Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr
Meine lieben Freunde! Mit einem dankbaren Herzen möchte ich euch alle mit der Freude und dem Frieden von Weihnachten grüßen. Es ist das zweite Weihnachtsfest, das wir im Schatten der immer noch bestehenden Pandemie mit all ihren zerstörerischen Auswirkungen feiern. Wir können nur wünschen und beten, dass das Jahr 2022 die Morgenröte eines neuen Anfangs für uns alle wird.
Jedem von euch wünsche ich fröhliche Weihnachten und ein sehr gutes Neues Jahr. Möge der Segen des Kindes von Betlehem eure Herzen und Häuser mit Hoffnung, Freude und Zufriedenheit erfüllen – trotz der fortdauernden Herausforderung durch die Pandemie und trotz aller damit verbundenen Angst, Furcht, Unsicherheit und Bedrückung.
Aufrichtigen Dank
Ich möchte Euch allen meinen aufrichtigen Dank für eure Hilfe für die Covid-Hilfsmaßnahmen der Fransalianer in Indien aussprechen, die zur rechten Zeit kam. Viele von euch haben meinem Spendenaufruf großzügig entsprochen. Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass mehr als 10.000 Euro von privaten Spendern aus dem Kreis unserer Agape-Freunde eingegangen sind.
Das Missionsentwicklungsbüro der Fransalianer in der Südwest-Provinz, hat eine Reihe von Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um die Ärmsten der Armen mit dringend benötigtem Geld zu versorgen. In Verbindung mit 20 größeren Missionszentren im Staat Karnataka in Südindien war Vikasjyothi in der Lage, eine große Anzahl von Armen in den entlegensten Gebieten unserer Missionszentren zu erreichen.
Als unmittelbare Antwort auf die tragischen Konsequenzen des verlängerten Lockdown und der Krise des Gesundheitswesens während der zweiten Welle der Delta-Variante initiierte Viskasjyothy das Programm „Notfallhilfe zum Lebensunterhalt“, um den vielen Familien zu helfen, die vom Verlust des Arbeitsplatzes oder von schweren Krankheiten betroffen waren. Mehr als 12.000 Euro konnten für ihren unmittelbaren Unterhalt ausbezahlt werden.
Medizinische Hilfe für die Armen
In Indien hat die große Mehrheit der armen Familien keine Krankenversicherung. Auf die heftige Covid-Welle folgten der Verlust des Arbeitsplatzes und viele Entbehrungen. So leiden viele Familien zusätzlich zur weitverbreiteten Covidinfektion an schweren Krankheiten. Vikasjyothy konnte vielen Familien mit finanzieller Unterstützung helfen, ihre Arztrechnungen für Notfallbehandlungen zu bezahlen.
Gott segne euch.

Mit herzlichen Grüßen
Euer Pater Thomas, MSFS
Grüße aus dem Tschad und aus Kamerun
Liebe Freunde und Wohltäter,
Weihnachten ist ein Fest der Freude und der Erwartung. Ich wünsche, dass ihr alle diese Freude und das Glück von Weihnachten spüren könnt – inmitten so vieler ungünstiger Einschränkungen, die die Pandemie immer noch mit sich bringt. Ich wünsche euch und euren Lieben ein sehr frohes Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches Neues Jahr.
Auf vielerlei Weise haben viele von euch zum Wachstum der Tschad-Kamerun-Mission beigetragen. Wir konnten viele unserer Projekte und Programme auf Grund eurer Freundlichkeit, Großzügigkeit und Gebete vollenden. In das Leben vieler Menschen habt ihr Freude und Glück gebracht. Ein großes Dankeschön an jede/n und euch alle!
Fünf Fransalianer-Schulen
Die Fransalianer leiten in Tschad-Kamerun fünf Schulen. Sie sind Leuchttürme der Hoffnung für Hunderte von Kindern und Symbol des hingebungsvollen Dienstes an den Ärmsten der Armen. Alle diese Schulen werden mit Hilfe von Spenden aus nah und fern geführt. Da die Menschen sehr arm sind, verlangt die Schule nur pro forma ein Schulgeld von den Kindern. Mehr als 2000 Kinder erhalten einen Unterricht in hoher Qualität und eine werteorientierte Erziehung durch diese Schulen.
Wir sind euch dankbar für eure treuen Spenden und für die fortdauernde Ermutigung.
| Name | Jungen | Mädchen | Total |
| SFS Ngoundéré | 165 | 135 | 300 |
| SFS Gaki | 254 | 161 | 415 |
| SFS Bero | 182 | 113 | 295 |
| Comboni Primary | 174 | 194 | 368 |
| Comboni College | 409 | 401 | 810 |
| Total | 1184 | 1004 | 2188 |
Jungen-Internate
Unsere beiden Jungen-Internate in Bero und Gaki im Tschad versorgen 109 Jungen aus wirtschaftlich prekären Familien. Die meisten von ihnen kommen aus entlegenen Dörfern, wo es keine Schulen gibt. Alle diese Kinder besuchen die Fransalianer-Schulen.

Wir haben viele Anmeldungen und eine große Warteliste für die Internate. Wegen der unzureichenden Infrastruktur und wegen der Knappheit an Personal und Finanzen können wir nur ein Drittel der Bewerber annehmen.
Wir haben vor, auch Internate für Mädchen anzubieten. Wir suchen nach Frauenorden, die bereit und in der Lage sind, diese Mädcheninternate zu leiten.
Zur Zeit haben wir eine große Anzahl von Mädchen, die in allen unseren Schulen lernen.
Das Programm „Unterstütze ein Kind“
Ich bin sehr glücklich, den Eingang der Beiträge bestätigen zu können, die wir jedes Jahr von den Agape-Freunden in Deutschland und aus anderen Ländern für das laufende Unterstützungsprogramm bekommen, das von Vikasjyothy in Mysore verwaltet wird. Dankbar teile ich euch mit, dass im Tschad und in Kamerun mehr als 200 Kinder aus diesem Programm unterstützt werden. Ein großes Dankeschön an alle Sponsoren und an Vikasjyothy für ihre Großzügigkeit und Freundlichkeit gegenüber den Armen.
Eure Hilfe bringt vielen Familien, die die Ausbildung ihrer Kinder nicht garantieren können, Freude und Hoffnung.

Trinkwasser
Ich bin froh, mich auf die Beiträge verlassen zu können, die wir jedes Jahr von Agape-Freunden für das Trinkwasser-Projekt in unseren Dörfern bekommen. Wir sind wirklich sehr glücklich, dass wir zur Trinkwasserversorgung für Hunderte von Familien beitragen konnten. Mehr als 40 offene Brunnen wurden gegraben und mit den nötigen Rückhalte-Mauern ausgestattet, um das saubere Wasser von Verschmutzung von außen zu bewahren. Wir danken Agape und Vikasjyothy für ihre beständige Hilfe und ihre zuverlässige Mitarbeit bei diesem Projekt.
Entwicklungsarbeit
Die Fransalianer-Mission im Tschad besteht aus zwei sehr großen Pfarreien, nämlich Doba und Bero, zu denen 75 Dörfer gehören. Eine Anzahl von Entwicklungsaktivitäten und von Angeboten der Sozialarbeit werden in all unseren Zentren regelmäßig geleistet.

Dazu gehören die Bildung von Selbsthilfegruppen und außerdem Programme zur Gesundheitsförderung. Dabei geht es z. B. um die Schärfung des Bewusstseins für die Bedeutung einer gesunde Lebensweise, die zur Vermeidung von Krankheiten beiträgt. Außerdem lehren wir die Menschen, christliche Nächstenliebe zu praktizieren, indem wir sie ermutigen, auf die Bedürftigen zu achten, auch wenn sie selber nicht viel haben.
Liebe Freunde, ich danke euch für alles, was ihr für die Tschad-Kamerun-Mission seid. Möge dieses Weihnachtsfest euch Freude und Frieden bringen. Möge das Neue Jahr ein Gnadenjahr für euch sein!
Herzliche Grüße
P. Manoj Xavier Arackal