Liebe Mitbrüder und Freunde der Fransalianer,
Weihnachten kennt nur ein Thema: Gott wird Mensch. Gott hat seinen einzigen Sohn Jesus in diese Welt gesandt, um uns zu sagen, dass er uns liebt. Er fährt fort, jeden Tag und jeden Augenblick unseres Lebens zu uns zu kommen. Bereiten wir einen Platz in unserem Herzen, damit Christus in unser Leben kommen kann. Heißen wir ihn willkommen in unseren Familien und unseren Gemeinschaften. Ich wünsche jedem von euch gesegnete Weihnachten und ein gnadenreiches neues Jahr. Möge die Freude und der Friede dieses Weihnachtsfestes weiterhin eure Herzen mit Gottes Liebe erfüllen.
Das ist der letzte Brief, den ich euch aus Kamerun schreibe. Ich habe gerade sieben Jahre Dienst in der Tschad-Kamerun-Mission beendet. Am 19. November 2000 war ich nach Kamerun gekommen mit dem besonderen Auftrag, unsere Mitbrüder zu stärken und zu unterstützen, die bereits in einer sehr schwierigen Aufgabe im Tschad arbeiteten. Die Fransalian-Mission im Tschad bestand zu diesem Zeitpunkt erst ein Jahr. Der Herr hat für uns Wunder gewirkt. Das anfängliche Zögern, die Befürchtungen, Herausforderungen und Schwierigkeiten verringerten aber nicht die Begeisterung so vieler junger Missionare, welche in den folgenden Jahren in die Mission kamen. Gegen alle Unwägbarkeiten und inmitten so vieler offensichtlicher Misserfolge und Fehler wuchs die Mission in einem sehr schnellen Tempo während der letzten 8 Jahre. Der Herr hat es uns klar gemacht, dass wir sein Werk tun und dass er will, dass wir weitermachen in diesem Teil der Erde. Der Strom der Missionare aus Indien geht weiter. Die Aussichten auf einheimische Berufungen sind auch glänzend.
Heute sind wir 22 Mitglieder in dieser Mission mit vier Gemeinschaften und sechs großen Missionsstationen in den beiden Ländern Tschad und Kamerun. Wir haben unser Seminar „La Feuillette“ in Yaounde mit 9 Theologie- und 2 Philosophiestudenten. Drei von ihnen stammen aus Kamerun. Wir haben auch einen Novizen aus Kamerun. Im letzten Juli-August hatten wir die Freude, drei neue Priester zu weihen, die ihre vierjährigen theologischen Studien in Yaounde absolviert haben. Sie arbeiten bereits in unserer Mission im Tschad. Wir haben zwei Diakone, die im Januar 2008 zu Priestern geweiht werden. Zwei weitere haben das ewige Gelübde abgelegt. Die Anfänge waren hart, aber der Herr hat unsere Anstrengungen und unsere Verfügbarkeit für sein Werk gesegnet. Die Leitung ist schon auf die jüngere Generation übergegangen und die Mission steht vor einer neuen Phase des Wachstums.
Mit einem großen Gefühl der Demut und Dankbarkeit verlasse ich die Mission. Während des 18. Generalkapitels, das vom 19. Mai bis zum 5. Juni 2007 in Bangladore, Indien, gehalten wurde, wurde ich für sechs Jahre zum stellvertretenden Generaloberen gewählt. Als Ergebnis davon muss ich in Rom wohnen, um dem Generaloberen im Generalat in Rom eine wirkliche Hilfe sein zu können. Es ist geplant, dass ich ab 1. März 2008 in Rom wohne.
Dankbarkeit
Ich danke dem allmächtigen Gott für den reichen Segen, den er auf die Mission in all den Jahren hat regnen lassen. Ich danke Gott für das Geschenk so vieler junger Mitbrüder, die bereit waren, an dieser schwierigen Aufgabe mitzuarbeiten. Sie sind der größte Schatz der Mission. Sie unterstützten mich all die Jahre und waren sehr großzügig mir gegenüber. Ich möchte jedem einzelnen von ihnen meine große Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, ebenso meine Hochschätzung ihrer Liebe, ihres Zutrauens und ihrer immer bereitwilligen Hilfe mir gegenüber. Ich fühle mich tief in der Schuld meiner Mitbrüder, Freunde und Wohltäter, die für mich eine beständige Quelle der Unterstützung in den letzten Jahren waren. Möge der Herr ihre Liebe und Großherzigkeit belohnen.
Meine Adresse ab 15. März in Rom:
Missionari di S. Francesco die Sales
Via delle Testuggini 21
00143 Roma, Italia
Tel 06.99.70.91.47
e-mail:
Ich werde sicher mit euch in Kontakt bleiben, auch wenn ich nicht mehr in Kamerun bin. Ich wünsche euch die Freude und den Segen der heiligen Weihnachtszeit und des Jahreswechsels.
Mit herzlichen Grüßen
Fr. Thomas Cherukat
Agape Tschad-Kamerun
Projekt Grundschule Bero-Tschad
Weihnachten ist eine Zeit, sich nach den Armen und Bedürftigen auszustrecken. Es ist eine Zeit, sich zusammen zu finden im Geist der Solidarität mit den Benachteiligten und den an den Rand Gedrängten.
Unsere Mitbrüder in der Bero-Mission im Tschad haben jede Anstrengung unternommen, um eine Grundschule für Hunderte von Kindern zu eröffnen, die sonst keinesfalls in der Lage wären, eine Grundschulausbildung zu bekommen. Der Tschad ist ein Land, das mehrere Jahrzehnte lang auseinandergerissen wurde von internen Streitigkeiten. In den vergangenen Jahren hat der Konflikt in der Region von Darfur im benachbarten Sudan den Tschad mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den kämpfenden ethnischen Gruppen konfrontiert. Tausende von Kindern sind tiefer Armut und Ausbeutung ausgesetzt.
In diesem Jahr hat die Bero Mission eine Grundschule mit vier Klassen eröffnet. Ein strohgedeckter Schuppen mit einem Minimum an Ausstattung wurde auf dem Missionsgelände errichtet. Die Klasszimmer sind zum Bersten vollbesetzt. Der dringende Bedarf ist, wenigstens sechs Klassenzimmer zu bauen. Das ist das wichtigste Projekt für das laufende Jahr.
Wir suchen euren großzügigen Beistand für dieses ehrenhafte Projekt. Hunderte von Kindern werden davon profitieren. Möge dieses Weihnachtsfest einen Hoffnungsschimmer für die Kinder von Bero bringen durch eure Freundlichkeit und Großzügigkeit.
Achtung Spendenquittungen
Manchmal erhalten wir auf den Bankeinzügen nicht die vollständige Anschrift unserer Spender. Wenn Ihnen daher Spendenquittungen fehlen, wenden Sie sich bitte an die unten genannte Adresse.
Sie können die Arbeit der Fransalianer im Tschad und Kamerun über den Verein „Freundeskreis der Missionare des Hl. Franz von Sales/Fransalianer e.V.“ unterstützen unter
Konto 3260003
Raiffeisenbank Mömbris eG
BLZ 79562514
IBAN: DE 45795625140003260003
BIC: GENODEF 1 AB 1
Liebe Mitbrüder, Nahestehende und Freunde,
dies ist das erste Mal, dass ich Ihnen über die Frontmission schreibe. Ich bin glücklich, als der neue Missionsobere der Tschad-Kamerun-Mission Sie grüßen zu dürfen. Ich übernahm die Mission am 1. Juni 2007. Mein Vorgänger, Pater Thomas Cherukat, wurde zum Assistenten des Generaloberen der Kongregation gewählt und ist in unser Generalat nach Rom gezogen. Seit dem 1.März hat er dort seinen Sitz. Seine Abreise hat ein großes Vakuum in der Tschad-Kamerun-Mission hinterlassen. Im November 2000 war er nach Yaoundé in Kamerun gekommen, nachdem er drei Dienstperioden als Provinzial der Südwestprovinz gearbeitet hatte. In Yaoundé war die Situation alles andere als leicht für ihn. Eine andere Ernährung, allein und weit weg von der Provinz und den Mitbrüdern, vollkommen unerfahren dem Lebensstil in Kamerun gegenüber usw. machten das Leben schwierig. Weder die Sprache und die Kultur noch die soziale Situation usw. zu kennen, hielt ihn davon ab, sich auf das missionarische Wagnis einzulassen.
Durch sieben Dienstjahre als örtlicher Oberer, als Missionsoberer und als Rektor von La Feuillette hindurch erwies er sich als Fransalianer ohne Grenzen. Er erlaubte Gott, ihn als sein Werkzeug zu benutzen. Das Ergebnis ist das Wachstum, das wir heute in der Tschad-Kamerun-Mission beobachten. Er hatte eine Menge Erfahrung als Verwalter und Pionier, wovon seine Mission in ihrem Wachstum sicherlich profitiert hat.
Wir danken dem allmächtigen Gott, dass er die Tschad-Kamerun-Mission in der Person des Pater Cherukat gesegnet hat. Die Mitglieder, die gerade in der Mission Dienst tun, ebenso wie jene, die in der Vergangenheit in der Mission gearbeitet haben, haben ganz sicher brüderliche Liebe, Sorge, Unterstützung, Zuneigung, Führung usw. von ihm bekommen. Für all das, was er für uns war, danken wir ihm herzlich. Möge Gott ihn überreich belohnen für den Dienst, den er dieser Mission erwiesen hat. Obwohl er körperlich weit weg von der Mission ist, ist er weiterhin hier präsent durch die Werke, die er in der Mission getan hat, besonders durch La Feuillette. Er ist gerne bereit, so weit wie möglich weiterhin für die Mission zu arbeiten, während er in Rom ist. Er wird uns weiterhin durch Briefe ermutigen. Er ist auch der Vorsitzende des „Forums von Afrika“ der Missionsoberen, was bedeutet, dass er der Mission immer eng verbunden bleiben wird.
Die Tschad-Kamerun-Mission ist glücklich und stolz, sagen zu können, dass der Erste Beigeordnete des Generaloberen der Kongregation aus dieser Mission gewählt wurde. Im Namen aller Mitbrüder in dieser Mission wünsche ich ihm alles erdenklich Gute. Möge der Herr ihn überreich segnen.
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Fr. Joshy Nellimalamattam, MSFS Mission Superior B.P. 185 (c. 394 ) Yaounde,Cameroun Tel. 00237 99 03 96 90 e-mail: www.agape-tschad-kamerun.de www.fransalians.com www.msfssouthwest.org |
Besuch des Provinzials
Am 28. Januar 2008 hatte die Tschad-Kamerun-Mission die Freude, den Oberen der Südwest-Indischen Provinz, Pater Mathew Kozhuppakalam, willkommen zu heißen. In diesem Jahr wurde P. Provinzial von einem seiner Berater, P. Erudayaraj, begleitet. Die Visitation dauerte bis zum 18. Februar.
Die Mission ist glücklich, dass P. Provinzial es möglich gemacht hat, diese Mission zu besuchen trotz seiner zahlreichen Verpflichtungen in Indien. Er besuchte alle unsere Stationen, gab Orientierung und zeigte Wege in die Zukunft auf. Seine Sorge und sein echtes Interesse jedem Mitglied gegenüber, seine Geduld, alle anzuhören, sein freundliches Entgegenkommen usw. haben die Mitbrüder inspiriert.
Eindrücke von einer missionarischen Reise
P. Erudayaraj ist der Berater des Provinzials, der für die Organisation und Entwicklung der Mission zuständig ist. Das war das erste Mal, dass ein Berater des Provinzials die Mission besuchte. Hier sind einige seiner Eindrü height="180" src="http://www.andreas-nees.net/rom/images/stories/agape/fm12/hridayaraj_1280.jpg" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;border-top-width:0px;border-right-width:0px;border-bottom-width:0px;border-left-width:0px;border-style:initial;border-color:initial;border-image:initial;border-top-style:none;border-right-style:none;border-bottom-style:none;border-left-style:none;border-color:initial;" />
Ein herzliches Willkommen P. Vellaramkunnel
Pater V. ist der jüngste Neuzugang, der sich der Tschad-Kamerun-Mission angeschlossen hat. Er hat bereits zwei Jahre Erfahrung in der Pastoral in Indien. Er hat sich sehr froh für diese Mission entschieden. Seine Anwesenheit ist sicher ein großer Gewinn für die Mission. Zur Zeit lernt er Französisch. Herzlich willkommen!

Ein Bildungszentrum in Bero
Dank der Großzügigkeit so vieler Menschen guten Willens waren wir in der Lage, in unserer Bero Mission eine Mehrzweckhalle zu errichten, dazu einen Küchen- und Schlafsaaltrakt . Das wird den Leuten der 25 umliegenden Dörfer zugute kommen.

Grüße aus Rom – P. Cherukat schreibt aus Rom
Liebe Freunde der Fransalianer!
Durch die letzte Ausgabe der Frontmission möchte ich euch meine herzlichen Grüße aus Rom senden. Ich übernahm mein neues Büro in Rom am 1. März 2008. Es war nicht leicht für mich, der geliebten Tschad-Kamerun-Mission „Ade“ zu sagen. Ich bin jedoch glücklich, dass unser Ordensgeneral mich gebeten hat, den Vorsitz des „Forums der Missionsoberen in Afrika“ zu übernehmen, um unseren Missionaren in Afrika helfen zu können, ihre Arbeit in den acht Ländern Afrikas zu koordinieren, besonders im Tschad, in Kamerun, in Kenya, Tanzania, Uganda, Mozambique, Südafrika und Namibia. Es freut mich sehr, meine Verbindung mit euch weiterzuführen durch den Freundeskreis und die Frontmission. Ich danke jedem von euch für eure bereitwillige Hilfe und die Ermutigung für unsere Werke in Afrika. Ich vertraue darauf, dass ihr auch weiterhin die gute Sache unterstützen werdet, die wir in den afrikanischen Ländern begonnen haben.
Ein Aufruf für dringende Hilfe für den Bau einer Schule im Tschad
Unsere Bero Mission hat bereits mit dem Bau einer Schule auf dem Missionsareal begonnen. Mehr als hundert Schüler besuchen die Schule bereits. Mehrere hundert warten auf die Gelegenheit zu lernen. Der Unterricht wird in einem strohgedeckten Schuppen abgehalten. Wir müssten unbedingt mindestens 8 Klassenzimmer bauen für das nächste Schuljahr. Das muss unverzüglich geschehen. Wir sind unseren Freunden und Wohltätern, die uns in diesem Projekt unterstützen, sehr dankbar. Wir brauchen aber mindestens noch einmal 20.000 Euro, um das Projekt zu realisieren.
Möchten Sie ein Kind im Tschad „adoptieren“?
Mit einer Spende von 100 Euro pro Jahr können Sie ein Kind im Tschad ausbilden lassen. Möchten Sie die Patenschaft für ein Kind übernehmen? Möchten Sie den Kontakt mit dem Kind aufrecht erhalten, das Sie ausbilden lassen? Für weitere Informationen wenden Sie sich freundlicherweise an Frau Carmen Heeg, Marienstr. 24, 63776 Schimborn, Tel. 06029/8700.
Herzlichen Dank für Eure liebevolle Sorge und Großzügigkeit gegenüber den Ärmsten der Armen in Afrika.
Mit allen guten Wünschen
Thomas Cherukat
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Frohe Weihnachten & ein gutes Neues Jahr 2009
Liebe Mitbrüder und liebe Freunde der Fransalianer,
wieder einmal naht die Weihnachtszeit. In dieser freudenreichen Zeit denken wir an die Geburt von Jesus. „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes des Vaters, voll Gnade und Wahrheit“ (Joh 1,14). Der hl. Paulus erklärt uns die Grundlage dieser Herrlichkeit: „Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen: er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2,6-8). Das ist Weihnachten. Der hl. Augustinus sagte, wenn er von Weihnachten sprach: „Gott wurde Mensch, um den Menschen göttlich zu machen“. Er kam vom Himmel hernieder, um uns zum Himmel zu erheben. Um Mensch zu werden, „entleerte“ er sich; er wurde demütig und arm.
Die Bedeutung von Weihnachten wird am besten dadurch bezeugt, dass wir vor dem Kind von Betlehem nieder knien, dem kleinen und hilflosen Jesuskind, das den Schrei der leidenden Menschheit um uns herum in unseren Tagen verkörpert. Jedes Weihnachtsfest fordert uns erneut heraus, uns nach den Ärmsten der Armen auszustrecken im Geiste der selbst-losen, von sich selbst entleerten Liebe von Jesus. Weihnachten ist eine Herausforderung und eine Verantwortung. Die Herausforderung bezieht sich auf unsere Brüder und Schwestern, die in Not sind; die Verantwortung bezieht sich auf das Teilen dessen, was wir haben, mit den Notleidenden. Weihnachten ist wirklich die Feier der Liebe und des Teilens. Wenn wir uns dem Schrei der Armen verweigern, verhindern wir, dass Jesus in unserer Mitte erneut geboren wird.
Liebe Freunde und Wohltäter! Möge die Feier von Christi Geburt uns alle befähigen, das aufzugeben, was uns daran hindert, das Leben und die Sorgen der Ärmsten der Armen zu teilen. Lasst uns so die Freude und die wahre Bedeutung von Weihnachten erfahren. Ich wünsche euch allen fröhliche Weihnachten und ein strahlendes Neues Jahr.
Mit herzlichen Grüßen
| Pater Joshy Nellimalamattam, MSFS Superior der Tschad-Kamerun-Mission B.P. 185 (c. 394 ) Yaoundé, Cameroun Tel. 00237 99 03 96 90 e-mail: www.agape-tschad-kamerun.de www.fransalians.com www.msfssouthwest.org |
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Unsere neuen Priester
Gijo Panamatthil ist der Sohn von Mary und Mr Varkey und wurde am 15.10.1981 in Pottemplavu, Kerala, Indien, geboren. Nachdem er das vorbereitende Seminar, das Noviziat und die philosophischen Studien in Indien abgeschlossen hatte, trat er unserer Tschad-Kamerun-Mission im Jahre 2004 bei. Seine theologischen Studien schloss er in Ngoya/Yaounde, Kamerun, ab und wurde am 1. September 2006 in seiner Heimatpfarrei Pottamplavu, Kerala, Indien, zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe und seinem Urlaub ist er nun zurück in der Mission. Er wurde für ein halbes Jahr unserer Bero Mission im Tschad zugeordnet. Währenddessen besucht er den pastoralen Einführungskurs, den die Diözese Doba organisiert. Wir gratulieren Pater Gijo von Herzen!
M. Periyanagam wurde am 19. 12.1976 in Otterthotty, Karnataka, Indien, geboren. Nach dem Abschluss des vorbereitenden Seminars, des Noviziats und der philosophischen Studien in Indien trat er der Tschad-kamerun-Mission im Jahre 2004 bei. Sein vierjähriges Theologiestudium absolvierte er in Ngoya/Yaounde, Kamerun und wurde am 9.8.2008 in seiner Heimatpfarrei Cowdally in Mysore, Indien, zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe und seinem Urlaub in Indien ist er nun wieder zurück in der Mission. Auch er besucht den sechsmonatigen pastoralen Einführungskurs in Doba, Tschad. Auch ihm die herzlichsten Glückwünsche und alles Gute für seinen priesterlichen Dienst!
Ein Bildungshaus für Postulanten (Anwärter) in Ngaoundere, Nord-Kamerun
Von dem Zeitpunkt an, an dem wir unsere Arbeit in Kamerun im Jahr 2000 aufnahmen, war es unser großer Wunsch, einheimische Berufungen zu fördern. Wir brauchen ein Postulanten-Haus ausschließlich für die Förderung und Bildung von örtlichen Kandidaten. Dieser Traum wird nun wahr in Ngaoundere. Zuerst haben wir eine zweite Kommunität in Ngaoundere gegründet. Pater Thomas Payattukandathil ist der Superior der Gemeinschaft und Pater Sathish ist sein Assistent. Monsignore Joseph Djida, der Bischof von N. weihte das neue Gebäude am 27. Oktober 2008 ein. Zur Zeit wohnt die neue Kommunität in einem Haus, das ihr der Bischof vorübergehend überlassen hat. Für das Postulats-Programm für das Jahr 2008/09 haben wir sechs Kandidaten zugelassen; fünf von ihnen sind aus verschiedenen Teilen Kameruns, einer stammt aus dem Tschad. Wir hoffen, mit den Bau eines kleinen Hauses auf unserem neu erworbenen Grundstück in Ngaoundere ohne größere Verzögerung beginnen zu können.
Die St.-Josephine-Bakhita-Schule in Bero, Tschad
Seit 2002 ist die Bero-Mission in der Diözese Doba, Tschad den MSFS anvertraut. Wir haben schwer gearbeitet, um diese Mission zu entwickeln. Neben den pastoralen Aktivitäten haben wir uns der Bildung und Erziehung der armen Kinder von Bero gewidmet. Im letzten Jahr startete die Mission eine Grundschule. Mehr als 100 Kinder besuchen jetzt die Missionsschule, welche nun die notwendige Infrastruktur braucht. Der Bau ist auf den Weg gebracht. Pater Scaria Kannezhath ist der Direktor der Schule.
von Sales Knabeninternat
Die Beromission ist in ein neues Abenteuer eingetreten, indem sie eine „Stadt für Jungen" eröffnete, die als „von-Sales-Jungen-Stadt" bekannt ist. Am 14. Oktober 2008 begann der „Betrieb" des Knabeninternates. Wir haben 18 Jungen aus verschiedenen Dörfern unserer Pfarrei zugelassen. Sie kommen aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Das Ziel des Knabeninternates ist, den Ärmsten der Armen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen, die sonst nie eine Chance hätten, auch nur eine Grundschule zu besuchen. Pater T. Paulraj ist der Direktor des Knabeninternats. Der Bau des Internats wurde gerade begonnen. Pater Scania leitet die Bauarbeiten. Wir sind allen unseren Wohltätern dankbar, die uns in Richtung auf dieses Projekt unterstützt haben. Wir hoffen, auch ein Mädcheninternat in Bero in der nahen Zukunft eröffnen zu können in Zusammenarbeit mit Ordensschwestern.
Grüße von Pater Thomas Cherukat aus Rom
Liebe Freunde der Fransalianer!
Es freut mich sehr, jeden von euch durch diese Seiten der neuesten Ausgabe von Frontmission grüßen zu können. Zuerst will ich euch ein glückliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr wünschen! Machen wir dieses Weihnachtsfest zu einer fröhlichen Erfahrung von Liebe und Solidarität für die Armen, indem wir uns nach denen unter ihnen ausstrecken, die es am schwersten haben.
Voll Freude teile ich mit euch einige Nachrichten aus unserer Tschad-Kamerun-Mission. Ich danke Gott für den Weg, den er unsere Mission in Westafrika führt. Wir sind gerade in das 10. Jahr unserer Präsenz im Tschad eingetreten. Am 12. November 1999 landeten unsere ersten Missionare aus Indien im Tschad, um den Grund zu einer neuen Mission zu legen. Seitdem ist die Mission sehr schnell gewachsen, und wir haben jetzt acht größere Zentren im Tschad und in Kamerun, von denen eine große Anzahl von pastoralen und entwicklungsfördernden Initiativen ausgeht. Zwölf Priester aus Indien, alle sehr jung und dynamisch, sind vollkommen involviert in das Wachstum dieser Mission, das sich nach allen Seiten ausbreitet. Neun Studenten, einschließlich drei aus Kamerun, lassen sich zu Priestern und für die Arbeit in der Mission ausbilden.
Die Ausbildung der Ärmsten ist unsere oberste Priorität im Tschad. Die Schule und ein Knabeninternat, die kürzlich in Bero eröffnet wurden, brauchen Unterstützung. Der Bau dieser beiden wichtigen Vorhaben ist in die Wege geleitet. Ich bin jedem einzelnen von euch sehr dankbar für die fortgesetzte Unterstützung dieser Mission. Möge euch der gute Gott eure Großzügigkeit zu Gunsten der armen Kindern in einer der ärmsten Gegenden der Welt lohnen.
Die sich noch in der Entwicklung befindenden Projekte in Ngaoundere und in Ekoumdoum, Kamerun zielen auch darauf ab, Bildung (Erziehung) und Entwicklung anzubieten. Das Postulats-Programm in Ngaoundere, das den einheimischen Berufungen und ihrer Begleitung zum Priestertum und zum Ordensleben gewidmet sein soll, braucht ebenfalls eure großmütige Unterstützung. Die Mission muss in Afrika von den Afrikanern selbst voran getrieben werden – daher die immense Wichtigkeit einer adäquaten Bildung der einheimischen Kandidaten, die die Verantwortung für Entwicklung und den Aufbau der Nation in Zukunft tragen müssen.
Eine Berufschule ist geplant für unsere Ekoumdoun Mission in Yaounde, Kamerun. Das Projekt zielt auf die große Zahl der Kinder ohne Schulabschluss (Schulabbrecher) in der Stadt. Sie müssen mit entsprechender Ausbildung und technischen Fertigkeiten ausgestattet werden, so dass sie die Chance haben, eine Beschäftigung zu finden, um so ein einigermaßen menschenwürdiges Leben führen zu können. Ich bin tief in eurer Schuld wegen eures ehrlichen Interesses und eurer Sorge um unsere Arbeit im Tschad und Kamerun. Möge die Freude dieses Weihnachtsfester immer bei euch bleiben.
Mit herzlichen Grüßen

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Pater Dr. Thomas Cherukat, MSFS Via delle Testuggini 21 Tel. +39 06 500 51 50 e-mail: |
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Konto 3260003
Raiffeisenbank Mömbris eG
BLZ 79562514
IBAN: DE 45795625140003260003
BIC: GENODEF 1 AB 1
Meine lieben Mitbrüder und Freunde der Fransalianer,

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Pater Joshy Nellimalamattam, MSFS Superior der Tschad-Kamerun-Mission B.P. 185 (c. 394 ) Yaoundé, Cameroun Tel. 00237 99 03 96 90 e-mail: www.agape-tschad-kamerun.de www.fransalians.com www.msfssouthwest.org |
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Grundschule St. Josephine Bakhita, Bero



Hl. Franz von Sales Knabenhaus, Bero


Grüße von Pater Thomas Cherukat in Rom
Während der sechs Wochen vom 15. April bis zum 30. Mai war ich zu einer offiziellen Visitation unterwegs in unseren Missionen in Mozambique, Namibia, Südafrika und Tansania. Ich war glücklich, die überragende Arbeit zu sehen, die von den Fransalianer-Missionaren in diesen Ländern geleistet wird. Mehr als 75 Fransalianer sind in diesen Ländern in pastoraler und Entwicklungsarbeit tätig, und zwar unter sehr erschwerten Bedingungen in den entlegensten Gebieten Afrikas, was eine große Herausforderung darstellt. Afrika braucht wirklich unsere Hilfe und unsere beständige Unterstützung.
Der ehrwürdige Pater Agnelo Fernandes, unser Generaloberer, ist von seiner offiziellen Visitation unserer Tschad-Kamerun-Mission gerade nach Rom zurück gekommen. Pater Agnelo konnte 20 Tage in der Mission verbringen. Er hat nun mit eigenen Augen gesehen, welche gewaltige Umformung in der BERO Mission und in allen Zentren der Tschad-Kamerun-Mission vor sich geht. Besonders schätzte er den Einsatz des Freundeskreises der Fransalianer in Schimborn-Mömbris für die Entwicklung unserer Mission im Tschad und in Kamerun.
In Tansania hatte ich während eines Treffens der Missionsoberen von Afrika die Gelegenheit, Pater Joshy persönlich zu treffen und Informationen aus erster Hand zur Entwicklung der Mission zu erhalten. Es gibt neues Vertrauen und neue Begeisterung im Tschad für das weitere Wachstum der Mission. Unsere Mitbrüder haben einen konkreten Aktionsplan für die kommenden Jahre entworfen und freuen sich auf eure großzügige Hilfe und Unterstützung, um diesen Plan Wirklichkeit werden zu lassen. Einige der größeren Projekte, die sie ins Auge gefasst haben, möchte ich euch vorstellen:
- den Schulbau bis spätestens September 09 zu beenden
- eine neue Mission direkt in Doba Town bis Oktober 2009 zu eröffnen
- zehn weitere Kinder bis zum September 09 ins Internat aufzunehmen
- so bald wie möglich das Projekt auf den Weg zu bringen, eine neue Schule in Ekoumdooum in Kamerun zu errichten
- den Bau eines Hauses für Kandidaten in Ngaoundere in Nord-Kamerun so bald wie möglich in Angriff zu nehmen.
Ich danke jedem von euch für seine großzügige Unterstützung und Hilfe für die Mission im Tschad und in Kamerun. Möge der Herr eure Liebe zu den Armen und eure Großzügigkeit, die Fransalianer Missionare in Afrika handfest zu unterstützen, belohnen.
Noch einmal herzliche Grüße und meine guten Wünsche für jeden einzelnen von euch, herzlichst ,
Ihr Pater Thomas

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Pater Dr. Thomas Cherukat, MSFS Stellvertretender Generalsuperior Via delle Testuggini 21 00143 Rom, Italien Tel. 0039 06 500 51 50 Mobil 0039 32 91 61 20 20 Fax 0039 06 99 70 69 57 e-mail: |
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Frohe Weihnachten&ein gutes Neues Jahr2010 |
Liebe Freunde,
es ist wieder einmal Weihnachtszeit, eine Zeit großer Freude und Fröhlichkeit. Der Grund für unsere Freude und unser Glück ist die Geburt eines kleinen Kindes in Betlehem vor 2000 Jahren, inmitten von Armut und Unsicherheit. Die Menschheitsfamilie wartete geduldig auf das Kommen des Erlösers Jesus Christus. Voll Liebe wurde das Kind Jesus genannt.
Als das kleine Gotteskind in Betlehem geboren war, erkannte die Welt es nicht. Obwohl es sehnsüchtig erwartet wurde, nahm es die Welt nicht an, als es geboren wurde. Es war nicht willkommen. Tatsächlich wurde es von Gottes eigenem erwählten Volk abgelehnt.
Heutzutage werden in vielen Teilen der Welt Kinder vernachlässigt und schlecht behandelt. In manchen Gesellschaften ist ihre Gegenwart vollkommen unerwünscht. Sie werden sogar getötet, bevor sie geboren werden. Sie werden verlassen, missbraucht und versklavt. In armen Ländern wie dem Tschad werden sie nicht menschenwürdig erzogen, hauptsächlich wegen der Armut und des Elends ihrer Eltern. Jesus wird immer wieder heute geboren und fordert uns heraus, für die Rechte der Unterdrückten und Beraubten einzutreten.
Wir, die Fransalianer im Tschad und in Kamerun, versuchen, uns dieser Herausforderung in unserer bescheidenen Weise zu stellen, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf eine große Zahl armer Kinder lenken, die für eine bestimmte Zeit Hilfe und Unterstützung brauchen. Wir konnten eine Grundschule und ein Internat in unserer Bero Mission im Tschad errichten. Wir sind glücklich, dass wir ein neues Gebäude mit fünf Klassenzimmern errichten konnten. Die Kinder von Bero sind nun mit einer guten Schule gesegnet, wo sie unter menschenwürdigen Bedingungen lernen können.
Auch in Kamerun wollen wir demnächst zwei neue Schulen errichten – eine in Yaounde und eine weitere in Ngaoundere. Wir sind euch sehr dankbar für die beständige Unterstützung, die ihr uns zukommen lasst, damit wir diese großen Herausforderungen zum Segen der Ärmsten in unseren Missionen angehen können.
Jedem von euch wünsche ich die Freude und den Segen von Weihnachten. Möge das Jesuskind euch und eure Familien segnen und euch in guter Gesundheit erhalten. Möge das neue Jahr 2010 ein Jahr der Gnade und des Segens für euch alle sein.
Mit herzlichen Grüßen
| Pater Joshy Nellimalamattam, MSFS Superior der Tschad-Kamerun-Mission B.P. 185 (c. 394 ) Yaoundé, Cameroun Tel. 00237 99 03 96 90 e-mail: www.agape-tschad-kamerun.de www.fransalians.com www.msfssouthwest.org |
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Ein Nachruf auf P. Georgekutty Puthiyidom, MSFS
(*14.08.1976 †29.09.2009)

Der viel zu frühe und tragische Tod von Pater Georgykutty am 29. September 2009 in Kamerun war für die ganze Kongregation der Fransalianer ein grausamer Schock. Die Mission der Fransalianer im Tschad und in Kamerun wurde in tiefen Schmerz gestürzt. P. Georgekutty ertrank, als er in Limbe von heftigen Wellen weggespült wurde, wohin er mit Mitbrüdern zum Schwimmen gegangen war.
P. Georgekutty wurde am 14. August 1976 in Kerala in Indien geboren. Er war das achte und jüngste Kind seiner Eltern. Am 25. November 2004 wurde er in seiner Heimatgemeinde in Kerala zum Priester geweiht. Bald nach seiner Priesterweihe wurde er in die Mission von Tschad-Kamerun entsandt. Er begann seinen priesterlichen Dienst als Kaplan an der Kirche der hl. Josephine Bhakita in Ekoumdoum, Yaounde. Dort war er drei Jahre. Am 1. Juli 2009 übernahm er die Verantwortung als Rektor von La Feuilette, dem MSFS Priesterseminar in Ngoya in der Nähe von Yaounde.
Pater Georgekutty wurde von allen geliebt. Seine einfache, bescheidene, fröhliche und angenehme Art machte ihn beliebt bei allen, mit denen er Kontakt hatte. Er liebte Kamerun und sein Volk. Er war das fröhlichste Gesicht der Tschad-Kamerun-Mission. Pater Georgekutty war nach der Beerdigung seines Vaters gerade aus Indien in die Mission zurück gekehrt. Dieser war am 8. September verstorben. Nur ein paar Monate vorher musste er auch den Verlust seiner Mutter beklagen, die im März 2009 verstorben war. Seine sieben Brüder betrauern ihn.
Die sterblichen Überreste von P. Georgekutty wurden am 11. Oktober nach Indien überführt, wo er auf dem Friedhof der Kongregation in Kerala zur letzten Ruhe gebettet wurde. Mehr als 250 Priester und eine große Menge von Gläubigen nahmen an den Gottesdiensten teil, die vom örtlichen Bischof geleitet und vom Provinzial-Superior von Bangalore konzelebriert wurden.
Der plötzliche und unzeitige Tod von P. Georgekutty ist ein schwerer Schlag für die Mission und für die ganze Kongregation, aber er lebt in den Herzen der Menschen weiter, die ihn geliebt haben. Die Fransalianer von Tschad-Kamerun beugen sich demütig unter den Willen Gottes und empfehlen seine hingeschiedene Seele der ewigen Ruhe bei ihm. Während wir unser ehrendes Andenken unserem lieben Pater Georgekutty gegenüber aussprechen, danken wir ihm für all die guten Eigenschaften, die er mit uns teilte. Möge seine Seele in Frieden ruhen.
Projekt Trinkwasser: ein Aufruf aus dem Tschad

Der Tschad ist ein Land, das für seine äußerste Armut und Unterentwicklung bekannt ist. Die Kindersterblichkeit ist sehr hoch, hauptsächlich wegen vermeidbarer ansteckender Krankheiten. Die meisten dieser Krankheiten gehen darauf zurück, dass kein sicheres Trinkwasser in den Dörfern vorhanden ist. In der Bero-Mission gibt es eine große Anzahl von Dörfern, in denen die Bevölkerung im Hinblick auf das Trinkwasser vollkommen von offenen Brunnen abhängig ist. Diese offenen Brunnen werden weder gereinigt noch geschützt. Sie sind einer Vielfalt von Tieren und Insekten ausgesetzt. Während der Regenzeit füllen sich diese Brunnen mit Schmutz und Matsch, aber die Leute trinken weiterhin das Wasser daraus und infizieren sich mit Krankheiten. Die Kinder sind die ersten und häufigsten Todesopfer. Die Dörfer sind so arm, dass sie diese Situation aus eigenen Kräften nicht verbessern können. Sie brauchen Unterstützung, um diese Brunnen tiefer zu graben, sie zu reinigen und sie mit Rückhaltemauern zu versehen.
Die Fransalianer in Bero haben deswegen beschlossen, der örtlichen Bevölkerung beizustehen, ihre Brunnen zu schützen, so dass die Menschen Zugang zu sauberem und sicherem Trinkwasser bekommen und so die Kindersterblichkeit in diesen Gegenden in den nächsten Jahren erheblich reduzieren können. Einen solchen Brunnen zu sanieren, kostet etwa 300 Euro, nicht mehr. Die Bewohner tragen gerne dazu bei, indem sie Hand- und Spanndienste übernehmen und einen Teil des Baumaterials beschaffen.
Wir laden deshalb Spender und Sponsoren ein, sich an diesem wertvollen Projekt im Tschad zu beteiligen. Wir schlagen vor, wenigstens einen Brunnen pro Dorf in den 25 Dörfern zu bauen, für die wir verantwortlich sind. Wir danken euch für eure Großherzigkeit.
Die Fransalianer nehmen eine zweite Mission im Tschad an
Die Fransalianer haben gerade 10 Jahre ihrer Anwesenheit im Tschad vollendet. Die erste Gruppe der Fransalianer aus Indien war am 12. November 1999 angekommen. Ursprünglich dienten sie drei Jahre lang der Maibombay-Mission in Doba. Später gründeten die Fransalianer die große, ausgedehnte Mission von BERO, welche sich in den letzten drei Jahren langsam und beständig weiter entwickelte. Der Bischof von Doba hat deswegen angefragt, ob wir eine zweite Mission in Doba begründen könnten. Die Fransalianer sind dieser Bitte des Bischofs jetzt nachgekommen und haben die Verantwortung für die Comboni Pfarrei in Doba übernommen, welche eine der am schnellsten wachsenden Missionen in der Diözese ist. Die Mission umfasst 29 Dörfer mit einer Bevölkerung von 50.000 Einwohnern. Sie hat schon eine Vor- und eine Grundschule mit ungefähr 400 Kindern. Es ist geplant, die Schule im Laufe der Zeit zu einem Gymnasium auzubauen. P. Scaria Kannezhathu hat die Verantwortung für diese Mission in der zweiten Oktoberwoche 2009 übernommen. Viele Projekte sind geplant, die Entwicklung und die Selbständigkeit dieser neuen Mission voranzutreiben.
Würden Sie gerne eine Patenschaft für ein Kind übernehmen?

Die Fransalianische Mission in Bero, Tschad, ist nun mit einer neu gebauten Schule und einem Internat gesegnet. Ungefähr 200 Kinder leben dort unter der Obhut der Missionare. Sie brauchen die Unterstützung großzügiger Leute. Die meisten der Kinder können es sich nicht leisten, Geld für Kleidung, Bücher oder das Lernmaterial aufzubringen, das normalerweise für den Schulbetrieb nötig ist. Wir suchen Sponsoren, die gerne die Patenschaft für eines dieser ärmsten Kinder übernehmen. Ein jährlicher Beitrag von 100 Euro würde ausreichen, die Ausbildung eines solchen Kindes sicher zu stellen.
Haben sie Interesse? Dann wenden Sie sich an den
Freundeskreis der Missionare des heiligen Franz von Sales/Fransalianer e.V.
1. Vorsitzende Carmen Heeg
Marienstraße 24
D-63776 Mömbris
oder rufen Sie uns an unter 06029/8700
Grüße von Pater Thomas Cherukat aus Rom
Liebe Freunde der Fransalianer!
Mit einem Gefühl von Freude und Dankbarkeit grüße ich euch zur Weihnachtszeit und zur Zeit zwischen den Jahren. Weihnachten handelt nur vom Leben. Das neugeborene Kind von Bethlehem lädt uns ein, Gott als die Quelle und den Urheber allen Lebens zu sehen. Leben ist zerbrechlich; Leben ist kostbar. Leben ist ein Geschenk Gottes. Das Weihnachtsereignis ist ein sicheres Zeichen, dass Gott uns Menschen als seine eigenen Kinder liebt, weil er uns nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen hat. Weihnachten sagt uns, dass jedes menschliche Wesen ein Kind Gottes ist. Alle sind Gottes Kinder. Alle sind vor Gott gleich. Es gibt keine Bevorzugung, keine Abweisung, keine Unterscheidung in der Farbe, in der Rasse, im Stamm, in der Kaste, im Glauben oder im Geschlecht. Weihnachten ist die gute Nachricht für die ganze Menschheit, dass Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit möglich sind in einer Welt, die durch Gier und Gewalt auseinander gerissen ist. Möge die Freude und der Friede dieses Weihnachtsfestes unseren Glauben an Jesus weiterhin stärken und uns helfen, uns noch tiefer der Sache der Armen und Aufgegebenen in den fernsten Winkeln der Welt zu widmen. Möge der Schrei der Armen und ihr Leiden uns immer wach halten für die Herausforderungen des Evangeliums.
Der Tod eines jungen Missionars in Kamerun
Die Tschad-Kamerun-Mission hat einen schweren Verlust erlitten, als P. Georgekutty Puthiyidom, ein sehr junger und dynamischer Fransalianer, einen tragischen Unfall am Limbe-Strand in Südwest-Kamerun erlitt und am 29. September 2009 verstarb. Die ganze Mission erlitt einen schweren Schock und einen großen Kummer. Ich musste einige meiner geplanten Besuche in Indien absagen und nach Kamerun eilen, um den jungen Mitbrüdern zu helfen, die notwendigen Formalitäten zu koordinieren, die nötig waren, den Leichnam nach Indien zu überführen, aber auch, um die Kommunität, die diesen schweren Verlust erlitten hat, zu trösten. Ich blieb vom 3. bis zum 19. Oktober bei unseren Gemeinschaften in Kamerun. Sie versuchen nun wieder langsam, zur Normalität zurück zu kehren. Gott hat seine eigenen Pläne. Wir müssen lernen, sie in Glaube und Demut anzunehmen. Während wir für den verstorbenen Mitbruder beten, hoffen wir, dass er nun in der ewigen Freude ist und dass er von Gott Segen in Fülle für die Mission erhalten wird, die er so sehr liebte. R.I.P.
Gute Nachrichten aus Tschad
Wir haben eine Menge guter Nachrichten aus dem Tschad. Dank der kontinuierlichen Unterstützung so vieler Freunde und Wohltäter aus verschiedenen Teilen der Erde arbeiten unsere jungen Missionare im Tschad voller Begeisterung für den Fortschritt der Menschen, denen sie dienen. Die Bero-Mission hat eine riesige Umformung erlebt: Die Mission ist voller Leben mit einer neuen Schule, einem Internat für Kinder, einem Bildungszentrum usw. Wir, die Fransalianer, haben auch eine zweite Mission in Doba, wo zwei Priester dazu bestimmt sind, die Aktivitäten in einem viel größeren Gebiet, das mehr als 50 Dörfer umfasst, zu koordinieren.
In Kamerun
Auch in Kamerun haben wir bedeutende Projekte in Ekoumdoum und in Ngaoundere in der nahen Zukunft. Vorrang hat der Plan für eine neue Schule in Yaounde. Der Prozess, ein Stück Land für die geplante Schule zu erwerben, wurde schon eingeleitet. Wir müssen Mittel organisieren für den ersten Bauabschnitt in der unmittelbaren Zukunft.
Dankbarkeit
Ich möchte meine tiefe Dankesschuld jedem von euch gegenüber abtragen und besonders dem Freundeskreis Mömbris-Schimborn gegenüber für ihre beständige Unterstützung unserer Werke im Tschad und im Kamerun. Dank eurer helfenden Hände können wir so vielen Nöten bedürftiger Menschen begegnen. Möge der gute Herrgott eure Gewogenheit uns gegenüber und eure Großzügigkeit belohnen. Jedem einzelnen von euch wünsche ich frohe Weihnachten und ein strahlendes, erfolgreiches neues Jahr 2010.
Mit herzlichen Grüßen

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Pater Dr. Thomas Cherukat, MSFS Via delle Testuggini 21 Tel. +39 06 500 51 50 e-mail:
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Sie können die Arbeit der Fransalianer im Tschad und Kamerun über den Verein
Konto 3260003

