Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
Die Welt durchlebt sehr schwierige Zeiten. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben Millionen unschuldiger Menschen unermessliches Leid gebracht. Die darauffolgende Wirtschaftskrise hat die ganze Welt erfasst. Überall herrscht große Not. Angesichts solcher von Menschen verursachten Katastrophen können wir nur beten, dass die Verantwortlichen der Welt zusammenkommen und ernsthaft für einen dauerhaften Frieden auf Erden arbeiten.
Ich freue mich, Ihnen diese wenigen Zeilen schreiben zu können, um jedem Einzelnen von Ihnen meinen aufrichtigen Dank für Ihre großzügige Unterstützung der vielen laufenden Projekte in unseren Missionen in Indien sowie im Tschad und in Kamerun auszusprechen. Es ist immer eine Freude, Ihnen Neuigkeiten aus unseren Missionen mitzuteilen. Aus unserer Mission Tschad-Kamerun gibt es viel Erfreuliches zu berichten. Die Zahl der fransalianischen Missionare, die in dieser Mission arbeiten, nimmt stetig zu. Einheimische Berufungen blühen Jahr für Jahr auf. Alle unsere Ausbildungshäuser sind voll besetzt. Die notwendigen infrastrukturellen Entwicklungen der letzten Jahre waren sehr beeindruckend. Unsere Bildungseinrichtungen entwickeln sich gut, mit einer ständig wachsenden Zahl von Schülerinnen und Schülern und ausgezeichneten schulischen Ergebnissen. Neben den fünf bestehenden Schulen in Doba, Bero, Gaki und Ngaoundéré plant die Mission nun eine neue Schule in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns. Für die unmittelbare Zukunft sind mehrere neue Projekte vorgesehen. Eine Schneiderschule für Frauen in Doba und eine Krankenstation in Ngaoundéré gehören zu den geplanten Projekten. Das laufende Projekt „Stipendien für arme Kinder“ wird mit der Unterstützung vieler von Ihnen fortgeführt. Jedes Jahr können wir einen Betrag von 10.000 Euro eigens zu diesem Zweck nach Tschad-Kamerun überweisen. Mehr als 150 arme Kinder werden mit diesem Betrag unterstützt. Das Trinkwasserprojekt wird in kleinem Umfang fortgeführt, da wir nur eine begrenzte Zahl von Spendern haben. In Indien beschränken sich unsere Projekte auf bestimmte Gruppen von Menschen, die in äußerster Armut leben. Wir konnten mehreren armen Studentinnen finanzielle Hilfe gewähren, damit sie ihre höhere Ausbildung fortsetzen können. Außerdem haben wir einer Reihe sehr armer Menschen, besonders Frauen, geholfen, durch Selbsthilfeprogramme wie Schneiderei eine bescheidene Arbeit zu finden. Medizinische Hilfe für Arme und Hilfe für Obdachlose sind weitere Programme, die wir mit den begrenzten Spenden, die wir erhalten, fortsetzen.
Shanthi Dham: Ein Hospiz für sterbende Mittellose und Verlassene
Shanthi Dham ist ein Sanskrit-Ausdruck und bedeutet wörtlich „Wohnstätte des Friedens“. Dieses neue Projekt wurde von den Missionaren des heiligen Franz von Sales in Mysore im südindischen Bundesstaat Karnataka ins Leben gerufen. Es ist ein Hospiz und ein Zentrum mitfühlender Pflege für sterbende Mittellose und Verlassene. Seine Aufgabe ist es, armen, verlassenen und unheilbar kranken Menschen eine friedliche Umgebung zu bieten und ihnen am Lebensende ein Sterben in Würde zu ermöglichen.
Ein Aufruf: Mit der großzügigen finanziellen Hilfe mehrerer Spenderorganisationen sowie vieler Freunde und Wohltäter ist der Bau des Hospizes nun abgeschlossen; es verfügt über ausreichende Einrichtungen für 20 Bewohner gleichzeitig. Die Einweihung des Projekts ist für September 2026 geplant. Vikasjyothi, der indische Zweig von Agape, konnte dieses Projekt durch die Finanzierung eines Krankenwagens für das Zentrum in Höhe von 10.000 Euro unterstützen. Ich danke all unseren Freunden und Wohltätern für ihre rechtzeitige Unterstützung dieses Projekts. Für den Unterhalt dieses neuen Projekts werden wir weiterhin finanzielle Hilfe und Unterstützung von unseren Freunden und Wohltätern benötigen. Für jede finanzielle Hilfe im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für diese edle Sache wäre ich Ihnen sehr dankbar. Vergelt’s Gott.
Mit allen guten Wünschen.
Herzlichst
Pater Thomas Cherukat, MSFS
Grüße aus Tschad-Kamerun
Liebe Freunde und Wohltäter,
Ich freue mich, Ihnen einige Neuigkeiten aus unseren Missionen im Tschad und in Kamerun mitzuteilen. Auf den Spuren unseres Patrons, des heiligen Franz von Sales, und unseres Gründers, des Dieners Gottes Pater Peter Mermier, konnten wir Missionare des heiligen Franz von Sales das Leben Tausender Menschen in den beiden Ländern Tschad und Kamerun nachhaltig prägen. Wir haben gerade das silberne Jubiläum unserer Präsenz in diesen beiden Ländern gefeiert. In Anbetracht des enormen Wachstums der Mission in den letzten Jahren wird sie nun in den kanonischen Status einer Region erhoben. Wir danken Gott sowie all unseren Freunden und Wohltätern für das stetige Wachstum unserer Mission.
Wir sind 22 Priester, die in dieser Mission arbeiten. Daneben absolvieren 42 Seminaristen ihr Studium der Philosophie und Theologie; außerdem gibt es 8 Novizen und 17 Kandidaten. Die Mission betreut 6 Pfarreien: 4 in Kamerun und 2 im Tschad. Von den 5 Bildungseinrichtungen befinden sich 4 im Tschad und 1 in Kamerun. Für Yaoundé, die Hauptstadt Kameruns, ist eine neue Schule geplant. Mehr als 3000 Kinder erhalten durch diese 5 Schulen eine hochwertige Bildung. Die 3 an diese Schulen angeschlossenen Jungenheime vermitteln 150 Kindern aus extrem armen Verhältnissen eine besondere Förderung.
Unsere Schule in Gaki in Doba, Tschad, hat eine Erfolgsquote von 100 % erreicht. Dank gezielter Gemeindearbeit führte eine bewusste „vorrangige Option für Mädchen“ dazu, dass der Anteil der Schülerinnen auf der Sekundarstufe auf 67,8 % stieg. Gleichzeitig steht ein neuer Block mit 12 Klassenräumen kurz vor der Fertigstellung, um dieses stetige Wachstum zu unterstützen. Die Daniel-Comboni-Schule in der Stadt Doba ist ein weiteres bedeutendes Vorhaben der Fransalianer im Tschad. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 ist die Schule stetig gewachsen und zu einem wichtigen Bildungszentrum in der gesamten Region geworden. Die Schule betreut 751 Kinder in der Sekundarstufe und 423 Kinder in der Grundschule. Sie nimmt junge Menschen unabhängig von ihrem sozialen oder wirtschaftlichen Status auf und fördert Gleichheit, gegenseitigen Respekt und Inklusion. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur von ihren Lehrkräften, sondern auch voneinander durch gemeinsame Erfahrungen und kooperative Aktivitäten. Die SFS-Schule in Djalingo, Ngaoundéré, in Kamerun ist ein weiterer Meilenstein. Trotz dringender infrastruktureller Bedürfnisse hat die Schule über 90 % ihrer Entwicklungsziele erreicht. In diesem Jahr steht ein neuer College-Block mit 12 Klassenräumen und den dazugehörigen Einrichtungen kurz vor der Fertigstellung. Die SFS-Grundschule und das Jungenheim wurden im Jahr 2003 gegründet. Die Schule liegt in einer ländlichen Umgebung und kümmert sich um die bedürftigsten Kinder der Region. Das Jungenheim mit 52 Kindern aus sehr abgelegenen Gebieten ist ein Zeichen der Hoffnung für die ländliche Bevölkerung.
Wir haben drei bevorstehende Projekte, für die wir aufrichtig die Hilfe unserer Freunde und Wohltäter erbitten. Diese drei Projekte sind: 1) eine Schneiderschule in Gaki in Doba, 2) eine Krankenstation in Ngaoundéré in Nordkamerun, 3) eine neue Schule in Yaoundé am Stadtrand der Hauptstadt Kameruns. Darf ich Sie alle bitten, uns zu helfen, diese Projekte in naher Zukunft zu verwirklichen.
Mit herzlichem Dank.
Herzlichst
Pater Manoj Arackal, MSFS
Unsere Projekte auf einen Blick
- Stipendienprogramm für die Grundschulbildung armer Kinder in Tschad-Kamerun
- Stipendien für die höhere Bildung armer Studentinnen in Indien
- Hilfe zur Selbsthilfe für arme Hausfrauen in Indien
- Eine Schneiderschule für arme Frauen in Gaki im Tschad
- Medizinische Nothilfe für Arme
- Hilfe für den Unterhalt der Jungenheime im Tschad, in Kamerun und in Indien
- Hilfe für Obdachlose
- Trinkwasserprojekt im Tschad
- Die geplante Schule in Affamayo bei Yaoundé in Kamerun
- Die geplante Krankenstation in Ngaoundéré in Nordkamerun
- Unterhalt des Hospizes Shanthi Dham in Mysore, Indien, für sterbende Mittellose
Wir bitten Sie herzlich, uns zu helfen, den Armen und Bedürftigen zu helfen.
Danke für Ihre Liebe und Ihr Mitgefühl für die Armen.
Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
während wir freudig Weihnachten im Jubiläumsjahr der Hoffnung feiern, sende ich jedem von euch meine herzlichen Grüße des Friedens, der Freude und des Segens dieser heiligen Zeit. Weihnachten ist die frohe Botschaft Gottes, dass Er gekommen ist, um in Demut und Liebe unter uns zu wohnen, geboren in einer Krippe, um der ganzen Menschheit Erlösung und Hoffnung zu bringen. Wir leben in einer Welt voller Unsicherheiten, geprägt von Kriegen, Spaltungen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Weihnachten lädt uns ein, unseren Blick auf das Jesuskind, den Friedensfürsten, zu richten, der die Dunkelheit der Angst mit dem Licht des Glaubens vertreibt. Die Geburt Jesu versichert uns, dass Gott uns nicht verlassen hat, sondern mit uns geht, unsere Lasten trägt und uns zu einer Zukunft der Gnade führt. Möge dieses Jubiläumsjahr der Hoffnung und diese heilige Weihnachtszeit uns inspirieren, unsere Herzen für Gottes Barmherzigkeit zu öffnen, die Armen und Ausgegrenzten zu umarmen und Werkzeuge des Friedens in unseren Familien und Gemeinschaften zu werden. Möge das Jesuskind jedes Zuhause mit Freude, Einheit und göttlicher Gnade segnen. Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gnadenreiches neues Jahr 2026.
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe für das Jubiläums-Gedenkprojekt
Als Jubiläumsgedenken anlässlich meines goldenen Priesterjubiläums habe ich ein „Hilfe zur Selbsthilfe“-Programm für einige arme Frauen in unseren Missionszentren ins Leben gerufen, damit sie durch Selbstständigkeit eigenständig werden können. Viele Haushalte in unseren Missionen kämpfen ums Überleben, weil die Hausfrauen keine Arbeit haben. Viele dieser jungen Frauen möchten gerne das Schneiderhandwerk erlernen, und wenn sie eine Nähmaschine hätten, könnten sie ein stabiles Einkommen für die Familie erzielen. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Resonanz auf meinen Hilferuf überwältigend war. Ich erhielt eine Summe von 10.700 Euro für dieses Projekt. Insgesamt wurden fünfundzwanzig elektrische Nähmaschinen an fünfundzwanzig Frauen in unseren Missionen in Gokunte und Vinobhanagar im Bezirk Kolar, Karnataka, verteilt. Einige der Frauen verfügen bereits über die nötigen Fähigkeiten und erhalten die Maschinen sofort. Eine Gruppe von 15 Frauen aus Vinobhanagar wird drei Monate lang unter Anleitung von Ordensschwestern ausgebildet. Sie erhalten ihre Maschinen am Ende der Ausbildung. Mit den verbleibenden Mitteln hoffe ich, in den kommenden Monaten eine weitere Gruppe von 25 Frauen zu unterstützen und so 50 armen Familien Freude und Glück zu bringen. Ich danke Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung. Möge Gott Sie alle segnen.
Gute Nachrichten aus Tschad-Kamerun
Im Jahr 1999 begannen wir Fransalianer unsere erste Mission in der Diözese Doba im Tschad. Im folgenden Jahr wurde die Mission auf Kamerun ausgeweitet. Das Wachstum dieser beiden Missionen war trotz enormer Prüfungen und Schwierigkeiten sehr schnell. Im Jahr 2018 wurde die Mission zum Status einer Delegation erhoben. Angesichts des enormen Wachstums der Delegation in den letzten 25 Jahren hat die Kongregation nun beschlossen, die Delegation zum Status einer Region zu erheben. Das ist in der Tat eine sehr gute Nachricht für uns alle. Sicherlich stehen größere Herausforderungen bevor, und es warten noch mehr Möglichkeiten auf diese blühende Mission. Wir werden weiterhin eifrig für die neue Region beten, damit der Herr seinen Segen über die Menschen in Tschad-Kamerun und die Missionare, die sich für die Verbreitung der Frohen Botschaft von Gottes Reich in diesen Teilen der Welt einsetzen, ausgießt.
Bitte unterstützen Sie unsere laufenden Programme
Obwohl wir unser Programm der individuellen Kinderpatenschaften ausgesetzt haben, bleibt es unsere höchste Priorität, weiterhin bedürftige Kinder durch unsere Schulen und Jungenheime zu unterstützen. Ich bitte Sie daher, einen Beitrag zur Bildung armer Kinder, sowohl Jungen als auch Mädchen, zu leisten. Hilfe für höhere Bildung, notfallmedizinische Hilfe für Arme, Hilfe zur Selbsthilfe, Hilfe für Obdachlose und die Bereitstellung von sicherem und sauberem Trinkwasser für die Dorfbewohner sind einige der laufenden Projekte, für die wir sehr auf Ihre Unterstützung angewiesen sind. Möge Gott Sie alle segnen. Frohe Weihnachten. Frohes neues Jahr.
Mit herzlichen Grüßen
Pater Thomas Cherukat, MSFS
Grüße aus Tschad-Kamerun
Meine lieben Freunde und Wohltäter,
Grüße von den Fransalianern aus Tschad-Kamerun. Zunächst möchte ich jedem von Ihnen ein sehr frohes und von Christus erfülltes Weihnachtsfest wünschen. Weihnachten ist ein Fest großer Freude und Hoffnung für die Welt. Die bedingungslose Liebe Gottes fand ihren konkreten Ausdruck, als Gott seinen einzigen Sohn in die Welt sandte.
Von der Delegation zur Region
Mit tiefer Freude und großer Zufriedenheit verkünden wir einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte unserer Kongregation: Die Delegation Tschad-Kamerun wird zum rechtlichen Status einer Region erhoben. Dies ist mehr als nur eine administrative Änderung. Es ist ein kraftvolles Zeugnis für zwei Jahrzehnte strategischer Weitsicht, unerschütterlicher Ausdauer und lebendiger missionarischer Dynamik im Herzen des frankophonen Afrikas. Die Fransalianer-Mission im Tschad wurde offiziell am 12. November 1999 eröffnet, als das Pionierteam von drei Priestern aus Indien mit der herausfordernden Aufgabe betraut wurde, die neue Mission von Maybombay in der Diözese Doba im Süden des Tschad zu entwickeln. Die Pioniere mussten sofort immense Schwierigkeiten bewältigen: Aufbau der notwendigen Infrastruktur, fehlender Strom, häufige Malariaanfälle und die Herausforderung der sprachlichen und kulturellen Anpassung. Doch durch ihre Entschlossenheit und ihren tiefen Glauben an Gott triumphierten sie und legten ein starkes Fundament. In Anerkennung der Notwendigkeit einer regionalen Koordination wurde die Mission schnell auf das Nachbarland Kamerun im Jahr 2000 ausgeweitet. In den folgenden Jahren schlossen sich mehrere Gruppen junger Missionare aus Indien dieser Mission an. Dadurch wuchs die Mission rasch und wurde 2018 zum Status einer Delegation erhoben. Die Delegation umfasst nun insgesamt 8 Gemeinschaften, 6 Pfarreien, 4 Schulen, 3 Jungenheime und 3 Ausbildungshäuser, nämlich ein Priesterseminar, ein Noviziat und ein kleines Seminar. Die acht Hauptzentren sind über die beiden Länder Tschad und Kamerun verteilt. Sie sind Heimat von 24 Priestern (darunter 13 einheimische Priester), 3 Diakonen, 42 Professmitglieder, 8 Novizen und 23 Kandidaten. Die Erhebung der Delegation zur Region markiert einen Wendepunkt und signalisiert ein neues Kapitel nachhaltiger Entwicklung und erhöhter Verantwortung für unsere Mitbrüder in Tschad und Kamerun. Wir danken jedem von Ihnen für Ihre fortwährende Unterstützung und Ermutigung. Sie haben eine wichtige Rolle für das Wachstum dieser Mission zur Delegation und nun zum Status einer Region gespielt. Wir sind Ihnen sehr dankbar.
Bildung als Priorität
Wir sprechen dem Herrn unseren tiefsten Dank für seinen fortwährenden Segen für unseren sozialen und Bildungsdienst in Tschad und Kamerun aus. Unsere vier Schulen betreuen Hunderte von Kindern aus abgelegenen Dörfern, und die drei MSFS-Jungenheime, die diesen Schulen angeschlossen sind, sind nicht nur Orte der Unterkunft. Sie sind dynamische Zentren, in denen zukünftige Führungskräfte durch Glauben, Hingabe und akademische Exzellenz geformt werden. Wir sind allen Wohltätern weltweit besonders dankbar für ihre anhaltende Unterstützung und lobenswerten Bemühungen. Ihre Großzügigkeit prägt direkt das Leben und die Entwicklung der Kinder in dieser abgelegenen Region. Die positive Wirkung unserer Jungenheime hat zu einer stark steigenden Nachfrage nach Aufnahme geführt. Wir erhalten weit mehr Anfragen, als wir derzeit bewältigen können. Diese Expansion im Tschad und in Kamerun ist ein Zeugnis für die kraftvolle Verbindung unseres MSFS-Charismas mit dem Glauben und der Großzügigkeit unserer Wohltäter.
Für Mädchen sorgen
Da wir noch keine Einrichtungen für die Unterbringung und Ausbildung armer Mädchen haben, wenden wir uns direkt über ihre Eltern an sie und unterstützen sie finanziell, damit sie ihre Ausbildung in unseren Schulen fortsetzen können. Wir hoffen, dass einige Frauenorden mit uns für die Ausbildung von Mädchen zusammenarbeiten werden.
Danke, dass Sie Teil dieser lebensverändernden Mission sind. Wir blicken mit großem Glauben und starker Erwartung darauf, das weitere Gedeihen des MSFS-Charismas in Zentralafrika unter der neuen regionalen Leitung zu erleben.
Vive Jesus.
Mit herzlichen Grüßen
Pater Manoj Arackal, MSFS
Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
mit großer Freude und Dankbarkeit Gott gegenüber grüße ich euch alle, wünsche euch den Segen Gottes und bete für alle eure Anliegen.
Eine Zeit der Danksagung
Im November 24 hat unsere Mission im Tschad das Silberjubiläum ihrer Existenz gefeiert. Die Mission in Kamerun wurde ein Jahr später gestartet, und deswegen ist der Zeitabschnitt zwischen 2024 und 2026 tatsächlich die Zeit eines Doppel-Jubiläums für uns.
Wir, die Missionare des hl. Franz von Sales, danken Gott gemeinsam mit allen Freunden und Wohltätern für das Große, das er für sein Volk im Tschad und in Kamerun während der vergangenen 25 Jahre getan hat. Gott hat diese Menschen gesegnet. Gott hat den demütigen Dienst der zahlreichen Missionare gesegnet, die dieser Mission mit Hingabe und Eifer gedient haben. Die Fransalianische Familie im Tschad und in Kamerun erlebt gerade einen großartigen Anstieg an einheimischen Berufungen, der eine strahlende Zukunft für das Wachstum dieser Mission im Hinblick auf Bildung, Gesundheitsvorsorge und Entwicklung verspricht. Wir danken unseren zahlreichen Freunden und Wohltätern, die den Missionaren alle diese Jahre mit ihren Gebeten und Spenden für die Entwicklung dieser Missionen beigestanden haben.
Goldenes Priesterjubiläum
Ich danke Gott für das kostbare Geschenk des Priestertums, das er mir vor 50 Jahren übertragen hat. Es ist ein glücklicher Zufall, dass ich mein Goldenes Priesterjubiläum während der Zeit zwischen den beiden Jubiläen der Tschad- und Kamerun-Mission feiern konnte. Abgesehen von den vielen Segnungen, die ich von Gott während der 50 Jahre empfangen habe, bin ich Gott überaus dankbar für die Gelegenheit, ein Werkzeug gewesen zu sein, unsere Tschad-Kamerun-Mission ins Leben zu rufen und Teil ihres Wachstums und ihrer Entwicklung zu sein.
Hilfe zur Selbsthilfe: ein Projekt, um an das Jubiläum zu erinnern
Nähmaschinen für arme Hausfrauen
Zur Erinnerung an das Jubiläum habe ich ein kleines Projekt zugunsten von armen Frauen in unseren Missionszentren geplant, um durch Arbeitsmöglichkeiten zu ihrer Selbständigkeit beizutragen. In vielen Haushalten unserer Missionen reicht es gerade so zum Leben, weil die Hausfrauen keinen Lohnerwerb haben. Sie haben nicht die nötigen Voraussetzungen, um sich für einen Job zu bewerben. Sie haben drei oder vier Kinder und hängen völlig vom täglichen Verdienst ihrer Männer ab. Nicht alle ihre Ehemänner haben sichere Jobs. Viele dieser jungen Frauen sind daran interessiert, schneidern und nähen zu lernen. Wenn sie eine Nähmaschine haben, sind sie in der Lage, stabiles Einkommen für die Familie hinzuzugewinnen.
Es freut mich sehr, euch berichten zu können, dass ich ein gutes Echo auf meine Bitte um Spenden für dieses Projekt bekommen habe. 10700 Euro wurden durch den Freundeskreis Verein gesammelt. Ich danke jeder Spenderin, jedem Spender für die Großherzigkeit. Das Projekt hat schon begonnen, und wir konnten drei geeignete Frauen mit Nähmaschinen ausstatten, die große Freude in die entsprechenden Familien bringen. Wir halten weiter Ausschau nach Frauen, die wir begünstigen können.
Ein Wechsel im Fokus unserer Projekte
Ich möchte euch gerne darüber informieren, dass ein Wechsel im Fokus all unserer Projekte auf Grund von praktischen Schwierigkeiten notwendig geworden ist. Wie euch bewusst ist, hat meine Gesundheit seit einiger Zeit sehr nachgelassen. Trotzdem möchte ich das gute Werk mit einigen ausgewählten Projekten weiterführen, denen ich zeitnah Priorität im Hinblick auf ihre Machbarkeit einräume.
1. Das Programm „Adoption aus der Ferne/Schülerpatenschaften“ geben wir auf.
Das Projekt war eine unserer wichtigsten Initiativen während der letzten Jahre. Hunderten von Kindern im Tschad und in Kamerun sowie in Indien konnte geholfen werden, ihre Schulausbildung abzuschließen. In letzter Zeit wurde dieses Projekt nicht mehr so gut angenommen. Es gibt nur noch ein paar individuelle Spender, die ein bestimmtes Kind unterstützen wollen. Es hat sich auch als schwierig herausgestellt, den persönlichen Kontakt zwischen dem Kind und dem Sponsor aufrecht zu erhalten. Dafür gab es viele Gründe, die wir in den gegenwärtigen Umständen nicht kontrollieren können. Deswegen sehen wir uns gezwungen, dieses Programm mit sofortiger Wirkung zu beenden.
Wenn jemand aber weiterhin bedürftige Kinder in ihrer Ausbildung unterstützen möchte, ist er herzlich eingeladen, dies zu tun. Ich versichere, dass die Beiträge immer für die Ausbildung armer Kinder in den Dörfern, Schulen und Internaten verwendet werden, auch wenn der persönliche Kontakt nicht mehr möglich ist. Diejenigen unter euch, die eine allgemeine Spende für unsere Bildungsprojekte machen möchten, seien dazu ermutigt. Ich danke allen Sponsoren für die beständige Unterstützung, die sie diesem Programm während der letzten Jahre haben zukommen lassen.
2. Unterstützung armer Kinder in unseren Schulen und Internaten
Wir, die Missionare des hl. Franz von Sales, betreiben 10 Jungeninternate für arme Kinder:
7 in Indien und 3 im Tschad und in Kamerun. Hunderte von Kindern bekommen kostenlose Ausbildung und werden in den Internaten versorgt. Da wir die Schülerpatenschaften aufgeben, schlagen wir vor, Mittel für die Unterhaltung dieser Internate an unseren Schulen zu gewinnen. Da diese Internate nur für Jungen gedacht sind, schlagen wir vor, einen Teil der Mittel zurückzulegen, um den armen Mädchen zu helfen, die unsere Schulen besuchen. Aus diesem Grund bitte ich euch inständig, die Unterstützung für die Unterhaltung unserer Schulen und Internate im Tschad, in Kamerun und in Indien weiterzuführen.
3. Hilfe zur höheren Bildung
Dieses Programm würden wir gerne fortführen. Aus den begrenzten Mitteln, die wir erhalten, legen wir einen Teil beiseite, um einigen sehr begabten Schülern zu helfen, die höhere Studien anstreben.
4. Notfallmedizin für die Armen
Dieses Programm läuft weiter. Wir konnten einer beachtlichen Anzahl von Menschen in einer akuten Notlage mit medizinischer Behandlung helfen, da die meisten der Armen keine Krankenversicherung haben. Diese Hilfe brauchen wir wirklich dringend.
5. Hilfe zur Selbsthilfe
Auch dieses Projekt möchten wir fortsetzen. Die Zielgruppe sind Frauen ohne berufliche Beschäftigung. Wir hoffen, für sie Projekte zu entwickeln, die sie selbstbewusst und selbständig durch Heimarbeit machen (z. B. Nähmaschinen, kleine Läden).
6. Das Trinkwasserprojekt im Tschad
Dieses Projekt geht nur in kleinerem Umfang weiter, weil die Mittel fehlen. Wir verlängern das Projekt, so lange wir Spenden dafür erhalten.
Danke, meine lieben Freunde, für eure zuverlässige Unterstützung und für die Ermutigung für unsere Arbeit in den Missionen. Dank des Segens Gottes und dank eurer beständigen Hilfe blühen und gedeihen unsere Missionen im Tschad und in Kamerun. Möge Gott euch segnen!
Mit herzlichen Grüßen,
T. Cherukat
Grüße aus der Tschad-Kamerun-Mission
Liebe Freunde,
jeden von euch grüße ich mit dem Frieden und der Freude Christi.
25 Jahre Gnade und Wachstum in Kamerun: ein Jubiläum der Dankbarkeit
Wenn wir über die unglaubliche Entwicklung der Fransalianer in Kamerun nachdenken, fließen unsere Herzen über von tiefer Dankbarkeit Gott gegenüber. Das Jahr 2025 ist ein bedeutender Meilenstein: 25 Jahre seit der Eröffnung unserer Mission in Kamerun, ein Vierteljahrhundert, das gekennzeichnet war von der zuverlässigen Hilfe Gottes und von göttlicher Führung. Wenn wir zurückschauen, sehen wir seine Hand in jedem Schritt und in jeder Herausforderung, die wir gemeistert haben, sowie in jeder Seele, die der Herr berührt hat.
Anerkennung für einen Visionär: Pater Thomas Cherukat
Das Jubiläumsjahr wird noch bedeutsamer durch die Feier des Goldenen Priesterjubiläums von P. Cherukat, dem Visionär und Gründervater unserer Mission in Kamerun. Während seiner 50 Jahre als Priester legte Pater Thomas durch seine Hingabe, seine Vorausschau und seine unermüdliche Anstrengung die Basis für all das, was wir erreicht haben. Seine Verpflichtung, sich der Verkündigung des Evangeliums und der Ermutigung von Berufungen zu widmen, hat Frucht über alles Maß getragen, und wir sind ihm zu ewigem Dank verpflichtet. Er ist das beste Beispiel für den Geist von Agape, der selbstlosen Liebe in Aktion. Wir wünschen ihm alles Gute und beten für ihn. Er war die wichtigste Person in der Geschichte der Missionen im Tschad und in Kamerun. Er war der Pionier-Missionar in Kamerun und von 2000 – 2008 Superior der Mission. Inmitten einer Menge von Schwierigkeiten legte er ein starkes Fundament für die Missionen.
P. Cherukat setzte durch sein Goldenes Priesterjubiläum einen bemerkenswerten Meilenstein eines hingebungsvollen priesterlichen Dienstes von 50 Jahren. Der Pionier der MSFS-Kongregation zu sein, spricht Bände über seinen Mut, seinen missionarischen Eifer und seine Vision. Seine Beiträge als der erste Rektor des Suvidya-Colleges in Bangalore und das Amt des ersten Provinzials der südwestindischen Provinz sind die Highlights seiner Führungskraft und seiner Fähigkeit, die Missionen aufzubauen durch die Führung von Menschen und durch den Bau von Einrichtungen. P. Thomas hatte das Amt des ersten General-Assistenten der Kongregation und des ersten Direktors des Instituts für die Entwicklung der Mission in Rom inne. Dabei dehnte er seinen Dienst weit über regionale Grenzen aus und formte die Fransalianer weltweit. Wir sind stolz auf diesen großen Fransalianer, der eine Vater-Figur für alle von uns in der Chad-Kamerun-Mission ist. Er hat ganz sicher eine unauslöschliche Spur hinterlassen. Wir ehren P. Thomas, den großen Missionar und Visionär, und danken Gott, dass er ihn unserer Kongregation zum Geschenk gemacht hat. Wir wünschen ihm Gesundheit des Leibes und der Seele und noch viele Jahre an fruchtbarem Wirken im Weinberg des Herrn. Ad multos annos!
Eine reiche Ernte an Berufungen und verlässliche Hilfe
Gottes Segen fließt weiterhin auf uns herab und zeigt sich im lebhaften Wachstum unserer Kongregation im Tschad und in Kamerun. Wir freuen uns sehr über das Geschenk von vier Neupriestern und fünf Diakonen in diesem Jahr. Ihre Weihe verstärkt unseren Auftrag, zu dienen und die Reichweite von Gottes Liebe im Tschad und in Kamerun auszudehnen. Unsere Freude wird noch verstärkt durch eine Gruppe von elf Novizen, die ihre ersten Gelübde ablegen – ein blühendes Zeichen für den „Boom“ an Berufungen, den wir gerade erleben dürfen. Eine neue Gruppe aus acht Kandidaten ist in das Noviziat eingetreten. Der Zustrom an jungen Männern, die ein Leben des Dienstes in der Kongregation führen wollen, erfüllt uns mit großer Hoffnung für die Zukunft. Er zeigt ein tiefes spirituelles Erwachen an und eine Sehnsucht unter den Jugendlichen, ihr Leben Gott und der Menschlichkeit zu widmen, was ein Beweis für den fruchtbaren Boden des Glaubens hier ist.
Unser tiefster Dank an unsere Freunde und Wohltäter
Keiner dieser bemerkenswerten Fortschritte wäre möglich gewesen ohne die dauerhafte Großzügigkeit unserer Wohltäter. Dem Agape Freundeskreis und all unseren Unterstützern auf der ganzen Welt sprechen wir unseren im Herzen gefühlten Dank aus. Eure beständige finanzielle, spirituelle und moralische Unterstützung war das Herzblut unserer Mission. Ihr habt uns in die Lage versetzt, Schulen und Internate zu bauen, unsere Seminaristen auszubilden, uns der Geringsten anzunehmen und die Botschaft von der Liebe Christi zu verbreiten. Euer Vertrauen in unsere Mission bestärkt uns in unserer Aufgabe und ist der Treibstoff für unsere Anstrengungen an jedem einzelnen Tag. Ihr seid wirklich Ko-Missionare in diesen heiligen Bemühungen. Vorausschauend beten wir um beständige Gnade, um noch mehr Berufungen und um die stabile Unterstützung, die uns hilft, unsere Berufung zu erfüllen. Möge Gott euch für eure Freundlichkeit und eure Partnerschaft auf dieser bemerkenswerten missionarischen „Reise“ überreich segnen.
Herzliche Grüße,
P. Manoj Arackal, MSFS
Bericht über unseren Einsatz im Bildungswesen von Pater Madjita Tanibe Joseph, MSFS
1. Franz-von-Sales-Schule und Jungeninternat in Bero/Tschad
Die SFS-schule in Bero, die von den Fransalianern in der Diözese Doba im Tschad gebaut wurde, besteht aus einem Kindergarten und einer Grundschule. Sie soll den benachteiligten Kindern von Bero und Umgebung qualitätsvolle Bildung und gute Möglichkeiten zum Lernen anbieten. So helfen wir ihnen, sich leichter in die Gesellschaft zu integrieren. Das Schuljahr 2024/25 dauerte vom 1. Oktober 24 bis zum 31. Mai 25. Wir hatten insgesamt 364 Schüler: 120 Mädchen und 244 Jungen. Die durchschnittliche Erfolgsquote war 71 %; 84 % bei den Jungen und 52 % bei den Mädchen. Fehlende Unterstützung durch das Elternhaus, Schulschwänzen und Wegbleiben von Schülern sind einige der großen Herausforderungen, denen sich die Schule gegenüber sieht. Die Mehrheit der Eltern sind Analphabeten und deshalb nicht in der Lage, ihre Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen. Mit der Schule verbunden ist das Jungeninternat. In diesem Jahr begannen wir mit 60 Jungen. Durch verschiedene Programme, die jedes Jahr durchgeführt werden, bekommen die Kinder die Chance für eine ganzheitliche Entwicklung. Sport, kulturelle und soziale Veranstaltungen, Nachhilfe, Ausflüge, Wallfahrten und tägliche Gebete gehören zu diesen Programmen.
In diesem Jahr konnten alle Jungen in die nächsthöheren Klassen versetzt werden – ein großer Erfolg! Die fünf besten SFS-Schüler kamen aus dem Internat. Die Eltern sind sehr froh über die positive Entwicklung ihrer Kinder. Trotz vieler Erfolge haben wir mit Schwierigkeiten zu kämpfen: mit Krankheiten, mit Problemen bei der Eingewöhnung und mit schlechtem Betragen bei den Jungen. Wir danken Gott und unseren vielen Wohltätern für die Möglichkeit, so vielen armen Kindern in ihrer Allgemeinbildung und in der persönlichen Entwicklung zu dienen.
2. Hl. Franz von Sales in GAKI, Doba, im Tschad
Das Franz-von-Sales-Schulzentrum wurde im Jahr 2018 von den Missionaren des hl. Franz von Sales gegründet. Während der vergangenen sieben Jahre hat die Schule ein bedeutendes Wachstum auf allen Gebieten erfahren. Sie wurde eine führende Bildungseinrichtung im Distrikt von Doba. Das Schuljahr 2024/25 begann offiziell am 2. Oktober 2024 und endete erfolgreich am 6. Juni 2025. Von den 781 eingeschriebenen Schülern besuchten 450 die Grundschule und 331 die Realschule bzw. das Gymnasium. Zur engagierten und professionellen Lehrerschaft gehören acht Grundschullehrer und ungefähr 58 Lehrer in der Sekundarstufe. Während des Schuljahres finden monatliche Leistungsüberprüfungen und vierteljährliche Prüfungen statt. Regelmäßig führen wir sorgfältig überwachte Prüfungen durch, um einen hohen Bildungsgrad und beständigen Fortschritt zu gewährleisten. Neben dem laufenden Unterricht hat die Schule zu Konferenzen über den Schutz von Kindern eingeladen und Seminare durchgeführt, die den schulischen Fortschritt voranbringen. Diese Initiativen förderten die Achtsamkeit, die individuelle Verantwortung und Motivation unter den Schülern. Eine der bemerkenswerten pädagogischen Initiativen war die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft, die von den Schülern selbst geleitet wird, eine Initiative, die Führungsqualitäten, Unternehmungsgeist und Managementverantwortung der Schülerschaft fördern soll. In diesem Schuljahr haben alle Schüler die Grundschule geschafft. In der Disziplin der Schüler, in ihrem Lerneifer und in ihrer ganzheitlichen Entwicklung haben wir sichtbare Erfolge erzielt - dank des pädagogischen Konzeptes der Schule und der hingebungsvollen Arbeit des Lehrkörpers.
Ein reiches Angebot an Veranstaltungen außerhalb des Lehrplans vervollständigte das schulische Leben. Kulturelle und geistliche Ereignisse waren die Highlights des Schuljahres. Einige Schüler widmeten sich in der Fastenzeit sozialen Aufgaben, um so die Hinwendung der Schule zu Dienstbereitschaft und Solidarität zum Ausdruck zu bringen. Mit Unterstützung ihrer Familien und mit Eigeninitiative sammelten sie Geschenke und Lebensmittel, die sie dann den Kindern des örtlichen Waisenhauses übergaben. Diese bedeutungsvolle Aktion war eine gute Möglichkeit für unsere Schüler, Mitgefühl zu zeigen und ein Fastenopfer zu bringen.
Für das nächste Schuljahr benötigen wir acht weitere Klassenzimmer. Ein Gebäude mit 12 Klassenzimmern wird gerade gebaut, und wir hoffen, dass es bis Ende August fertig ist. Wir sind fest entschlossen, die Schule zu einem vorbildlichen Bildungszentrum in der Region zu machen. Mit einer klaren Vision, einem vorbildlichen Lehrkörper und mit einer engagierten Schülerschaft ist die Basis für diese Transformation schon gelegt. Allen, die zum akademischen Erfolg dieser Schule beigetragen haben, sind wir zu tiefem Dank verpflichtet. Mit erneuerter Energie blickt die Schulgemeinschaft voll Vertrauen in die Zukunft. Wir sind entschlossen, jeden Schüler, der uns anvertraut wurde, so zu fördern, dass er körperlich und geistig sowie im Charakter wachsen kann – gemäß dem Grundsatz der Fransalianer: „Bildung des Herzens ist das Herz der Bildung“.
3. SFS Jungen-Internat in GAKI, Doba, im Tschad
Wir danken Gott für seinen reichen Segen. Wir sind allen unseren Wohltätern besonders dankbar für ihre beständige Unterstützung und bemerkenswerten Anstrengungen für die Entwicklung der Kinder im Tschad. Während des Schuljahrs 2024/25 konnten wir hier 85 Jungen beherbergen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wie z. B. der Verteuerung der Lebensmittel konnten wir das Jahr erfolgreich beschließen. Die Mehrheit der Jungen waren in den Examina unter den besten Drei ihrer jeweiligen Klassen. Um ihre Leistungen zu feiern, bekamen sie Geschenke zu Ostern und Weihnachten. Wenn wir dieses Jahr mit früheren vergleichen, beobachten wir eine bemerkenswerte Verbesserung in ihrem Charakter, in ihrem Verhalten und in ihren schulischen Leistungen. Sie streben Spitzenergebnisse an und wollen verantwortliche Bürger werden, die zum Wachstum ihres Landes beitragen können.
Die Nachfrage nach Internatsplätzen wächst ständig. Im Laufe der Zeit würden wir die Anlage gerne vergrößern, so dass wir 150 Schüler unterbringen könnten. Deshalb begannen wir auch im Januar mit dem Bau von 12 neuen Klassenzimmern. Von verschiedenen Spenden-Agenturen haben wir großzügige Unterstützung erhalten. Wir sind gerade dabei, das Erdgeschoss fertigzustellen. Wir hoffen, dass bis September acht Klassenzimmer bezugsfertig sind. Tun wir uns zusammen und seien wir Partner für das allgemeine Wohl der Kinder im Tschad.
4. Comboni-Schule, Doba, im Tschad
Die Politik im Tschad sieht in der Bildung den wichtigsten Treibstoff der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes mit dem obersten Ziel, den Lebensstandard der Bürger zu verbessern. Aber die im ganzen Land herrschende Massenarmut, die Unwissenheit der Menschen und viele Krankheiten behindern die schnelle Umsetzung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts. Um auf diese Nöte zu reagieren, eröffneten die Missionare des hl. Franz von Sales eine Schule in der Pfarrei Comboni, die in der Diözese Doba liegt. Die Pfarrei übernahm die Initiative, indem sie eine Grundschule und eine weiterführende Schule auf ihrem Gelände bauen ließ. Die Errichtung dieser katholischen Schule antwortet direkt auf die Anfrage und Bedürfnisse der Gläubigen. Diese Schule soll der Bevölkerung den Sinn für den Wert und die Wichtigkeit von Bildung einpflanzen. Langsam wächst die Erkenntnis, dass Bildung und praktische Fähigkeiten unbedingt wichtig sind, um die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen für das Wohlergehen des Einzelnen sowie des ganzen Landes zu verbessern. Das Schuljahr 2024/25 begann am 1. Oktober 24. Zur Zeit haben wir 410 Schüler in der Grundschule und 771 Schüler in der Sekundarstufe. Wir danken unseren Freunden und Wohltätern sowie den Spenden-Agenturen für ihre Hilfe, den Kindern im Tschad Bildung zu verschaffen, denn der Tschad ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Erde.
Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
mit einem Herzen, das von Freude und Dankbarkeit erfüllt ist, möchte ich jeden von euch grüßen, euch frohe Weihnachten und ein gnadenreiches Neues Jahr wünschen. Möge dieses Weihnachtsfest eine intensive Erfahrung von „Gott-mit-uns“ sein, die Freude und Frieden in unsere Herzen und unsere Familien bringt. Möge das neue Jahr 2025 für uns alle ein Jahr des Segens werden.
Ein Jahr mit vielen Jubiläen
Das Jahr 2025 ist ein Jubeljahr, das wir auch als „Heiliges Jahr“ kennen. Es wurde von Papst Franziskus unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ ausgerufen. In einer Zeit politischer, sozialer und wirtschaftlicher Instabilität, weltweiter Konflikte, der Klimakrise sowie der Auswirkungen der Covid-Pandemie braucht unsere Welt mehr denn je die Hoffnung. Papst Franziskus hat deshalb besonders betont, was im Mittelpunkt dieses Heiligen Jahres stehen sollte, nämlich, dass unser Glaube von uns verlangt, uns um unsere Gemeinschaften zu kümmern, indem wir die soziale Gerechtigkeit als ein Thema erkennen, das die ganze heilige Schrift durchzieht.
„Wir müssen die Flamme der Hoffnung nähren, die uns gegeben ist, und wir müssen jedem helfen, neue Kraft und Sicherheit zu gewinnen, indem wir mit einem wachen Geist, einem vertrauensvollen Herzen und einer weitsichtigen Vision in die Zukunft schauen“, sagte der Papst, als er das Heilige Jahr ausrief. Das Jubeljahr beginnt am 24. Dezember 2024 mit der offiziellen Öffnung der Heiligen Pforte von St. Peter in Rom und dauert bis zum 6. Januar 2026, dem Fest der Epiphanie, an dem die Heilige Pforte wieder geschlossen wird.
Das Jahr 2024/25 ist auch ein Jubiläumsjahr für unsere Tschad-Kamerun-Mission. Die Mission besteht jetzt 25 Jahre. Der Herr hat alle unsere Anstrengungen in diesen 25 Jahren reich gesegnet. Die Mission ist so gewachsen, dass alle unsere Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Wir danken Gott für seine gütige und weise Sorge um uns. Wir danken auch allen Freunden und Wohltätern für ihre beständige Unterstützung und Ermutigung beim Aufbau einer so schwierigen Mission wie im Tschad und in Kamerun.
Das Jahr 2024/25 ist auch für mich persönlich ein Jahr der Gnade und des Segens. Ich habe am 30. Juli 2024 meinen 75. Geburtstag feiern dürfen und danke Gott für das Geschenk des Lebens. Ich danke Gott auch für das Geschenk des Priestertums, das er mir vor 50 Jahren übertragen hat. Am 28. April 1975 wurde ich zum Priester geweiht. Im Jahr meiner Goldenen Priesterweihe danke ich Gott für alle, die mir geholfen haben, dem Volk Gottes auf vielerlei Weise zu dienen. Die 7 Jahre meines missionarischen Lebens in der Tschad-Kamerun-Mission (2000-2008) werden mir immer als die am meisten erfüllende und lohnende Erfahrung meiner 50 Jahre als Priester in Erinnerung bleiben. Darum preise ich Gott, wenn ich an euch alle denke, liebe Freunde und Wohltäter, für eure Gebete und eure Unterstützung. Mit eurer ununterbrochenen Unterstützung und Ermutigung hoffe ich, weiterhin in den Missionen in Tschad-Kamerun und Indien arbeiten zu können. Gesundheitlich geht es mir nicht gut. Ich bitte euch, für mich zu beten. Herzlichen Dank!
Den Frieden und die Freude von Weihnachten wünscht euch von Herzen!
Euer Pater Thomas Cherukat. MSFS
Grüße aus Tschad-Kamerun
Liebe Freunde der Fransalianer,
zuerst möchte ich euch ein fröhliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr wünschen. Gerne teile ich einige Höhepunkte der Feierlichkeiten zum Silbernen Jubiläum unserer Tschad-Kamerun-Mission mit euch.
Diese Mission der Missionare des hl. Franz von Sales feierte ihr 25jähriges Bestehen am 23. November 2024. Das Ereignis machte uns bewusst, wie wichtig die Bemühungen der Kongregation für die geistliche und soziale Entwicklung der Region in den letzten 25 Jahren war. Drei Provinziale und Missions-Obere aus Mosambik, Malawi, Sambia, Südafrika und Namibia nahmen an den Feierlichkeiten teil. Um den Anlass zu würdigen, fanden viele Veranstaltungen statt.
Die Eröffnung des Noviziats
Die Eröffnung des Noviziats ist ein Wendepunkt für die Kongregation und für die Tschad-Kamerun-Delegation. Der spirituelle „Kraftraum“ ist ein Ort, der jungen Männern gewidmet ist, die ihre Berufung prüfen und sich auf den Weg zum Priestertum machen wollen. Die erste Gruppe besteht aus 11 Novizen. Ein geräumiges und gut gebautes Noviziat wurde am 20 November 2024 eingeweiht. Es steht in Mawi in der Diözese Ngaoundere (Kamerun). Das Noviziat liegt in einer ruhigen Umgebung, die zum Beten, zum Studium und zum geistlichen Wachstum einlädt.
Eröffnung des SFS-College
Das neue College in Ngaoundere stellt eine bedeutende Investition im Sektor Bildung dar. Es bietet hochwertige Ausbildung in verschiedenen Fachgruppen, betont aber ebenso akademische Exzellenz und moralische Werte. Das College braucht noch eine moderne Ausstattung. Wir sind zuversichtlich, dass dieses College den Studenten ideale Lernbedingungen bieten kann.
Eröffnung des Jungen-Internats
Das neue Jungen-Internat, das auf demselben Campus gebaut wurde, ist ein Beweis für unsere Verpflichtung, uns besonders um gefährdete Kinder zu kümmern. Diese Einrichtung bietet ein sicheres und bekömmliches Heim für Waisen oder andere benachteiligte Jungen. Das Internat bietet eine Rund-um-Versorgung an, zu der Bildung, Gesundheitsvorsorge und psychische Unterstützung gehören.
Ewige Profess
Am 22. November 2024 wurde in der MSFS-Gemeinschaft in Gaki, Doba, eine feierliche Messe gehalten. Während der hl. Messe legten 8 Mitbrüder die Ewige Profess ab. Sie sind ein sicheres Zeichen für das Wachstums und die Lebendigkeit der Mission, denn es gibt einen ständigen Zuwachs an einheimischen Berufungen.
Ein Schneider-Zentrum in Gaki, Doba
P. Thomas Kalariparampil, der Provinzial, legte den Grundstein für das vorgesehene Schneider-Zentrum in Gaki auf dem Campus des SFS-College. Wir erwarten, dass das Projekt im Laufe des Jubiläumsjahres die Arbeit aufnehmen kann.
Messe zum Dank und Diakonenweihe
Am 23. November 2024 wurde eine feierliche Dankesmesse gehalten, um die 25 Jahre des Einsatzes der MSFS-Missionare im Tschad zu würdigen. Der Bischof von Doba, Monsignore Martin Bani, zelebrierte die Eucharistie. Während der Messfeier wurden drei unserer Brüder zu Diakonen geweiht. Bei der Zeremonie waren viele Mitglieder der Kongregation, Diözesanpriester, einheimische Ordensleute, Pfarreimitglieder und Würdenträger anwesend.
Die Feier des Silbernen Jubiläums war ein sehr wichtiges Ereignis, das die Einsatzbereitschaft und die harte Arbeit der MSFS-Kongragation im Tschad und in Kamerun anerkannte. Sie diente uns auch als Gelegenheit, die Hingabe der Kongregation zu erneuern, den Menschen in der Region noch viele Jahre zu dienen.
Danke, liebe Freunde und Wohltäter, für eure Unterstützung und für euer Gebet. Möge der Frieden und die Freude von Weihnachten immer mit euch sein!
Herzliche Grüße
Pater Manoj Arackal, MSFS
Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
Grüße und vom Gebet getragene gute Wünsche an jeden von Euch! Mit großer Freude und Dankbarkeit schreibe ich Euch heute.
2024 ist ein Jubiläumsjahr für unsere Tschad-Kamerun-Mission. Denn 1999 kam das erste Team der Fransalianer aus Indien im Tschad an. Ein Jahr später wurde die Mission auf das Nachbarland Kamerun ausgedehnt. Fünf Jahre später wurde unser Freundeskreis in Mömbris bei Aschaffenburg gegründet und unter dem Namen „Freundeskreis der Missionare des hl. Franz von Sales/Fransalianer e.V.“ eingetragen. Der Hauptzweck des Vereins war es, Unterstützung für unsere Missionen im Tschad und in Kamerun in Gang zu bringen.
Ich danke Gott für die Gelegenheit, die mir gegeben wurde, acht Jahre lang Teil des Teams der Pioniere gewesen zu sein, nämlich von 2000 bis 2008. Der Beginn war hart und herausfordernd. Neue Sprachen zu lernen und sich in die lokale Kultur zu integrieren inmitten von schweren gesundheitlichen Bedrohungen wie Typhus und Malaria, war immer eine Herkulesaufgabe für die Neuankömmlinge aus Indien.
Das Fehlen eines Mindestmaßes an Infrastruktur war eine andere große Hürde. Die frühen Missionare mussten sieben Jahre warten, bis sie ein eigenes Haus hatten.
Sie mussten weite Entfernungen auf sehr schlechten Straßen durch die unwirtliche Landschaft des Tschad und von Kamerun zurücklegen. Aber die Missionare vertrauten auf Gottes Vorsehung und arbeiteten hart, um die Mission Schritt für Schritt voranzubringen. Dabei verlor unsere Missionsgemeinschaft zwei junge Priester durch Unfälle. Andere mussten das Missionsgebiet wegen schwerer gesundheitlicher Probleme verlassen.
Die Tschad-Kamerun-Mission ist inzwischen gut etabliert. Sie erfreut sich eines stetigen Zuwachses an Personal für die neu gegründeten Pfarreien und die neuen schulischen Einrichtungen. Zur Mission gehören zurzeit 20 Priester, 42 Priesteramtskandidaten, 5 Novizen und einige Bewerber für das Noviziat. Die meisten von ihnen sind Afrikaner, die aus unserer Tschad-Kamerun-Mission stammen.
Insgesamt haben die Fransalianer 7 große Pfarreien aufgebaut sowie 4 Schulzentren und 2 Internate errichtet.
In Kamerun gibt es zwei Priesterseminare und ein Noviziat wird gerade errichtet.
Wir danken Gott, weil er die Mission in seiner Vorsehung zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Wir danken all unseren Freunden und Wohltätern, ganz besonders den Mitgliedern unseres Freundeskreises in Deutschland für ihre beständige Unterstützung mit ihrem Gebet und mit finanzieller Hilfe. Ich wünsche und bete, dass die Tschad-Kamerun-Mission in den folgenden Jahren immer weiter wächst. Möge dieses Jubiläums-Jahr den Menschen in Tschad und in Kamerun neuen Segen bringen.
Unseren Missionaren und ihren Mitarbeitenden im Tschad und in Kamerun gratuliere ich zu dem großen Werk, das sie mit Gottes Hilfe vollbracht haben.
Dieses Heils-Werk besteht darin, die frohe Botschaft der Liebe Gottes zu verbreiten und das Mit-Leiden unseres Heilands mit den Ärmsten der Armen zu verkünden.
Ganz herzlich
Pater Thomas Cherukat, MSFS
Grüße aus Tschad-Kamerun
Meine lieben Glaubensgeschwister, liebe Freunde der Fransalianer,
Herzliche Grüße und gute Wünsche von den Missionaren des hl. Franz von Sales, die in der Tschad-Kamerun-Mission arbeiten. Ich freue mich sehr, Euch mitteilen zu können, dass 2024/25 das Jahr ist, in dem unsere Mission im Tschad und in Kamerun Ihr Silberjubiläum feiert. In diesem Gnadenjahr danken wir Gott für all seinen Segen, der in den vergangenen 25 Jahren auf unserer Arbeit lag. Wir danken unseren Freunden, Wohltätern und Mitarbeitern, die uns halfen, die letzten 25 Jahre zu bestehen. Wir erinnern uns auch dankbar an unsere Pionier-Missionare, die ihr Bestes gaben, um diese Mission aufzubauen. Die Pioniere pflanzten, ihre Nachfolger gossen, Gott gab das Wachstum.
Gott hat unsere Mission gesegnet. Das ist eine Mission, die von Missionaren aus Indien in die Wege geleitet wurde. In Anbetracht des unglaublichen Zuwachses an Personal und Missionszentren und Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren, wurde die Mission in den Status einer Delegation erhoben. Die fransalianische Delegation im Tschad und in Kamerun ist eine schnell wachsende Mission. Heute arbeiten immer mehr afrikanische Priester Seite an Seite mit den aus Indien stammenden Missionaren.
Wir danken Gott für das Geschenk vieler einheimischer Berufungen jedes Jahr. Wir brauchen Hilfe von außerhalb, um die hohen Kosten der Ausbildung decken zu können. Abgesehen von den 7 großen Pfarreien und 5 Schulen, hat die Delegation zwei Internate für Jungen im Tschad errichtet. Als Erinnerung an das Jubiläumsjahr planen wir, ein Jungeninternat in Ngaoundéré zu bauen. Wir haben verschiedene Projekte vor, die in den kommenden Jahren den Armen Bildung ermöglichen sollen.
Durch das Programm „Sponsor a Child“ konnten wir 200 arme Kinder, Jungen und Mädchen, erreichen. Die Förderung von Mädchen ist eine Priorität für alle unsere Bildungsprojekte. Mehr als die Hälfte der Begünstigten in all unseren Schulen sind Mädchen. Leider konnten wir aufgrund einiger praktischer Schwierigkeiten keine Mädchenheime bereitstellen. Wir warten auf eine religiöse Frauengemeinschaft, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernimmt.
Die Versorgung der abgelegenen Dörfer mit sicherem und sauberem Trinkwasser war eine weitere Priorität für uns. Wir konnten mehr als 20 offene Brunnen in Dörfern fertigstellen, in denen kein sauberes Trinkwasser verfügbar war. Wir hoffen, dieses Projekt fortsetzen zu können, wenn wir weitere Spender finden.
In den 25 Jahren unserer Anwesenheit im Tschad und in Kamerun konnten wir viel erreichen. Es war eine große Herausforderung aber auch eine überaus lohnende Erfahrung für uns alle. Da die Delegation weiterhin wächst, ist der finanzielle Unterhalt eine große Herausforderung. Wir sind unseren Freunden und Wohltätern sehr dankbar für ihr beständiges Mitsorgen. In diesem Jubiläumsjahr suchen wir Eure Unterstützung, um einige von unseren Träumen zu verwirklichen, wie z. B. die Erweiterung der Schule in Gaki im Tschad und die Eröffnung eines Jungeninternates in Ngaoundéré. Wir versprechen Euch, für Euch zu beten. Möge der Herr Euch, Eure Freunde und Verwandten mit seinem reichen Segen begleiten.
Mit herzlichen Grüßen,
Pater Manoj Arackal, MSFS