Grüße aus Indien
Liebe Freunde der Fransalianer,
Die Welt durchlebt sehr schwierige Zeiten. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten haben Millionen unschuldiger Menschen unermessliches Leid gebracht. Die darauffolgende Wirtschaftskrise hat die ganze Welt erfasst. Überall herrscht große Not. Angesichts solcher von Menschen verursachten Katastrophen können wir nur beten, dass die Verantwortlichen der Welt zusammenkommen und ernsthaft für einen dauerhaften Frieden auf Erden arbeiten.
Ich freue mich, Ihnen diese wenigen Zeilen schreiben zu können, um jedem Einzelnen von Ihnen meinen aufrichtigen Dank für Ihre großzügige Unterstützung der vielen laufenden Projekte in unseren Missionen in Indien sowie im Tschad und in Kamerun auszusprechen. Es ist immer eine Freude, Ihnen Neuigkeiten aus unseren Missionen mitzuteilen. Aus unserer Mission Tschad-Kamerun gibt es viel Erfreuliches zu berichten. Die Zahl der fransalianischen Missionare, die in dieser Mission arbeiten, nimmt stetig zu. Einheimische Berufungen blühen Jahr für Jahr auf. Alle unsere Ausbildungshäuser sind voll besetzt. Die notwendigen infrastrukturellen Entwicklungen der letzten Jahre waren sehr beeindruckend. Unsere Bildungseinrichtungen entwickeln sich gut, mit einer ständig wachsenden Zahl von Schülerinnen und Schülern und ausgezeichneten schulischen Ergebnissen. Neben den fünf bestehenden Schulen in Doba, Bero, Gaki und Ngaoundéré plant die Mission nun eine neue Schule in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns. Für die unmittelbare Zukunft sind mehrere neue Projekte vorgesehen. Eine Schneiderschule für Frauen in Doba und eine Krankenstation in Ngaoundéré gehören zu den geplanten Projekten. Das laufende Projekt „Stipendien für arme Kinder“ wird mit der Unterstützung vieler von Ihnen fortgeführt. Jedes Jahr können wir einen Betrag von 10.000 Euro eigens zu diesem Zweck nach Tschad-Kamerun überweisen. Mehr als 150 arme Kinder werden mit diesem Betrag unterstützt. Das Trinkwasserprojekt wird in kleinem Umfang fortgeführt, da wir nur eine begrenzte Zahl von Spendern haben. In Indien beschränken sich unsere Projekte auf bestimmte Gruppen von Menschen, die in äußerster Armut leben. Wir konnten mehreren armen Studentinnen finanzielle Hilfe gewähren, damit sie ihre höhere Ausbildung fortsetzen können. Außerdem haben wir einer Reihe sehr armer Menschen, besonders Frauen, geholfen, durch Selbsthilfeprogramme wie Schneiderei eine bescheidene Arbeit zu finden. Medizinische Hilfe für Arme und Hilfe für Obdachlose sind weitere Programme, die wir mit den begrenzten Spenden, die wir erhalten, fortsetzen.
Shanthi Dham: Ein Hospiz für sterbende Mittellose und Verlassene
Shanthi Dham ist ein Sanskrit-Ausdruck und bedeutet wörtlich „Wohnstätte des Friedens“. Dieses neue Projekt wurde von den Missionaren des heiligen Franz von Sales in Mysore im südindischen Bundesstaat Karnataka ins Leben gerufen. Es ist ein Hospiz und ein Zentrum mitfühlender Pflege für sterbende Mittellose und Verlassene. Seine Aufgabe ist es, armen, verlassenen und unheilbar kranken Menschen eine friedliche Umgebung zu bieten und ihnen am Lebensende ein Sterben in Würde zu ermöglichen.
Ein Aufruf: Mit der großzügigen finanziellen Hilfe mehrerer Spenderorganisationen sowie vieler Freunde und Wohltäter ist der Bau des Hospizes nun abgeschlossen; es verfügt über ausreichende Einrichtungen für 20 Bewohner gleichzeitig. Die Einweihung des Projekts ist für September 2026 geplant. Vikasjyothi, der indische Zweig von Agape, konnte dieses Projekt durch die Finanzierung eines Krankenwagens für das Zentrum in Höhe von 10.000 Euro unterstützen. Ich danke all unseren Freunden und Wohltätern für ihre rechtzeitige Unterstützung dieses Projekts. Für den Unterhalt dieses neuen Projekts werden wir weiterhin finanzielle Hilfe und Unterstützung von unseren Freunden und Wohltätern benötigen. Für jede finanzielle Hilfe im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für diese edle Sache wäre ich Ihnen sehr dankbar. Vergelt’s Gott.
Mit allen guten Wünschen.
Herzlichst
Pater Thomas Cherukat, MSFS
Grüße aus Tschad-Kamerun
Liebe Freunde und Wohltäter,
Ich freue mich, Ihnen einige Neuigkeiten aus unseren Missionen im Tschad und in Kamerun mitzuteilen. Auf den Spuren unseres Patrons, des heiligen Franz von Sales, und unseres Gründers, des Dieners Gottes Pater Peter Mermier, konnten wir Missionare des heiligen Franz von Sales das Leben Tausender Menschen in den beiden Ländern Tschad und Kamerun nachhaltig prägen. Wir haben gerade das silberne Jubiläum unserer Präsenz in diesen beiden Ländern gefeiert. In Anbetracht des enormen Wachstums der Mission in den letzten Jahren wird sie nun in den kanonischen Status einer Region erhoben. Wir danken Gott sowie all unseren Freunden und Wohltätern für das stetige Wachstum unserer Mission.
Wir sind 22 Priester, die in dieser Mission arbeiten. Daneben absolvieren 42 Seminaristen ihr Studium der Philosophie und Theologie; außerdem gibt es 8 Novizen und 17 Kandidaten. Die Mission betreut 6 Pfarreien: 4 in Kamerun und 2 im Tschad. Von den 5 Bildungseinrichtungen befinden sich 4 im Tschad und 1 in Kamerun. Für Yaoundé, die Hauptstadt Kameruns, ist eine neue Schule geplant. Mehr als 3000 Kinder erhalten durch diese 5 Schulen eine hochwertige Bildung. Die 3 an diese Schulen angeschlossenen Jungenheime vermitteln 150 Kindern aus extrem armen Verhältnissen eine besondere Förderung.
Unsere Schule in Gaki in Doba, Tschad, hat eine Erfolgsquote von 100 % erreicht. Dank gezielter Gemeindearbeit führte eine bewusste „vorrangige Option für Mädchen“ dazu, dass der Anteil der Schülerinnen auf der Sekundarstufe auf 67,8 % stieg. Gleichzeitig steht ein neuer Block mit 12 Klassenräumen kurz vor der Fertigstellung, um dieses stetige Wachstum zu unterstützen. Die Daniel-Comboni-Schule in der Stadt Doba ist ein weiteres bedeutendes Vorhaben der Fransalianer im Tschad. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 ist die Schule stetig gewachsen und zu einem wichtigen Bildungszentrum in der gesamten Region geworden. Die Schule betreut 751 Kinder in der Sekundarstufe und 423 Kinder in der Grundschule. Sie nimmt junge Menschen unabhängig von ihrem sozialen oder wirtschaftlichen Status auf und fördert Gleichheit, gegenseitigen Respekt und Inklusion. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur von ihren Lehrkräften, sondern auch voneinander durch gemeinsame Erfahrungen und kooperative Aktivitäten. Die SFS-Schule in Djalingo, Ngaoundéré, in Kamerun ist ein weiterer Meilenstein. Trotz dringender infrastruktureller Bedürfnisse hat die Schule über 90 % ihrer Entwicklungsziele erreicht. In diesem Jahr steht ein neuer College-Block mit 12 Klassenräumen und den dazugehörigen Einrichtungen kurz vor der Fertigstellung. Die SFS-Grundschule und das Jungenheim wurden im Jahr 2003 gegründet. Die Schule liegt in einer ländlichen Umgebung und kümmert sich um die bedürftigsten Kinder der Region. Das Jungenheim mit 52 Kindern aus sehr abgelegenen Gebieten ist ein Zeichen der Hoffnung für die ländliche Bevölkerung.
Wir haben drei bevorstehende Projekte, für die wir aufrichtig die Hilfe unserer Freunde und Wohltäter erbitten. Diese drei Projekte sind: 1) eine Schneiderschule in Gaki in Doba, 2) eine Krankenstation in Ngaoundéré in Nordkamerun, 3) eine neue Schule in Yaoundé am Stadtrand der Hauptstadt Kameruns. Darf ich Sie alle bitten, uns zu helfen, diese Projekte in naher Zukunft zu verwirklichen.
Mit herzlichem Dank.
Herzlichst
Pater Manoj Arackal, MSFS
Unsere Projekte auf einen Blick
- Stipendienprogramm für die Grundschulbildung armer Kinder in Tschad-Kamerun
- Stipendien für die höhere Bildung armer Studentinnen in Indien
- Hilfe zur Selbsthilfe für arme Hausfrauen in Indien
- Eine Schneiderschule für arme Frauen in Gaki im Tschad
- Medizinische Nothilfe für Arme
- Hilfe für den Unterhalt der Jungenheime im Tschad, in Kamerun und in Indien
- Hilfe für Obdachlose
- Trinkwasserprojekt im Tschad
- Die geplante Schule in Affamayo bei Yaoundé in Kamerun
- Die geplante Krankenstation in Ngaoundéré in Nordkamerun
- Unterhalt des Hospizes Shanthi Dham in Mysore, Indien, für sterbende Mittellose
Wir bitten Sie herzlich, uns zu helfen, den Armen und Bedürftigen zu helfen.
Danke für Ihre Liebe und Ihr Mitgefühl für die Armen.