Grüße aus Rom

Liebe Freunde der Fransalianer,
herzliche Grüße und gute Wünsche euch allen aus der Missionsprokur in Rom. Dieses Missionsbüro wurde am 15. November 2013 gegründet. Am ersten Jahrestag der Gründung möchte ich euch voll Freude und Dankbarkeit grüßen. Gleichzeitig wünsche ich jedem von euch eine gnadenreiche Adventszeit, frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr. Das Weihnachtsfest erinnert uns daran, dass Gott auf der Seite der Armen ist. Jesus wurde arm geboren und wuchs in einer armen Familie auf. Er ging umher, indem er allen Gutes tat, besonders den Ärmsten der Armen. Er heilte die Kranken, verkehrte mit Sündern und Ausgestoßenen. Er stellte die Mächtigen in Frage und verteidigte die Schwachen und Aufgegebenen. Er gab sein Leben als Lösegeld für viele, indem er am Kreuz starb, um wieder zum Leben zu erstehen. Weihnachten ist deswegen eine große Herausforderung an uns alle. Es ist eine Herausforderung, wie Jesus zu leben, wie Jesus zu denken und wie Jesus zu handeln. Wir müssen uns nach den Armen ausstrecken, um ihnen Leben zu geben, damit sie von allen Formen der Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit befreit werden können.
„Um einen Lebensstil vertreten zu können, der die anderen ausschließt, oder um sich für dieses egoistische Ideal begeistern zu können, hat sich eine Globalisierung der Gleichgültigkeit entwickelt. Fast ohne es zu merken, werden wir unfähig, Mitleid zu empfinden gegenüber dem schmerzvollen Aufschrei der anderen, wir weinen nicht mehr angesichts des Dramas der anderen, noch sind wir daran interessiert, uns um sie zu kümmern, als sei all das eine uns fern liegende Verantwortung, die uns nichts angeht. Die Kultur des Wohlstands betäubt uns, und wir verlieren die Ruhe, wenn der Markt etwas anbietet, was wir noch nicht gekauft haben, während alle diese wegen fehlender Möglichkeiten unterdrückten Leben uns wie ein bloßes Schauspiel erscheinen, das uns in keiner Weise erschüttert“. (Papst Franziskus, EG, 54).
Wir, die Missionare des hl. Franz von Sales, sind gerade ins 177. Jahr unseres Bestehens eingetreten. Das Jahr 2015 wurde für die ganze Kongregation zum „Jahr der Mission“ erklärt. Wir haben jetzt 400 Mitglieder, die in 26 Ländern arbeiten, einschließlich der neun Länder in Afrika. Ich möchte gerne einige unserer unmittelbaren Nöte in den Missionen mit euch teilen, besonders die im Tschad und in Kamerun.
Adoption aus der Ferne
Ein Programm für „Adoption aus der Ferne“ wurde in einem geringen Umfang bereits ins Leben gerufen. Ich danke all jenen, die an diesem Programm teilnehmen und ihre regelmäßigen Beiträge bezahlen. Das Missionsbüro in Rom koordiniert nun dieses Programm. Wir halten Ausschau nach Spendern, so dass wir viel mehr Kinder in Asien und Afrika erreichen können, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Außerdem wollen wir unser Programm auf alle unsere Missionen in der Welt ausdehnen. Ihr könnt ein Kind in Afrika oder Asien unterstützen, indem ihr euch bereit erklärt, monatlich den kleinen Beitrag von 10 Euro (nur 10 Euro!) zu leisten. Einzelheiten zu diesem Programm findet ihr im Internet unter www.agape-tschad-kamerun.de und www.amisales.org. oder über E-mail an
Internate für völlig verarmte, verlassene Kinder
Neben den beiden Jungen-Internaten in Bero und Doba im Tschad leitet die Kongregation eine Anzahl von Heimen für völlig verarmte Kinder ohne jegliche Geborgenheit in Indien und verschiedenen Ländern Afrikas. Die Kosten, um diese Häuser zu führen und eine große Anzahl von Kindern zu unterrichten, sind wirklich riesig. Wir halten Ausschau nach großzügigen Spendern, die uns helfen, diese Häuser effektiver zu führen. Aus vielen unserer Missionen erreichen uns Hilferufe, noch mehr Heime für die armen und verlassenen Kinder zu errichten. Eure Beiträge für solch eine noble Sache sind sehr kostbar.
Versorgung mit sauberem Trinkwasser für Dörfer in Afrika
In den ländlichen Gegenden südlich der Sahara teilen Millionen von Menschen die Wasserquellen, aus denen sie sich täglich versorgen, mit den Tieren oder verlassen sich auf ungeschützte Brunnen, die Brutstätten für Krankheitserreger sind. Das Missionsbüro hat eine Reihe von Bewerbungen aus unseren Missionen in Afrika bekommen, die um finanzielle Hilfe zum Ausbau der sicheren Trinkwasserversorgung in den entlegenen Dörfern in Ländern wie Tschad und Tansania bitten. Euer Beitrag zugunsten des noblen Zweckes der Trinkwasserversorgung dieser Dörfer in Afrika ist hoch willkommen und sehr geschätzt.
Bildung
Die Kongregation hat ein großes Netzwerk von schulischen Einrichtungen, hauptsächlich in Indien und Afrika. Wir würden gerne einige weitere Schulen in unseren neu eröffneten Missionen errichten, wo solche Bildungseinrichtungen noch nicht zur Verfügung stehen. Wir sind euch dankbar und schätzen eure Großzügigkeit. Die beiden Schulen, die wir im Tschad führen, wachsen schnell. Die Mission plant nun, eine Schule in Ngaoundere im Norden von Kamerun zu eröffnen. Das ist eine kühne und riesige Investition, welche ganz sicher einer großen Anzahl von Kindern nützen wird, die keine andere Möglichkeit haben, eine gute Ausbildung zu bekommen. Eure großzügigen Spenden werden dringend erbeten.
Der Freundeskreis im Jubiläumsjahr
Am 10. November 2005 wurde der Verein „Freundeskreis der Missionare des Hl. Franz von Sales/Fransalianer e. V.“ in Mömbris gegründet. Deswegen ist 2015 ein Jubiläumsjahr für unseren Verein. Wir danken Gott für all die gute Arbeit, die wir während dieser vergangenen Jahre im Hinblick auf so viele bedürftige Menschen in den Missionen tun konnten. Ich bin den Gründungsmitgliedern wie auch dem gegenwärtigen Vorstand samt allen eingeschriebenen Mitgliedern überaus dankbar für ihr ernsthaftes Interesse, Gelder zugunsten unserer Missionen aufzubringen. Der Verein hat rund 50 eingeschriebene Mitglieder. Daneben gibt es etwa 150 regelmäßige Spender. Es wäre schön, wenn gerade im Jubiläumsjahr die Mitgliederzahl wie auch die Anzahl der regelmäßigen Spender wachsen würde. Herzlich willkommen denen, die uns die Hand reichen wollen für die edle Aufgabe, Bildung und Entwicklung in einige der am wenigsten entwickelten Regionen der Erde zu bringen. Mögen die Freude, der Friede und der Segen des Weihnachtsfestes mit uns allen sein – im neuen Jahr und in künftigen Jahren. Möge dieses Weihnachten uns darin bestärken, uns den Ärmsten der Armen zuzuwenden.
Herzliche Grüße, P. Thomas

Grüße aus dem Tschad und aus Kamerun

Liebe Freunde der Fransalianer,
Grüße von den Fransalianern aus der Tschad-Kamerun-Mission. Zuallererst möchte ich jedem von euch frohe Weihnachten und ein gesegnetes, gelingendes Neues Jahr wünschen. Weihnachten ist ein Fest großer Freude und Hoffnung für die Welt. Es ist ein Familienfest. Familienbande wie Solidarität, Brüderlichkeit, gegenseitige Annahme, bedingungslose und selbstlose Liebe, liebevolle Sorge und Aufmerksamkeit sind einige der Tugenden, die eine Familie in Einigkeit und Freude zusammenhalten.
Die Mission der Fransalianer im Tschad und in Kamerun ist gerade 15 Jahre alt geworden. Wir sind nun 42 Mitglieder einer Familie aus Missionaren: 16 Priester, 10 Philosophie- und Theologiestudenten, 2 Novizen, 6 Novizenanwärter und 8 Postulanten. Unsere beiden Missionen im Tschad und in Kamerun, nämlich Bero und Doba, machen sehr beachtliche Fortschritte. Die Doba Mission besteht nun aus einer großen Pfarrei mit einer Uni, einem Gymnasium und einem Heim für verlassene Kinder. Auch in Bero haben wir während der letzten paar Jahre eine Grundschule mit einem dazugehörigen Jungen-Internat gebaut und verschiedene zusätzliche Angebote zur Verfügung gestellt.
La Feuillette in Ngoya in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt von Jaounde ist wahrlich das „Mutterhaus“ der Tschad-Kamerun-Mission und spielt immer noch eine bedeutende Rolle in der Ausbildung einheimischer Berufungen.14 Priester sind aus diesem Haus hervorgegangen, die während der vergangenen 15 Jahre ihre theologische Ausbildung absolviert haben. Im Moment sind es 14 Seminaristen, die ausgebildet werden. Ekekam und Ebang sind zwei Missionen, die den Fransalianern in Zentralkamerun anvertraut wurden. Viel Arbeit wurde geleistet im Hinblick auf die innere Entwicklung dieser Missionen. In Ekeham wurden eine Dorfkapelle, eine Mehrzweckhalle und ein Pfarrhaus gebaut. Dazu kam während der letzten Jahre noch die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser für die Dorfbewohner durch eine Anzahl von Brunnen. Ekoumdoum, eine Mission in den Außenbezirken von Yaounde ist eine weitere blühende Mission. Die Einheimischen sind sehr erfinderisch und begeistert dabei, den Bau einer wunderschönen Pfarrkirche zu vollenden. Wir sind auch verantwortlich für zwei Studentengemeinden, eine in Ngaoundere in Nordkamerun und eine weitere in Buea im Südwesten von Kamerun. Unser Dienst an den Tausenden von Studenten an diesen beiden Universitäten verlangt besondere Fähigkeiten wie z. B. geduldiges Zuhören, frohes zur Verfügung stehen, zurückhaltende und brüderliche Beratung. Mbe-Karna und Berem sind zwei Missionen in Ngaoundere, in denen wir ein Projekt zur Gewinnung von sauberem Trinkwasser für die Dorfbewohner in die Wege geleitet haben.
Unsere jüngste Mission in Kokobouma im Südwesten von Kamerun steht gerade in einer großen Krise, da P. Mathew Kavithazha, der erste Missionar dort, eine schwere Malaria- und Typhusattacke hatte und nach Indien zurückkehren musste. Die Zukunft dieser Mission bleibt deshalb ungewiss. Als anstehende Unternehmungen sind zwei Schulen in der nahen Zukunft geplant, eine in Ngaoundere und eine weitere in Ekmoundoum. Wir sind unseren zahlreichen Freunden, Wohltätern und Wohlgesonnenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zutiefst dankbar für ihre geistliche und finanzielle Unterstützung im Hinblick auf das Wachstum und das Wohlergehen unserer Mission. Die Tschad-Mission, die schon 10 größere Zentren hat, entwickelt sich gut und deshalb fühlen wir mehr denn je die Notwendigkeit, sie von außerhalb zu unterstützen. Dankbar beten wir für euch und wünschen euch Gesundheit und Gottes Segen.
In Christus mit euch verbunden

Ich freue mich auf eine strahlende Zukunft mit eurer Hilfe.
Fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!
Liebe Freunde der Fransalianer!
Grüße und gute Wünsche euch allen aus dem neu errichteten Missionsbüro in Rom. Das Missionsbüro ist in einem kleinen Zimmer der MSFS-Prokur in der Via del Mascheriono 46 untergebracht, ganz nah am Vatikan. Am 24. Januar 2014 wurde es eröffnet. Das neue Missionsbüro ist das Zentrum, in dem alle pastoralen und Entwicklungsaktivitäten der Kongregation in 26 Ländern koordiniert werden. Es ist eine neue Herausforderung der Kongregation auf globaler Ebene, und auch für mich persönlich ist es ein Neuanfang. Indem ich auf Gott vertraue und mich auf die Großzügigkeit und den guten Willen so vieler Freunde und Wohltäter verlasse, freue ich mich, diese neue Verantwortung zu übernehmen, unsere zahlreichen Missionen in der Welt, besonders in Afrika, zu unterstützen.
Außer im Tschad und in Kamerun arbeiten die Fransalianer nun auch in Tansania, Kenia, Uganda, Mosambique, Namibien, Südafrika und Sambia. Das Hauptgewicht wird das neue Missionsbüro ganz sicher auf den afrikanischen Kontinent legen neben Indien, Brasilien und den Philippinen. Unsere Kongregation hat eine große Anzahl an Missionskräften in diesen Ländern eingesetzt und eine beachtliche Zahl neuer Missionen gegründet. Eine der wichtigsten Initiativen der Kongregation in Afrika ist die Errichtung des Lumen-Christi-Instituts in Arusha in Tansania. Dieses Institut wurde geplant und aufgebaut als ein Zentrum für die Entwicklung menschlicher Fähigkeiten mit einer starken Betonung des Leitungs-Trainings auf örtlicher Ebene und mit der besonderen Förderung und Befähigung von Frauen und Jugendlichen.
Das Missionszentrum in Rom hat direkten Einfluss auf die verschiedenen Programme und Projekte, die das Lumen-Christ-Institut anbietet. Ein größeres Projekt, das gerade geplant wird, hat sich die Aufgabe gestellt, das Institut und die Menschen in den umliegenden Dörfern mit sicherem und sauberem Trinkwasser zu versorgen. Ähnliche Projekte wurden im Tschad und in Kamerun schon auf den Weg gebracht.
Ich bin sehr glücklich darüber und sehr dankbar dafür, dass wir eine so überwältigend große Unterstützung von so vielen von euch erhalten, von unseren Freunden und von allen, die uns Sympathie entgegenbringen, sei es in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz. Ich möchte gerne die gute Arbeit würdigen, die von den Mitgliedern des Freundeskreises der Fransalianer in Mömbris bei Aschaffenburg geleistet wird. Ich danke auch vielen wohlmeindenden Menschen in Deutschland und in Österreich, die uns mit regelmäßigen Überweisungen an diesen Freundeskreis unterstützen. Ich bin sicher, dass dieser Verein bald in der Lage sein wird, andere Gebiete in Afrika in den Blick zu nehmen.
Was den Tschad und Kamerun betrifft, haben wir einige gute Nachrichten. Ein junger, dynamischer Priester, P. Manoj Arackal, wurde zum Missions-Superior berufen. Er übernahm seine Verantwortung am 15. Mai 2014. Der Pater hat reichlich Missionserfahrung. Er kam schon als Student von Indien nach Kamerun. Er studierte Theologie in Kamerun und wurde 2007 zum Priester geweiht. Nach seiner Weihe arbeitete er sehr erfolgreich als Pfarrer in Ekekam und Ebang in der Nähe von Yaounde. Wir wünschen P. Manoj eine gute Amtszeit als Missions-Superior und versprechen ihm, für ihn zu beten und ihn zu unterstützen.
Wir danken P. Joshy Mellimalamattam, der als Missions-Superior in den vergangenen sechs Jahren die schwere Verantwortung geschultert hat, die „junge“ Mission in eine selbstbewusstere, „erwachsene“ Mission zu entwickeln. P. Joshy arbeitet weiterhin als Pfarrer der Ekoumdoum Mission. Wir wünschen ihm viel Freude und Erfolg in seinem priesterlichen Dienst.
Grüße an unsere Freunde in Österreich
Ich freue mich, dass P. Sen Vellakada, einer unserer Mitbrüder in Wien, eine Gruppe von Freunden in Österreich organisieren will, um unsere Mission in Afrika zu unterstützen. Sie möchten mit den Mitgliedern des Freundeskreises in Mömbris zusammen arbeiten. P. Sen promoviert gerade an der Universität von Wien. Ich danke unseren guten Freunden und Wohltätern in Österreich für ihr ehrliches Interesse und für die Großzügigkeit, mit der sie unsere Arbeit unterstützen. Ich danke auch P. Sen, dass er sich die Zeit nimmt, um Unterstützung für unsere Mission zu werben, und für seine Bereitschaft, Kontaktperson und Motor der Gruppe in Österreich zu sein. Man kann über die folgende Adresse mit ihm in Kontakt treten:
P. Sen Vellakada
Stiftplatz 1
3400 Klosterneuburg, Österreich
Tel. +43 2243411158
Mobil +43 6764414906
E-Mail:
Ich schreibe dies, weil ich jedem von euch in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer wieder neu meine tief gefühlte Dankbarkeit zum Ausdruck bringen möchte für alles, was ihr seid und für alles, was ihr für die Mission tut. „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“ (2 Kor 9,7). Falls ihr plant, Rom zu besuchen, meldet euch bitte bei mir, wenn ihr irgendwie Hilfe braucht. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr im Missionsbüro in der Via des Mascherino 46/2 vorbeischauen würdet.
Mit herzlichen Grüßen


Grüße des neuen Missions-Superiors im Tschad und in Kamerun
Liebe Freunde der Fransalianer,
Liebe und Frieden jedem von euch aus Yaounde, Kamerun! Ich schreibe euch zum ersten mal in meiner Funktion als Superior der Tschad-Kamerun-Mission. Ich wende mich mit einem dankbaren Herzen an euch, unsere Freunde und Wohltäter in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz und spreche euch meine Anerkennung für die große und sehnlich erwartete Hilfe aus, die wir regelmäßig von euch bekommen. Am 15. Mai 2014 habe ich mein Amt übernommen. Ich möchte zuerst die Aufmerksamkeit auf die gute Arbeit lenken, die meine Vorgänger geleistet haben, P. Thomas und P. Joshy. Ich spreche ihnen meinen ehrlichen Dank aus für die immense Leistung, die sie in der Mission während der letzten fünfzehn Jahre vollbracht haben. Mit großer Geduld und Ausdauer arbeiteten sie hart und legten wahrlich ein starkes Fundament für diese blühende Mission im Tschad und in Kamerun.
Dankbar bestätige und schätze ich die Unterstützung und die Ermutigung, die wir von unseren Freunden, Wohltätern und uns wohl gesonnenen Menschen empfangen haben im Hinblick auf den Aufbau dieser herausfordernden aber lohnenden Mission in den Ländern südlich der Sahara. Gerne gebe ich euch Einblick in unsere Entwicklungsarbeit im Tschad und in Kamerun. Wir, die Fransalianer, sind seit 15 Jahren im Tschad und in Kamerun. Wenn wir auf diese 15 Jahre zurückschauen, können wir Gott nur danken für seine sorgende Vorsehung und seine Führung. Heute sind wir 15 Priester, fünf Studenten der Philosophie und Theologie, fünf Novizen, vier Vor-Novizen, vier Postulanten und viele Anwärter. Wir sind mit vielen einheimischen Berufungen gesegnet. So ist der Fortbestand der Mission wohl gesichert, und die Zukunft ist voll Hoffnung.
Das Leben der Missionare ist eine große Herausforderung. Die Anstrengung, neue Sprachen zu lernen, mit der beständigen Bedrohung durch Malaria, Typhus und viele andere tödliche Krankheiten zu leben, sich einer fremden Kultur anzupassen und ein feindliches Klima zu ertragen, ist wahrlich kein Kinderspiel. Aber die Freude eines neuen Morgenrots für die verarmten und benachteiligten Menschen in diesem Teil der Erde macht aus diesen Kämpfen eine Anstrengung der Liebe und einen Samen der Hoffnung. Mit Gottes Gnade, mit den Gebeten und der finanziellen Unterstützung so vieler Menschen auf der ganzen Welt konnten wir während der letzten 15 Jahre viel erreichen. Ich möchte ein paar Highlights unserer kürzlichen Errungenschaften, besonders in unseren Missionen im Tschad und in Nordkamerun, herausgreifen.
Eine Mehrzweckhalle
Eine Mehrzweckhalle wurde in Bero im Tschad gebaut. Die gesamte Bevölkerung Beros profitiert davon. Eine Anzahl von Bildungsveranstaltungen wird dort regelmäßig angeboten. Regelmäßige Treffen, Seminare und Kurse zielen darauf ab, alle Gruppen der Gesellschaft zu erreichen. Dazu kommt ein Programm zur Alphabetisierung Erwachsener.
Sauberes und sicheres Trinkwasser
Der Mangel an sicherem und sauberem Trinkwasser ist eines der größten Probleme, denen sich die Bevölkerung von Bero gegenüber sieht. Jedes Jahr, während und nach der Regenzeit, ist die Säuglingssterblichkeit in diesen Teilen des Landes hoch, hauptsächlich wegen des Verzehrs von kontaminiertem Wasser aus offenen Quellen, aus stehenden Gewässern und aus Tanks. Diese Wasserstellen werden auch von Haustieren aufgesucht und sind anfällig für alle Arten von Verseuchung. Es ist nachgewisen, dass der Hauptgrund für den Ausbruch von Malaria, Typhus, Gelbsucht und Cholera in dieser Gegend der Mangel an sicherem und sauberem Trinkwasser ist. Während der letzten paar Jahre konnten wir den Menschen helfen, mehr als 15 Brunnen durch den Bau von ordentlichen Schutzmauern zu sichern, um sie vor Verseuchung (durch das Vieh) zu bewahren. Um einer Anzahl von weiteren Dörfern zu sauberem Wasser zu verhelfen, wollen wir Brunnen graben und die bereits bestehenden Wasserstellen vor Verseuchung schützen.

Bildung: St. Bakhita-Grundschule, Bero
„Bildung des Herzens ist das Herz der Bildung“ sagte unser Gründer, P. Mermier. Der Kampf gegen das Analphabetentum und das Unwissen ist eine ernste Herausforderung, der wir uns im Tschad und in Kamerun stellen wollen. Das Analphabetentum großer Massen plagt immer noch diese Region. Es gibt zu wenige Schulen, und diese sind überfüllt. Indem wir diese Herausforderung annahmen, begannen wir im Jahr 2003 mit einer Gemeinschaftsschule in Bero in einem überdachten Schuppen. Dank der Großzügigkeit so vieler Wohltäter konnten wir schon eine gute Schule in Bero bauen, in der ungefähr 400 Kinder unterrichtet werden. Der Mangel an guten Lehrern macht uns jedoch große Sorgen. Es gibt nur ganz wenige Einheimische, die für den Unterricht qualifiziert sind. Wir müssen die Mittel auftreiben, um einen angemessenen Lohn bezahlen zu können, dann werden wir auch fähige Lehrer für diese Dorfschule bekommen.
SFS Jungeninternat
In Bero wurde ein Internat für Jungen gegründet, um sehr armen aber begabten Kindern eine ganzheitliche Bildung zu ermöglichen. Im Moment wohnen 40 Kinder in diesem Internat. Die meisten der Jungen sind Waisen oder Halbwaisen. Wir suchen Sponsoren für diese Kinder, da die Mission nicht in der Lage ist, alle ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Das bereits bestehende Internat muss erweitert werden, damit wir mehr Kinder aufnehmen können.
St. Comboni Oberschule in Doba
Die Fransalianer begannen mit der Arbeit in der Daniel-Comboni-Mission in Doba im Jahr 2009. Mit Hilfe einiger Spenden-Agenturen und der Unterstützung durch Freunde und Wohltäter waren wir in der Lage, eine bestehende Grundschule in dieser Mission um 9 Klassenzimmer zu erweitern. Zur Zeit besuchen dort 408 Kinder die Grundschule und 260 die Mittelstufe. Die Oberstufe wurde am 10. Mai 2014 eröffnet. Im September findet dort erstmals der Unterricht statt.

Wir suchen Hilfe!
Ich möchte euch gerne um Hilfe für die folgenden Projekte und Bedürfnisse der Mission bitten:
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„Adoption“ aus der Ferne:
Die meisten Kinder in unseren Schulen in Bero und Doba sind sehr arm. Wir würden uns über Sponsoren und über Patenschaften für diese Kinder innerhalb des Projektes „Adoption aus der Ferne“ sehr freuen. Ein Monatsbeitrag von 10 Euro (nur 10 Euro) deckt die Kosten für ein Kind; pro Jahr und Kind benötigen wir also 120 Euro.
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Lehrergehälter:
Helft uns mit einem Beitrag, um die Lehrer an unseren Schulen angemessen zu entlohnen -
Trinkwasser-Projekte:
Die Gesamtkosten für einen Brunnen samt Handpumpe in Bero (Tschad) und in Berem (Nordkamerun) belaufen sich auf ungefähr 2000 Euro (nur 2000 Euro). -
Rücklagen für die Schulerweiterung in Bero:
Wir würden die bestehende Grundschule in Bero gerne um eine Mittelschule erweitern, für die wir die nötige Infrastruktur aufbauen müssen. -
Transportmittel:
Das schwierige und gefährlich Terrain unserer Missionen und die Schlamm-Straßen stellen die größte Herausforderung für die Missionare dar, weil sie lange Strecken in brennend heißer Sonne fahren müssen, um die entlegenen Dörfer zu erreichen. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht in dieser Region. Die Mission kann sich keine neuen Fahrzeuge leisten. Oft hängen wir von gebrauchten Autos ab, die aus Europa kommen. Aber diese sind auch nicht billig. Und die Reparatur dieser Fahrzeuge kostet ebenfalls viel Geld.
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Ausbildung und Unterhalt der Missionskräfte:
Wir müssen den Lebensunterhalt und die medizinische Versorgung der Missionskräfte über Spenden finanzieren. Mess-Bestellungen sind eine Möglichkeit, hier zu helfen.
Wir werden euch immer dankbar sein für eure freundlichen Gesten der Solidarität mit den Armen. Möge Gott euch segnen.
Mit herzlichen Grüßen


Grüße von Pater Thomas in Rom
Meine lieben Freunde der Fransalianer!
Mit großer Freude grüße ich jeden einzelnen von euch und euch insgesamt. Das Jahr 2013 war sehr ereignisreich für unsere Kongregation. Das 19. Generalkapitel der Kongregation wurde vom 1. bis 15. Februar 2013 in Hyderabad in Indien abgehalten. P. Abraham Vettuvelil, ein sehr begabter junger, dynamischer und erfahrener Priester, wurde im Generalkapitel zu unserem neuen Ordensgeneral gewählt. P. Thumma Mariadas Reddy, ein weiterer junger und dynamischer Priester, wurde zum Assistenten des Ordensgenerals gewählt. Nachdem ich während der letzten 12 Jahre in der Verwaltung der Ordenszentrale (Generalat) mitgearbeitet habe, erfüllt es mich mit großer Zufriedenheit, die Zügel einer viel jüngeren Generation übergeben zu können, die das Geschick unserer Kongregation in den nächsten Jahren lenken wird.
Das Jahr 2013 bedeutet das 175. Jahr unseres Bestehens. Mehr als 800 Mitglieder aus einer Gesamtzahl von 1300 sind unter 50. Deshalb ist es gut und vielversprechend für die Kongregation, eine junge Führungsspitze zu haben.
Der neue Ordensgeneral hat mich gebeten, mindestens drei weitere Jahre in Rom zu bleiben, um ein neues Missionsbüro aufzubauen, das seinen Sitz in unserem Haus in der Via Mascherino in der Nähe des Vatikans haben soll, um unsere Missionen auf der ganzen Welt, verteilt auf 26 Länder, zu unterstützen. Das ist eine neue Herausforderung, ein neues Wagnis. Ich habe diese neue Verantwortung auf globalem Niveau im Dienst der Kongregation angenommen. Ich hoffe, bis spätestens Dezember 2013 in die Via Mascherino umgezogen zu sein.
Während ich jedem von euch für eure Unterstützung und Ermutigung in den letzten Jahren danke, freue ich mich darauf, meine neue Verantwortung zu übernehmen, indem ich auf Gottes Vorsehung und die fortgesetzte Hilfe und Unterstützung von euch allen vertraue. Ich würde mich auch sehr freuen, euch hier in Rom begrüßen zu dürfen, falls ihr beschließt, eine Romreise zu machen. Herzlich willkommen in Rom!
In herzlicher Verbundenheit,


Liebe Freunde der Fransalianer!
„Geht hinaus in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“. Diese Worte Jesu wenden sich an jeden Christen. Das ist zu allen Zeiten der Grundauftrag und die ursprüngliche Vision der Kirche in der Welt. Die in hohem Grade säkularisierte Welt von heute dürstet nach der Frohen Botschaft von Christus, welcher Liebe und Mitleid, Vergebung und Versöhnung predigte. Gott ist die Liebe. Das ist das Herz der christlichen Botschaft. Wir sind gerade im Jahr des Glaubens. Es ist ein Ruf an uns, Gott in das Zentrum unseres Lebens zurück zu bringen. Der afrikanische Kontinent ist weit geöffnet und bereit für die Botschaft Christi. Inmitten heftiger Leiden und äußerster Armut finden die Menschen in Afrika großen Trost im Evangelium. Christus und seine Botschaft von Liebe und Mitleid wird freudig und begeistert von Millionen Afrikanern begrüßt.
Die Afrikaner sind von Natur aus sehr entgegenkommend und fröhlich. Im Tschad und in Kamerun werden die Missionare vom hl. Franz von Sales freudig aufgenommen. Unsere Anwesenheit und unsere Aktivitäten haben während der letzten 12 Jahre in diesen beiden Ländern das Leben so vieler Menschen spürbar verändert. Es gibt jetzt 10 Zentren, in denen unsere Missionare Dienst tun. Das Hauptanliegen dieser Missionen ist die Formung und Unterstützung des Glaubens durch Bildung und soziale Entwicklung.
Es ist auch eine große Freude für uns, dass zwei unserer Diakone – beide sind Kameruner - in diesem Jahr zu Priestern geweiht werden. Außerdem haben wir drei Novizen aus Kamerun, die 2013 ihre Erste Profess ablegen. Eine Anzahl von Kandidaten aus dem Tschad und aus Kamerun sind gerade im Anfangsstadium der Ausbildung. Das ist wahrlich ein Grund, dem Herrn zu danken. Es ist aber auch eine Gelegenheit für uns, euch allen den herzlichsten Dank auszusprechen, die ihr unsere missionarische Tätigkeit mit Gebeten und finanzieller Unterstützung begleitet. Was uns betrifft, werden wir mit euch im Gebet verbunden bleiben. Wir bitten Gott um seinen Segen für jeden von euch und in allem euren Anliegen.
Mit herzlichen Grüßen


Der Ordensgeneral besucht die Tschad- und Kamerun-Mission
P. Abraham Vettuvelil, der neu gewählte Ordensgeneral der Fransalianer, stattete im März 2013 dem Tschad und Kamerun seinen ersten Besuch ab. Der Ordensgeneral verbrachte dort 21 Tage. Er besuchte jede Missionsstation und traf Mitbrüder und Gläubige in den entlegensten Gebieten. Er gab Orientierung und Hilfestellung für die Zukunft. Seine liebevolle Präsenz wie auch seine Sorge um und sein Interesse für jeden Missionar, seine Geduld, allen zuzuhören, sowie die geistliche Aufmunterung beflügelten die Mitbrüder.
Einweihung des Priesterhauses in Ekekam, Obala
Die Pfarrei „Franz von Sales“ in der Diözese Obala wurde im Jahr 2006 errichtet und den Fransalianern anvertraut. Durch die engagierte und einmütige Zusammenarbeit der Einheimischen konnte ein Priesterhaus errichtet werden. Am 20. Mai 2013 wurde das neu gebaute Haus vom Ordensgeneral seiner Bestimmung übergeben und vom Bischof von Obala während einer festlichen Eucharistiefeier gesegnet. Eine große Anzahl von Priestern, Ordensleuten und Gläubigen nahm teil. Diese entlegene Mission hat in den vergangenen paar Jahren eine erstaunliche Entwicklung erlebt.
Einweihung des Speisesaals im Jungeninternats in Bero, Tschad
Ein bescheidener aber zweckmäßiger Speisesaal wurde für das S.F.S. Jungeninternat in Bero im Tschad gebaut. Ungefähr 50 völlig mittellose Jungen wohnen im Internat und besuchen eine reguläre Schule. Diese Jungen kommen aus den entlegenen Dörfern von Bero. Bisher mussten sie im Studiersaal auch ihre Mahlzeiten einnehmen. Der neu gebaute Speisesaal wurde von P. General Abraham Vettuvelil während seines Besuchs der Mission im März 2013 seiner Bestimmung übergeben und gesegnet. Die Jungen sind ihren Wohltätern sehr, sehr dankbar, die ihnen diese neue Errungenschaft ermöglicht haben. Die Schule in Bero wächst sehr schnell.
Die Schule in Doba
Die wichtige Mission in Doba kümmert sich um eine große Anzahl von Kindern aus der schnell wachsenden Stadt Doba, dem Zentrum der Öl fördernden Region des Tschad. Die Grundschule hat sich stufenweise in eine Mittelschule entwickelt.
Unsere Missionare in Doba und Bero legen größten Wert auf die Ausbildung von Kindern, da das Analphabetentum einer der Hauptgründe für die extreme Armut im Tschad ist.
Erweiterungen in Kamerun
Vor kurzem haben sich die Fransalianer in die englischsprachigen Regionen von Kamerun vor gewagt. In Kokobouma wird gerade mit der engagierten Mithilfe der Einheimischen einschließlich des sehr einflussreichen Häuptlings der Region eine neue Mission gebaut. Die Fransalianer prüfen gerade, ob sie die Einladung der Universität von Buea annehmen und die Studentenseelsorge übernehmen können. Eine große Anzahl von Studenten wünscht dort den Dienst und geistlichen Beistand der Priester.
Ekoumdoum
Die Mission von Ekoumdoum nimmt weiterhin an Stärke und Einfluss zu. Der Bau einer Kirche und des Pfarrhauses mussten wegen Geldmangels unterbrochen werden. Die Gottesdienste werden aber in der halbfertigen Kirche gefeiert, und die Missionare sind ins halbfertige Pfarrhaus gezogen. Es ist eine sehr lebendige Mission mit mehr als 7000 Katholiken. Der Landerwerb für die geplante Schule macht Fortschritte, wenn auch stockend. Für die Fertigstellung der Kirche und des Pfarrhauses sowie für den Ankauf der Grundstücke für die Schule werden weitere Mittel benötigt.
Ngaoundere
Die Studentenseelsorge an der Universität von Ngaoundere und die Aufgaben der drei damit verbundenen Missionen sind von drei Priestern zu bewältigen. Unsere Missionszentren von Berem und Mbe Karna werden von Bin Dang aus verwaltet. Mehrere soziale Entwicklungsprojekte werden in diesen sehr verarmten Dörfern durchgeführt.
La Feuillette
La Feuillette, das MSFS Seminar in Ngoya, ist weiterhin die Schaltstelle der verschiedenen Aktivitäten der Fransalianer im Tschad und in Kamerun. Zehn Studenten werden dort gerade ausgebildet. Die Missionspfarreien sind mit diesem Haus ebenfalls verbunden.
Zwei unserer Diakone bereiten sich auf das große Ereignis ihrer Priesterweihe im Juli vor.
Liebe Freunde der Fransalianer!



Trinkwasserprojekte in Ekekam und Mbe-Karna


Eine Mehrzweckhalle für die Leute von Ekekam

Die Projekte in Ekoundoum und Ngaoundere
Nachrichten aus dem Tschad

Grüße von Pater Thomas Cherukat aus Rom
Liebe Freunde der Fransalianer!

