“ bedeutet Entwicklung, und „Iyothi“ bedeutet Licht. VIKASJYOTHI soll also ein Zentrum der Fransalianer sein, in dem alles für eine umfassende menschliche Entwicklung angeboten wird.
„Umfassende menschliche Entwicklung“ ist eine positiive Vision von menschlichem Wachstum, von ganzheitlicher Entwicklung der menschlichen Person, die alle Aspekte des Lebens abdeckt: die sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen, persönlichen und spirituellen. In Übereinstimmung mit der Mission und der Vision der Kongregation der Missionare des hl. Franz von Sales bemüht sich VIKASJYOTHI, den bedürftigsten Menschen Dienste anzubieten. Vor allem gilt es, die Armut, die Krankheiten, die Ungerechtigkeit und andere Bedrohungen des menschlichen Wohlbefindens überall auf der Welt und besonders in den Entwicklungsländern erfolgreich zu bekämpfen.
VIKASJYOTHI steht deshalb dafür, den Menschen das Licht und die Strahlkraft einer umfassenden menschlichen Entwicklung zu bringen, besonders denen, die am Rande der Gesellschaft leben.
Liebe Freunde der Fransalianer,
ich freue mich auf eure weiter bestehende Zusammenarbeit und Unterstützung für diese neue Herausforderung. Die laufenden Projekte der Schülerpatenschaften und der Trinkwasserversorgung sind schon dem neuen Büro in Mysore zugeordnet. Was die zukünftigen Projekte betrifft, werde ich euch in der nächsten Ausgabe von Agape genauere Einzelheiten mitteilen. Ich wünsche euch ein fröhliches Osterfest. Möge der auferstandene Herr euch und alle eure Anliegen segnen.
Mit herzlichen Grüßen
Rev. Dr. Thomas Cherukat, MSFS
Director VIKASJYOTHI
Fransalian Resource Centre for Intergral Human Development
1052 New KantharajUrs Road
Mysore 570 023
Karnataka INDIA
Tel. 00-91-0821-2541135
Mob. 00-91-7025747242
Emails:
Websites: www.msfssouthwest.com /www. msfstoday.com/
www.agape-tschad-kamerun.de / www.amisales.org
Mein Besuch bei den Missionaren des Hl. Franz von Sales in Kamerun und Tschad vom 03.-21.12.2017
Anfang 2017 entschloss ich mich, eine „Fern-Adoption“ für einen Jungen aus Afrika zu übernehmen. Der Grund war, dass ich zum einem Kind die Möglichkeit geben wollte, in die Schule gehen zu können und dadurch eine Zukunft im eigenem Land zu haben und zum anderen kannte ich P. Thomas Cherukat schon lange als Freund meiner Eltern und der Familie und wusste, dass das Geld bei ihm in den richtigen Händen liegt.
Im folgenden E-Mail Verkehr mit P. Thomas äußerte ich auch den Wunsch bzw. frage ich ihn, ob es möglich wäre, mein Patenkind, den 6-jährigen George aus Kamerun, persönlich kennen lernen zu können.
Und wirklich: P. Thomas teilte mir mit, dass er im Dezember 2017 nach Kamerun und Tschad fahren möchte. Bei einem Besuch in Rom wurden die Details besprochen. Nach den Erledigungen bezüglich des Visums und den notwendigen Impfungen war es am 3. Dezember soweit und ich fuhr nach Rom und gemeinsam mit P. Thomas am 5. Dezember mit der Brussels Airlines nach Yaoundé, in die Hauptstadt von Kamerun. Dort wurden wir schon von P. Manoj erwartet und durch die Hauptstadt fuhren wir nach La Feuillette, wo wir mit Gesang und Rosen empfangen wurden. Nach dem Abendessen genoss ich die erste Nacht in meinem Zimmer in Kamerun. Von 0° in Wien, 2° in Rom und 4° in Brüssel waren die 25° in Kamerun sehr angenehm.
Am nächsten Tag konnte ich bereits Land und Kultur kennenlernen, da wir zu einer Gemeinde in den Regenwald fuhren und dort mit der Bevölkerung eine Messe feierten. Da zeigte sich schon, dass die Afrikaner den Rhythmus im Blut haben.
Am nächsten Tag war die Diakonatsweihe von Boris Nixon auf dem Programm, die 2,5h dauerte und mit viel Gesang begleitet wurde. Bei dieser Weihe waren die Patres und Brüder von Kamerun und Tschad anwesend. Die Eltern von Boris fuhren die ca. 200km von zu Hause, gemeinsam mit zwei lebendigen Schweinen (als Geschenk für das Mittagessen) mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um bei der Weihe ihres Sohnes dabei zu sein. In Europa unvorstellbar, aber hier nichts Besonderes.
Am 10.12. war es dann soweit. Nach der Hl. Messe konnte ich im Pfarrhaus „meinen“ George treffen, der aber leider durch Malaria sehr geschwächt war. Der Hl. Georg, den ich ihm umgehängt hatte, möge ihm helfen.
Am nächsten Tag fuhren wir durch den dichten Regenwald und dann durch die Steppe fast 700km Richtung Norden von Kamerun nach Ngaoundéré. Hier sah ich mehr „Haustiere“ wie Hühner, Schweine und auch Rinder aber auch die größere Armut, die hier herrschte. In den meisten Dörfern sah ich nur eckige oder die bekannten Rundhütten mit Stroh oder Palmenzweigen gedeckt. In der Mission wurden wir nach der Hl. Messe von dem Seminaristen mit Gesang und Tanz verwöhnt. Ich genoss die herrlichen Stimmen der Seminaristen. Auch ich sang auf Wunsch zwei Lieder aus meiner Heimat.
Nach einer angenehmen Nachtruhe hieß es nun weiterfahren in den islamischen Tschad und zu heißen 35°. Bei der Grenze versuchte der Zöllner „Medizin“ bzw. Süßigkeiten aus unseren Koffern zu nehmen. Aber P. Thomas erklärte ihm, dass die „Medizin“ vom Arzt für mich verschrieben wurde und auch die Süßigkeiten, die für die Kinder in Tschad bestimmt waren, für ihn nicht zu haben sind. So begnügte er sich mit fünf Bananen und nach einer Stunde konnten wir weiterfahren und kamen nach 500km gut in Doba/Tschad an. Dort besuchten wir fertige und im Bau befindliche Schulen.
Bei einem Besuch begrüßte ich als „Weißer“ alle Kinder einer Klasse mit einem Handschlag, dass bedeutet Höflichkeit und Respekt. Ein Schüler hielt meine Hand vom Klassenraum bis zum Hof.
Dann fuhren wir auch zu einem Dorf im Outback, der von den Missionaren betreut wird. Dabei mussten wir mit dem Allradfahrzeug allerdings einen Fluss durchqueren.
Nach dem Besuch der Ölfelder der Firma Esso beendeten wir einen ereignisvollen Tag im Tschad.
Nun fuhren wir nach einem unfreiwilligen Aufenthalt an der Grenze wieder zurück nach Kamerun, wo am Abend in Ngaoundéré das gemeinsame Singen mit den Patres und Seminaristen von „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in verschiedenen Sprachen einen Höhepunkt meiner Reise darstellte. Am nächsten Tag fuhren wir dann ohne Probleme zurück nach Yaoundé.
Nach den anstrengenden Tagen standen nun zwei Erholungstage auf dem Programm. Wir fuhren nach Westen, vorbei an herrlichen Ananasplantagen, nach Kribi zum Atlantik wo wir nach 313km gut ankamen. Die Erfrischungen im Atlantik hatten uns bei dem sehr schwülen Wetter sehr gut getan.
Am Sonntag 17.12 besuchten wir mit einer Piroge die Pygmäen am Lobe Fluss, bevor wir uns mit frisch zubereiteten Crevetten stärkten. Den Nachmittag verbrachten wir im und am Atlantik, dort mit dem Feilschen mit den Händlern. Beim Handeln zeigte P. Manoj eindrucksvolle Fähigkeiten. Am Abend gestalteten wir unsere eigene Messe, bei der ich die Ehre hatte, zu ministrieren.
Nun hieß es wieder Abschied nehmen und wir fuhren wieder zurück und konnten am Abend den Geburtstag bei und mit P. Joshy feiern. Am 19.2 hieß es leider wieder Koffer packen, Abschied nehmen und P. Manoj brachte uns sicher durch den Verkehr von Yaoundé zum Flughafen. Über Douala und Brüssel flogen wir zurück nach Rom und ich mit dem Nachtzug nach Wien, wo ich am 21.12 zwar ohne Koffer aber voll mit vielen Eindrücken und Demut ankam.
Ich möchte mich bei allen Patres und Fratres für die hervorragende Gastfreundschaft bedanken. Es war etwas Besonderes, ein Teil dieser Familie sein zu dürfen. Besonderen Dank geht an P. Thomas und P, Manoj für die Möglichkeit, diese Reise durchführen zu können, sowie für die perfekte Organisation und Betreuung. Ich habe mich sicher und sehr wohl gefühlt und wünsche Ihnen Kraft, Ausdauer und Gottvertrauen für ihre wichtige Tätigkeit.
Bernhard Melchart aus Wien
Grüße aus Rom
Liebe Freunde der Fransalianer,
dies ist die letzte Ausgabe von Agape Afrika, die ich euch aus Rom sende. Ich wünsche jedem Einzelnen von euch ein frohes und friedliches Weihnachtsfest. Weihnachten ist wirklich eine Zeit des Teilens und des Sorgens. Möge doch dieses Weihnachtsfest für uns alle eine Gelegenheit sein, unseren Blick auf die Ärmsten der Armen in den entlegensten Gegenden der Welt zu richten. Sorge und Betroffenheit für die Vernachlässigten und Aufgegebenen sollten für jeden Christen eine freudige Verantwortung sein. Jesu Geburt als armes kleines Kind in einem Stall in Betlehem fordert uns heraus, uns auf die Seite der Armen und Bedürftigen zu stellen. Jedem von euch danke ich für seine Liebe und seine Anteilnahme an der Fransalianer Mission in der ganzen Welt, besonders aber in Afrika.
Alle unsere Missionen in Afrika wachsen beständig. Die Fransalianer arbeiten nun in 10 afrikanischen Ländern, nämlich im Tschad, in Kamerun, in Tansania, in Kenia, in Uganda, in Mosambik, in Sambia, in Südafrika, in Namibia und in Swaziland. Über 150 Fransalianer – die meisten davon aus Indien – sind aktiv beteiligt an einer großen Zahl von Erziehungs- und Entwicklungsprojekten in diesen Ländern. Über 70 Priesteramtskandidaten befinden sich in diesen Misssionen in verschiedenen Abschnitten ihrer Ausbildung.
P. Dr. Tom CHOZHITHARA, mein Nachfolger in Rom, hat seine Verpflichtungen als Direktor von Amisales schon aufgenommen. Er braucht jedoch noch einige Zeit, bis er seinen festen Wohnsitz in Rom nehmen kann. Er hat noch Aufgaben in Uganda, wo er der Direktor einer neu errichteten Schule ist. Voraussichtlich wird er erst ab April 2018 dauerhaft in Rom wohnen.
Was mich betrifft: ich werde Rom verlassen. Am 28. Dezember 2017 werde ich nach Bangalore in Indien fliegen. Von dort aus werde ich nach Mysore weiterfahren, einer „kleinen“ Stadt von 1 Million Einwohnern, und dort am 1. Januar 2018 meine neue Kommunität treffen. Mysore ist nicht neu für mich. Ich habe 20 Jahre meines Priesterlebens in der Region um Mysore und Bangalore verbracht. Ich hoffe, von Mysore aus weiterhin meine Aufgabe erfüllen zu können, Geld für die Missionen in Afrika, besonders für unsere Tschad-Kamerun-Mission, aufzutreiben. Ich hoffe auch, die laufenden Projekte wie „Schülerpatenschaften“ und „Trinkwasserprojekte“ in enger Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Agape im Kahlgrund/Deutschland weiterführen zu können. Jedem Einzelnen und euch allen danke ich für eure Bereitschaft, unseren Missionen durch eure großzügigen Spenden und eure Unterstützung zu helfen.
Bevor ich nach Indien aufbreche, plane ich einen Besuch in unserer Tschad-Kamerun-Mission vom 5. bis 20. Dezember. Herr Bernhard Melchart aus Wien, ein langjähriger Freund und Wohltäter der Tschad-Kamerun-Mission, wird mich begleiten. Ich freue mich schon sehr darauf, wieder einmal im Tschad und in Kamerun zu sein, wo ich sieben Jahre meines Missionarslebens verbracht habe. Nach meiner Rückkehr nach Rom hoffe ich, Weihnachten im Vatikan feiern zu können. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung für mich, während der letzten 10 Jahre in der Ewigen Stadt gelebt zu haben. Ganz gewiss werde ich Rom sehr vermissen. Aber es ist Teil unserer missionarischen Berufung, immer bereit zum Aufbruch zu sein. Es ist außerdem eine Freude für mich, nach 17 Jahren missionarischer Tätigkeit außerhalb von Indien wieder zurück zu kehren. „Blühe, wo du gepflanzt wurdest“ und „Alles mit Liebe, nichts mit Zwang“ sagte unser Schutzpatron, der hl. Franz von Sales.
Indem ich nun euch allen Adieu aus Rom sage, hoffe ich, mit euch in Kontakt zu bleiben über Agape und über emails und Whatsapps. Ich wünsche euch fröhliche und gnadenreiche Weihnachten und die Überfülle von Gottes Segen im Neuen Jahr 2018.
Gott segne euch.
Auf Wiedersehen.
P. Thomas Cherukat
Grüße aus dem Tschad und aus Kamerun
Liebe Leser von Agape Afrika,
Frieden und Freude wünsche ich euch aus der Tschad-Kamerun-Mission der Fransalianer. Jedem von euch gesegnete Weihnachten und ein gnadenreiches Neues Jahr! Wir, die Fransalianer vom Tschad und von Kamerun, danken Gott für die wunderbaren Wege, die er uns die letzten 18 Jahre hindurch geführt und auf denen er uns beschützt hat.
Im Jahr 2017 haben wir alle viele Segnungen empfangen. Durch die großzügige Hilfe von Freunden und Wohltätern auf der ganzen Welt konnten wir den Bau eines „Kleinen Seminars“ in Ngaoundere in Nordkamerun fertigstellen. Das neue Seminar soll voraussichtlich im Januar 2018 eröffnet werden. Eine Erweiterung von La Feuillette, unserer Missionszentrale, und ein neues Haus zum Studium der Theologie wurden ebenso fertig gestellt. Diese werden vermutlich am 8. Dezember 2017 eröffnet.
In diesem Jahr waren wir in der glücklichen Lage, großzügige Beiträge für die Ausbildung von 128 Kindern in den Missionen von Tschad und Kamerun von Freunden und Wohltätern durch Amisales in Rom und durch den Freundeskreis im Kahlgrund zu erhalten. Wir konnten auch das Trinkwasserprojekt weiterführen, indem wir zwei weitere Brunnen den Dörfern in unserer Mission, die sie nötig hatten, übergeben konnten. Ein großes Dankeschön allen Freunden und Wohltätern!
Ein völlig neuer Ausbildungskomplex entsteht gerade in unserer Doba-Mission im Tschad. Es ist ein vielversprechendes Projekt für dieses Land, das mit Armut geschlagen ist. Die Kongregation hat genügend Land in GAKI erworben, das etwa 3 km von Doba entfernt ist. Der Bau der Franz-Sales-Schule hat schon begonnen. Die erste Phase der Schule mit sieben Klassenzimmern wird im Januar 2018 abgeschlossen sein.
Wir sind auch unseren Freunden und Wohltätern in der Frieden Christi Pfarrei in München und in der Pfarrei St. Franz von Sales in Annecy, Frankreich, dankbar für ihre fortgesetzte Unterstützung des Projektes der SFS Schule in Gada Mabanga in Ngaoundere. Ganz herzlich danken wir den vielen Spendern, welche uns durch den Verein Agape Austria in einer Anzahl von Projekten im Tschad und in Kamerun unterstützen.
Vor allem danken wir dem allmächtigen Gott für die vielen guten Berufungen, die wir aus dem Tschad und aus Kamerun erhalten. Wir haben schon drei junge Priester aus Kamerun.
Am 8. Dezember wird ein weiterer Kameruner in La Feuillette zum Diakon geweiht. Wir hatten in diesem Jahr 6 Novizen aus dem Tschad und aus Kamerun, die ihre erste Profess in der Kongregation abgelegt haben. Eine neue Gruppe von 5 Novizen hat das Noviziat begonnen. Über 20 Kandidaten werden in das neue Kleine Seminar eintreten, um ihre Anfangsausbildung zu beginnen.
Liebe Freunde und Wohltäter, wir danken euch für eure Gebete, eure Unterstützung und eure Ermutigung. Möge uns der Geist Gottes mit einem starken Band der Liebe und Zuneigung zusammenbinden, während wir für eine edle Sache arbeiten. Wir versprechen euch unsere Gebete für euch ganz persönlich und für eure Anliegen.
Möge euch der allmächtige Gott großzügig belohnen.
Mit herzlichen Grüßen
P. Manoj Arackal
Grüße aus Rom
Liebe Freunde der Fransalianer,
Grüße und gute Wünsche einem jeden von euch aus Rom!
In Freude und Dankbarkeit sende ich euch diese Nachricht.
Ich bin Gott und so vielen überaus großzügigen und freundlichen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unendlich dankbar für die Unterstützung meiner Arbeit für die Ärmsten der Armen im Tschad, in Kamerun und in anderen Teilen Afrikas während der vergangenen 17 Jahre.
Im Jahr 2000 habe ich nämlich Indien in Richtung Tschad und Kamerun verlassen, um dort eine neue Mission zu gründen. Es war wirklich eine lange und ermüdende missionarischen „Reise“ für mich in all diesen Jahren.
Dann musste ich im Jahr 2008 Tschad-Kamerun verlassen, um eine neue Aufgabe in unserem Generalat in Rom zu übernehmen, von wo aus ich immer noch arbeite. Nachdem ich in der übergreifenden Verwaltung der Kongregation 12 Jahre lang Dienst getan habe, wurde ich in unsere Gemeinschaft im Vatikan berufen, um mich der neuen Aufgabe zu stellen, eine Missionsprokura für die Kongregation auf globaler Ebene zu organisieren.
Durch eure großzügige Unterstützung und Ermutigung war ich in der Lage, das AMISALES Missionsbüro 2013 in Rom zu gründen. Dieses Büro ist inzwischen voll funktionsfähig mit allen nötigen Strukturen. Es ist nun die offizielle Missionsprokura der Kongregation, die sich neben Indien und einigen anderen Missionsländern, in denen die Fransalianer tätig sind, um 10 Länder in Afrika kümmert.
Dieses Missionsbüro war, zusammen mit AMISALES in Rom und Agape Afrika im Kahlgrund/Deutschland in der Lage, die Ausstattung verschiedener wichtiger Projekte in Afrika und in Indien zu übernehmen sowie Sponsoren für mehr als 450 arme Kinder zu finden, die hauptsächlich aus afrikanischen Ländern und aus Indien kommen. Das Missionsbüro konnte auch einigen Dörfern im Tschad, in Kamerun und Mosambique mit mehr als 20 Projekten in der Trinkwasserversorgung helfen. Danke jedem einzelnen von euch und euch allen zusammen für eure gern gegebene Unterstützung und Ermutigung. Vergelt´s Gott!
Ablösung in AMISALES in Rom
Nach 17 Jahren missionarischen Dienstes außerhalb von Indien ist es jetzt Zeit für mich, in meine heimatliche Mission zurück zu kehren, zu der ich gehöre.
Für AMISALES in Rom wurde ein neuer Direktor ernannt. Pater Tom Chozhithara, ein junger und dynamischer Priester aus Uganda, wird den Dienst als Direktor von AMISALES in Rom am 1. November 2017 antreten.
Pater Tom, der 45 Jahre alt ist, kommt aus Indien. Er absolvierte seine theologischen Studien in Tansania und arbeitete dort mehrere Jahre als Missionar. Er hat an der Universität München promoviert und auch als Pfarrvikar in der Diözese Regensburg gearbeitet. Während der letzten paar Jahre war er in Uganda, wo er eine neue Mission aufbaute. Ich freue mich, Pater Tom auf das Herzlichste willkommen zu heißen und ihm großen Erfolg in seiner neuen Tätigkeit als Direktor von AMISALES zu wünschen.
Was mich betrifft, werde ich von Rom aus am 28. Dezember 2017 nach Indien fliegen, um eine neue Aufgabe in Mysore in der Nähe von Bangalore zu übernehmen. Ich bleibe jedoch weiterhin ein Mitglied der Tschad-Kamerun-Mission und werde auch in Zukunft versuchen, Gelder für zahlreiche Projekte „locker zu machen“.
Ich würde gerne eine Missionsprokura in Indien aufbauen und weiterhin mit AMISALES sowie ähnlichen Institutionen in der Kongregation zusammenarbeiten und die verschiedenen Projekte und Programme für die Mission koordinieren.
Vielen Dank für eure andauernde Hilfe und Ermutigung.
Agape Afrika und Freundeskreis Kahlgrund
Ich freue mich, euch sagen zu können: auch in Zukunft möchte ich gerne mit dem Freundeskreis im Kahlgrund lebhaft zusammenarbeiten und ich möchte mit euch allen durch den Rundbrief (Newsletter) in Kontakt bleiben, auch wenn ich nicht mehr in Europa bin.
Ich hoffe, die Tschad-Kamerun-Mission einmal im Jahr besuchen zu können. Ich werde auch Europa einmal im Jahr besuchen, um mit Freunden und Wohltätern in Verbindung zu bleiben.
Ich wünsche euch angenehme Sommerferien mit viel Ruhe und Entspannung.
Gott segne euch.
Mit herzlichen Grüßen
Euer P. Thomas Cherukat, MSFS
Grüße aus dem Tschad und aus Kamerun
Meine lieben Mitbrüder und Freunde der Fransalier,
Brüderliche Grüße der Liebe und gute Wünsche von den Missionaren des Heiligen Franz von Sales im Tschad und Kamerun.
Einige gute Nachrichten
Ich freue mich, euch informieren zu können, dass einige unserer lang gehegten Träume und Projekte nun Wirklichkeit werden. Der Bau eines Kleinen Seminars in Ngaoundere in Nordkamerun und die Erweiterung von La Feuillette, unserem Studienhaus in Ngoya in Zentralkamerun, gehen dem Ende entgegen. Gegenwärtig arbeiten dort 13 Priester in der Mission, die sich um die 9 größeren Zentren in den beiden Ländern Tschad und Kamerun kümmern. Vier weitere junge Priester aus Indien werden noch in diesem Jahr in der Mission erwartet.
Außerdem haben wir 38 Seminaristen auf verschiedenen Ausbildungsstufen. Die Zukunft sieht wirklich strahlend aus.
Die Mission wird endlich selbständig, wenigstens im Hinblick auf das Personal.
Ein neues Projekt und ein Hilferuf
Schule und Internat der Fransalianer in Doba im Tschad
Vor 18 Jahren sind die Fransalianer von Indien aus im Tschad mit kargen Ressourcen angekommen, um in einem feindlichen Klima zu arbeiten und um neue Sprachen zu lernen inmitten häufiger Ausbrüche von Krankheiten wie Malaria und Typhus. Die Geschichte ihres missionarischen Weges ist angefüllt mit Freude und Sorge, Erfolg und Misserfolg, Müdigkeit und Dynamik. Während der vergangenen 18 Jahre haben die Fransalianer zwei große Missionen in Bero und in Doba mit zwei wichtigen Bildungsinstitutionen aufgebaut. Daneben bewältigten sie verschiedene andere Entwicklungsprogramme, die sie zum Nutzen von Tausenden armer Menschen in den entlegenen Dörfern dieser zwei Missionen in die Wege leiteten.
Das neue Projekt, das an einem zentralen Platz der kleinen Stadt Doba liegt, ist die dritte Schule, die die Fransalianer im Tschad aufbauen. Das vorrangige Ziel dieses Projektes ist es, den Kindern, besonders den ärmsten und den an den Rand gedrängten, hochwertige Bildung in einer bekömmlichen Lernatmosphäre anzubieten. Das Bildungssystem des Tschad ist eines der am wenigsten entwickelten in Afrika. Von einer ausgezeichneten Bildung, basierend auf einer gesunden und umfassenden menschlichen Formung, wird erwartet, die heranwachsende Generation dafür auszustatten, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen und zu einer so dringend benötigten Eigenverantwortung zu gelangen.
Nur die Bildung gibt neue Ausblicke des Fortschritts für eine Bevölkerung, die größtenteils nicht lesen und schreiben kann und die jahrhundertelang vernachlässigt wurde. Die Erträge der Landwirtschaft reichen gerade einmal für den Eigenbedarf.
Der soziale und wirtschaftliche Status von Frauen liegt in Doba unter dem Durchschnitt. Das ist hauptsächlich auf einen hohen Anteil von Analphabeten unter den Frauen zurückzuführen.
Dies alles bringt riesige negative Auswirkungen auf das Familienleben und auf die Gesellschaft mit sich. Wegen der sich jährlich wiederholenden kargen Ernten, wegen des Mangels an Arbeitsmöglichkeiten und wegen geringer Familieneinkommen wurde die Ausbildung der Kinder für die meisten Haushalte nahezu unerschwinglich.
Das gegenwärtige Projekt möchte Waisen und anderen benachteiligten Kindern im Tschad eine hervorragende Ausbildung bieten und ihnen wichtige Fertigkeiten für das Leben beibringen. Die erste Phase sieht vor, 9 Klassenzimmer, ein Lehrerzimmer und 12 Toiletten zu bauen, dazu „Dienstwohnungen“ für die Lehrer. Dieses Projekt wird eine Fläche von 1625,36 qm bedecken.
Die Kosten, die für die erste Phase des Vorhabens geschätzt werden, belaufen sich auf die stolze Summe von 411.503 Euro. Eine Reihe von Spendenagenturen wie z. B. die Päpstliche Stiftung in den USA oder die Katholische Bischofskonferenz in Italien haben bereits zugesagt, dieses Projekt zu unterstützen. Trotzdem müssen wir immer noch 200.000 Euro selber aufbringen, um es vollenden zu können. Falls wir auf Mittel zurückgreifen können, planen wir, im September 2018 die erste Bauphase zu beenden und die Grundschule zu eröffnen.
Wir wenden uns mit einer dringenden Bitte an unsere Freunde, dieses anspruchvolle Projekt in einem der ärmsten Länder der Welt großzügig zu unterstützen. Mit den begrenzten Mitteln, über die wir verfügen können, haben wir den Bau bereits begonnen. Wir machen gute Fortschritte.
Wir sind unseren Unterstützergruppen in Europa wie z. B. dem Freundeskreis im Kahlgrund zutiefst dankbar für ihre beständige Hilfe in allen unseren Projekten.
Laufende Projekte
Auch für laufende Projekte benötigen wir nach wie vor eure Hilfe. Ich bin besonders dem Freundeskreis im Kahlgrund und der Frieden-Christi-Pfarrei in München-Moosach dankbar für ihre nicht nachlassende Hilfe.
- Der zweite Bauabschnitt der Fransalianer-Schule in Ngaoundere.
Das laufende Projekt der Franz-von-Sales-Schule in Ngaoundere in Nordkamerun geht nun in die zweite Phase seines Wachstums über. Die Anzahl der Kinder ist in diesem Jahr von 130 auf 216 gestiegen. Wir müssen für das nächste Schuljahr 6 weitere Klassenzimmer bauen. Die Kosten belaufen sich auf 64.000 Euro. Wir freuen uns jetzt schon auf eure großzügigen Beiträge zu diesem Werk. - Auch Schülerpatenschaften sind ein weiterlaufendes Projekt.
Sie wurden von Agape Afrika und AMISALES Rom ins Leben gerufen. Mehr als 100 Kinder aus der Tschad-Kamerun-Mission haben von diesem Programm porofitiert. Eine große Zahl von Bewerbern steht auf der Warteliste. Wir sind unseren Wohltätern, die so vielen armen Kindern helfen, zutiefst dankbar. Wir schätzen eure Großzügigkeit und eure Liebe zu den Armen wirklich sehr. - Trinkwasserprojekte.
Auch das ist ein Projekt, das weitergeführt wird. Aber es hängt davon ab, ob wir neue Sponsoren und Geldgeber finden. In den letzten drei Jahren wurden mit der Hilfe großherziger Spender mehr als 20 Brunnen gegraben. Leider stagniert das Projekt im Moment, weil uns das Geld ausgegangen ist. Wir müssen um eure Hilfe betteln.
Liebe Leser von Agape Afrika, jedem von euch wünsche ich Gottes besonderen Segen. Möge der gute Gott eure Liebe zu den Missionen belohnen!
Mit herzlichen Grüßen
P. Manjoj Xavier Arackal, MSFS
Superior der Tschad-Kamerun-Mission