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Pater Dr. Thomas Cherukat formiert Freundeskreis

Pater Dr. Thomas Cherukat besucht Schimborn seit 26 Jahren und hat viele Freunde im Kahlgrund gefunden. Mit ihnen hat er einen Freundeskreis ins Leben gerufen, der bedürftigen und benachteiligten Menschen in Afrika helfen will. Das Projekt wird am Montag, 28. August, in Schimborn vorgestellt.

Der 1949 in Indien geborene Thomas Cherukat hat in Würzburg und Wien studiert und wurde 1975 zum Priester geweiht. Er gehört der Ordensgemeinschaft „Missionare des heiligen Franz von Sales" an, die 1838 in Frankreich gegründet wurde. Sie ist heute in 24 Ländern vertreten, seit 1845 ist sie in Indien präsent.

Für das Priesterseminar seines Ordens in Indien hat er eine Hochschule eingerichtet. Angefangen hat er mit 14 Studenten, zurzeit machen über 300 Studenten von verschiedenen Kongregationen ihren Abschluss an der bislang nur kirchlich anerkannten Hochschule.

Auf Grund der verschiedenen Ämter, die er in der Ordensgemeinschaft innehat, reist Pater Thomas häufig nach Europa. „Ich hatte gerade in der Schweiz zu tun, als ich eine Familie aus Schimborn kennen lernte", erinnert er sich. Seither ist er zwar regelmäßig zu Besuch im Kahlgrund, aber erst zum zweiten Mal Urlaubsseelsorger in der Pfarreiengemeinschaft „Mittlerer Kahlgrund".

Seit sechs Jahren ist er Missionsober in der von seinem Orden gegründeten Mission in Afrika. Daher hatten einige Kahlgründer. die Idee, den Pater bei seiner Arbeit in Kamerun und im Tschad mit dem „Freundeskreis der Missionare des heiligen Franz von Sales / Fransalianer" zu unterstützen.

Vorsitzender ist Kilian Nees aus Rothengrund, seine Stellvertreterin ist Carmen Heeg aus Schimborn, bei der der Seelsorger zurzeit wohnt.

Der Freundeskreis will erreichen, dass die medizinische Grundversorgung gewährleistet ist, die Alphabetisierung fördern und die Berufsausbildung voranbringen. Das Hauptziel ist jedoch die Hilfe zur Selbsthilfe.

Benötigt werden vor allem Geldspenden, denn es müssen Medikamente gekauft werden. Angeschafft werden müssen aber auch geländegängige Fahrzeuge, weil zwischen den einzelnen Missionsstationen bis zu 1500 Kilometer auf nicht befestigten Wegen liegen. Außerdem kann mit einer Patenschaft geholfen werden. Schon 50 Euro im Jahr sichern die Existenz eines Kindes.

Der Freundeskreis stellt sich mit einem Vortrag über Tschad am Montag, 28. August, vor. Beginn ist um 19 Uhr im Jakobuszentrum Schimborn.

Marion Stahl (Main Echo vom 25.08.2006)

Pater Dr. Thomas Cherukat besucht Schimborn seit 26 Jahren. Mit Freunden aus dem Kahlgrund hat er einen Freundeskreis gegründet, der benachteiligten Menschen In Afrika helfen will.