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Mariä Himmelfahrt: Bei herrlichem Sommerwetter füllten sich die Bänke an der Kapelle Patrona Bavaria

Mömbris-Rothengrund Bei herrlichem Sommerwetter füllten sich am Feiertag Mariä Himmelfahrt die Bänke in Windeseile mit unzähligen Gläubigen, die beim Festgottesdienst mit Kräuterweihe an der Kapelle Patrona Bavaria in Rothengrund dabei sein wollten.
 
Für viele Christen ein beliebter Anlaufpunkt: Patrona Bavaria. Foto: Marion Stahl
 
Musikalisch begleitet vom Musikverein Gunzenbach, wurde der Gottesdienst im Rahmen des zweitägigen Kapellenfests gehalten von Pater Thomas Cherukat, der schon seit vielen Jahren die Urlaubsvertretung für Pfarrer Gerhard Spöckl übernimmt und mit einigen Gleichgesinnten aus dem Kahlgrund den Freundeskreis der Missionare des heiligen Franz von Sales/Fransalianer gegründet hat. Der vor 63 Jahren in Indien geborene Pater unterstützt damit Bedürftige im afrikanischen Tschad.
In den Mittelpunkt seiner Predigt rückte er, dem Festtag entsprechend, die Gottesmutter Maria: »Ihr Leben findet Erfüllung bei Gott, und da ihr Weg auch unser Weg ist, dürfen wir hoffen«, sagte er. Das sei sehr wichtig, da wir heute in einer Welt leben mit Mächten, die Gott zum Feind haben. »Dass wir seine heilenden Hände brauchen, sieht man in der Tradition der Kräutersegnung. Hier segnen wir die Schönheit der Blumen, mit der Gott die Menschen erfreut, und die Schutz für unsere Gesundheit gewähren sollen.« Das Heil der Menschen hänge somit tatsächlich von den Blumen ab: »Deshalb sollten wir nicht Räuber, sondern Gärtner der Schöpfung sein und die vorhandenen Güter gerecht verteilen.«
Nach der Kräuterweihe richtete der Pater einige persönliche Worte an die Gottesdienstbesucher: »Mit Ihnen erlebe ich hier oben immer wieder schöne Eucharistiefeiern, doch vielleicht war das heute die schönste«, freute er sich über »die indische Sonne, vereint mit der römischen Wärme in der kahlgründer Landschaft«. mst